Alle Artikel zu:

Mohammed

Wegen Mohammed-Karikatur: Türkische Journalisten müssen ins Gefängnis

Aus Solidarität nach dem Angriff auf die «Charlie Hebdo»-Redaktion veröffentlichten zwei türkische Journalisten eine Mohammed-Karikatur der Pariser Satire-Zeitung. Jetzt hat ein Gericht Gefängnisstrafen gegen sie verhängt. Nebenkläger brechen in «Gott ist Groß»-Rufe aus.

Das Koran-Manuskript aus Birmingham könnte älter sein als der islamische Prophet Mohammed selbst, so die Forscher aus Oxford. (Screenshot)

Forscher überrascht: Wurde der Koran schon vor Mohammed geschrieben?

Britische Forscher haben Seiten eines antiken Korans gefunden, die aus einer Zeit kurz nach oder vor der Geburt des islamischen Propheten Mohammed stammen könnten. Die Universität Oxford bestimmte das Alter mittels Radiokarbondatierung auf den Zeitraum 568 bis 645 nach Christus. Somit könnten Teile des heiligen Buchs älter sein als der Prophet.

Israelische Polizei dringt in Jerusalemer Al-Aksa-Moschee ein

Bei Zusammenstößen mit muslimischen Gläubigen in Jerusalem ist die israelische Polizei nach eigenen Angaben in die Al-Aksa-Moschee eingedrungen. Die Beamten seien am Sonntagmorgen einige Meter in die Moschee vorgedrungen, um die Haupttüren zu schließen, sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld.

Nach Ansicht Ünlüs handelt es sich bei IS-Anhängern um „Höllenhunde“. (Screenshot YouTube)

Lizenz zum Töten: Türkischer Prediger gibt IS-Anhänger zum Abschuss frei

Der türkische TV-Prediger Ahmet Mahmut Ünlü hat es erneut in die Schlagzeilen geschafft. Nur wenige Tage, nachdem er sich in die Oralsex-Debatte eingeschaltet hat, schaltet er sich nun offenbar in den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ein. Der Kleriker gab eine Fatwa heraus, in der er die Lizenz zur Tötung von IS-Anhängern ausspricht.

Die Entdeckung sei ein bedeutender Beitrag für das Verständnis der frühesten Abschriften des Koran, so die Wissenschaftler. (Screenshot YouTube)

Entdeckung in Großbritannien: Koran-Manuskript gehört zu den ältesten der Welt

Wissenschaftlern der Universität Birmingham ist offenbar ein bedeutender Fund gelungen. Sie konnten ein Koran-Manuskript aus dem Besitz der Universität auf die Zeit des Propheten Mohammed zurückdatieren. Sollte die Forscher richtig liegen, haben sie eines der ältesten Dokumente dieser Art ausgemacht.

Dschihad im Ramadan: Warum der IS im Fastenmonat zum Kampf aufruft

Der Ramadan gilt unter den Muslimen eigentlich als Monat des Friedens. Im Fastenmonat sollen die Menschen Enthaltsamkeit üben und in sich gehen. Damit gehört der Ramadan im Islam zu den vier Monaten, in denen Kriege eigentlich verboten sind (Dhul Qadah, Dhul Hidscha, Muharram und Radschab).

«Charlie»-Künstler Luz will keine Mohammed-Karikaturen mehr zeichnen

Wenige Monate nach dem Terroranschlag auf das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» will sein Zeichner Luz keine Mohammed-Karrikaturen mehr zu Papier bringen. Er sei dem Thema überdrüssig geworden, so der Künstler. Von ihm stammt der erste Titel nach dem Anschlag, der einen weinenden Propheten Mohammed mit «Je suis Charlie»-Schild zeigt.

„Charlie Hebdo“-Nachdruck: Türkischen Journalisten droht Gefängnis

Zwei türkische Journalisten könnten jetzt aufgrund einer französischen Mohammend-Karrikatur im Gefängnis landen. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft beleidige der Abdruck der «Charlie Hebdo»-Zeichnung die religiösen Werte der türkischen Bürger. Kommt es tatsächlich zu einer Verurteilung, wären mehrere Jahre Haft möglich.

Kein „Charlie Hebdo“ in der Türkei: Gericht blockiert Webseite des Satiremagazins

Die Zahl der blockierten Webseiten in der Türkei nähert sich der 68.000er Marke. Die jüngste Zugabe liefert unter anderem die offizielle Webseite des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“. Insgesamt 49 Seiten fielen der jüngsten Blockadewelle zum Opfer. Als Grund gaben die Richter eine vermeintliche Verunglimpfung der religiösen Werte des Volkes an.

Religionskritische Zeichnungen und Mohammed-Karikatur: Hanauer Ausstellung steht unter Polizeischutz

In Hanau haben die Karikaturisten Greser & Lenz einen Vorgeschmack auf ihre Ausstellung gegeben. Religionskritische Zeichnungen sind ebenso zu sehen wie eine Mohammed-Karikatur. Die Stadt muss 120 000 Euro für die Sicherheit ausgeben.

Beleidigung des Propheten: Türkisches Gericht droht mit Blockade von Facebook

Ein Amtsgericht in Ankara hat angeordnet, den Zugriff auf Facebook-Seiten zu blockieren, die den Propheten Mohammed beleidigen. Im schlimmsten Fall könnte eine vollständige Facebook-Blockade folgen. Die Justiz befindet sich damit ganz auf Linie mit Premier Davutoğlu. Der erklärte kurz nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo», dass seine Regierung derlei Aussagen nicht dulden wolle.

Nach „Charlie Hebdo“: So zeichnen arabische Karikaturisten gegen den Terrorismus

Der Anschlag auf «Charlie Hebdo» beschäftigt auch muslimische Karikaturisten. Doch ihre Art, gegen Terrorismus anzuzeichnen, offenbart die feinen Unterschiede zwischen Orient und Okzident.

Azhar-Universität verurteilt «Ignoranz» des Westens gegenüber Islam

Islamische Gelehrte der Azhar-Universität in Kairo haben Muslime in aller Welt erneut dazu aufgerufen, die jüngsten Mohammed-Karikaturen der Zeitschrift «Charlie Hebdo» zu ignorieren. Gläubige sollten sich nicht durch die «Ignoranz» anderer verleiten lassen. Proteste haben in der islamischen Welt bereits zahlreiche Tote und Verletzte gefordert.

„Charlie Hebdo“ in der Türkei: Mohammed-Karikatur trotz Gerichtsverbot weiter im Internet

Trotz eines gerichtlichen Verbots ist das neue «Charlie Hebdo»-Titelbild mit einer Mohammed-Karikatur in der Türkei auch in der Nacht zu Donnerstag im Internet abrufbar gewesen. Schon vor dem Gerichtsbeschluss hatte die linksnationalistische Zeitung «Cumhuriyet» am Mittwochmorgen in ihrer Druckausgabe eine vierseitige «Charlie Hebdo»-Beilage verbreitet.

„Charlie Hebdo“ in der Türkei: Regierungskritisches Blatt druckt Seiten nach

Eine türkische Zeitung hat sich eine Woche nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» mit diesem solidarisiert. Das Blatt druckte einige Seiten der neuen Ausgabe nach. Mit der Aktion rief die Redaktion umgehend die türkische Polizei auf den Plan.

Eine Woche nach dem Anschlag: „Charlie Hebdo“ bringt neue Mohammed-Zeichnung

Das Satiremagazin «Charlie Hebdo» will am Mittwoch beweisen, dass es sich vom Terror nicht kleinkriegen lässt. Es druckt eine neue Mohammed-Zeichnung auf dem Titel. Die Auflage beträgt drei Millionen Exemplare. «Alles ist vergeben» steht groß auf dem neuen Titel.

Bonner Wissenschaftlerin: Im Islam ist Keim der Gewalt angelegt

Eine profilitierte deutsche Islamwissenschaftlerin stellt eine provokante These in den Raum. Sie fordert, dass sich der Islam vom Beispiel Mohammeds verabschieden muss. Anders sei das Gewaltproblem nicht zu lösen.

Sensationsfund in Tübingen: Koranhandschrift aus Frühzeit des Islams entdeckt

Überraschung in der Universitätsbibliothek Tübingen eine Koranhandschrift aus dem Bestand der Hochschule ist deutlich älter als bislang angenommen. Das in kufischer Schrift verfasste Stück stammt neuesten Erkenntnissen zufolge aus dem siebten Jahrhundert. Damit gilt die Handschrift als die älteste im Universitätsbestand.

Nacht der Empfängnis des Propheten: Muslime in Myanmar stehen vor Auslöschung

Am Donnerstag feiern die Muslime in aller Welt die Nacht der Empfängnis des Propheten Mohammed. Doch dabei lohnt es sich, auch die Muslime in Myanmar in die Gebete einzuschließen. Sie werden seit Jahrzehnten verfolgt, entrechtet und ermordet.

Theologe Khorchide: Salafisten sind intolerant und fanatisch

Der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide hat in seinem Buch „Islam ist Barmherzigkeit“ den historischen Ursprung des Salafismus umschrieben. Die Salafisten werfen Muslimen vor, einen falschen Islam zu praktizieren. Ihre Intoleranz richte sich sowohl gegen Muslime als auch gegen Nicht-Muslime.