Alle Artikel zu:

Muammer Güler

Stehlen für den Terror: Syrische Dschihadisten klauen rund 2000 Autos in der Türkei

In den vergangenen zwei Jahren wurden rund 2000 in der Türkei gestohlene Fahrzeuge ins benachbarte Bürgerkriegsland Syrien verschoben. Das Gros waren Nutzfahrzeuge wie Lieferwägen. Die türkische Polizei geht davon aus, dass die meisten Autos direkt an dort kämpfende Dschihadisten verkauft wurden.

Korruptionsvorwürfe: Türkische Ex-Minister müssen nicht vor Verfassungsgericht

Vier frühere türkische Minister müssen sich nach der Entscheidung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses nicht wegen Korruptionsvorwürfen vor dem Verfassungsgericht verantworten. Der Ausschuss habe ein Verfahren vor dem höchsten Gericht mit neun gegen fünf Stimmen abgelehnt.

Ehemaliger Innenminister Şahin: Die Türkei wird von einem kleinen Machtzirkel regiert

Nach seinem Rücktritt am Mittwoch rechnet der ehemalige türkische Innenminister und AKP-Abgeordnete İdris Naim Şahin mit der türkischen Regierung ab. Diese werde von einer kleinen oligarchischen Elite geführt. Weite Teile der Parteienlandschaft seien ausgeschlossen, ebenso wie das türkische Volk.

Korruptionsskandal in der Türkei: Drei Minister werfen das Handtuch

Nicht nur innerhalb der türkischen Polizei, auch im Kabinett gibt es nun erste personelle Konsequenzen. Gut eine Woche nach Beginn der Verhaftungswelle, haben sowohl der türkische Innenminister als auch der Wirtschaftsminister ihren Rücktritt erklärt. Wenig später folgte ihnen Umweltminister Erdoğan Bayraktar nach. Vor acht Tage waren ihre Söhne wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen worden. Am Nachmittag trat zudem der AKP-Abgeordnete und ehemalige Innenminister İdris Naim Şahin ab.

Korruptionsskandal in der Türkei: Jetzt brechen die Minister ihr Schweigen

Fast eine Woche nach Beginn der Verhaftungs- und Absetzungswelle in der Türkei haben sich nun endlich der türkische Innenminister Muammer Güler und Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan zu Wort gemeldet. Beide bestreiten die gegen sie und ihre Söhne erhobenen Bestechungsvorwürfe. Güler ist offenbar dennoch zum Rücktritt bereit.

Korruptionsskandal in der Türkei: Polizei findet haufenweise Geld

Bei den festgenommenen Angehörigen türkischer Minister hat die Polizei große Geldmengen konfisziert. Die Spur führt ins Regierungskabinett. Premier Recep Tayyip Erdoğan wittert eine Verschwörung „krimineller Banden“. Diese würden auch hinter den Protesten im Gezi-Park stecken. Es gibt kaum einen Akteur der türkischen Politik, dem von politischen Gegnern oder auswärtigen Experten keine Rolle in diesem düsteren Puzzle zugeschrieben wird.

„Majestätsbeleidigung“: Türkischem Schriftsteller Emrah Serbes drohen bis zu 12 Jahre Haft

Ein Staatsanwalt in Istanbul hat die Inhaftierung des Schriftstellers Emrah Serbes gefordert. Dem 32-Jährigen drohen zwischen zehn Monaten und zwölf Jahren Haft. Der Vorfwurf: Er soll den türkischen Premier Recep Tayyip Erdoğan, den Istanbuler Gouverneur Hüseyin Avni Mutlu und Innenminister Muammer Güler beleidigt haben.

Für die sportliche Karriere: 92 Ausländer werden türkische Staatsbürger

Die Türkei hat zwischen 2006 und 2013 92 ausländische Athleten eingebürgert. Insgesamt gehört das Land damit zu einer weltweit der beliebtesten Destinationen für Sportler aus dem Ausland.

Proteste fordern ihren Tribut: Türkische Polizisten zunehmend demoralisiert

Die seit rund vier Wochen andauernden Proteste in der Türkei ziehen auch an den Polizeibeamten nicht spurlos vorüber. Ihre Familien sehen sie kaum. Dazu kommen vermehrt Schlafprobleme, die sowohl physisch als auch physisch belasten. Am gravierendsten erscheint jedoch ein Umstand: Die einseitige Beurteilung, denen sie durch die Medien ausgesetzt sind.

Proteste in der Türkei: Türkischer Geheimdienst untersucht Verbindungen zum Ausland

Vier Wochen nach Beginn der Proteste in der Türkei hat sich nun offenbar auch der türkische Geheimdienst eingeschaltet. Untersucht werden sollen vermeintliche Verbindungen zum Ausland. Vor allem der türkische Premier brachte immer wieder seine Komplott-Theorien vor, mit denen er seine Anhänger zu mobilisieren suchte.

Stellvertretender Premier Arınç: Keine Einwände gegen „Standing Man“-Proteste

Die Aktion des türkischen Künstlers Erdem Gündüz ist zu einem Massenphänomen avanciert, das nun erstmals auch von der türkischen Regierung kommentiert wird. Gegen diese Form des Protests hat auch der stellvertretende Ministerpräsident Bülent Arınç nichts einzuwenden. Die Taksim-Solidaritätsgruppe sorgt sich unterdessen ob der vielen Verhaftungen in den vergangenen Tagen.

„Standing Man“: Aktion von Erdem Gündüz setzt sich fort

Der junge türkische Künstler Erdem Gündüz hat mit seiner stummen Protest-Aktion am vergangenen Montag offenbar nachhaltig inspiriert. Auch am Dienstag haben es ihm Tausende gleichgetan. Und das nicht nur auf dem Taksim Platz.

Proteste: Stellvertretender Premier Arınç droht mit Einsatz der Armee

Zum ersten Mal im Zuge der seit Ende Mai andauernden Proteste wurde von Seiten der türkischen Politik nun die Armee ins Spiel gebracht. Der stellvertretende türkische Premier Bülent Arınç drohte an diesem Montag, falls es der Polizei und Gendarmerie nicht gelänge, die Proteste niederzuschlagen, kämen die türkischen Streitkräfte (TSK) zum Einsatz. Angefordert wurde deren Hilfe bisher aber nicht.

Türkei: Gewerkschaften rufen Streik aus, Börse auf Talfahrt

Zwei türkische Gewerkschaftverbände haben auf Grund der Zwangsräumung des Istanbuler Taksim Platzes an diesem Montag nun zu landesweiten Streiks aufgerufen. Auch die Istanbuler Börse hat auf die Ereignisse des vergangenen Wochenendes reagiert. Der Aktienindex ist bereits um fast zwei Prozent gefallen.

Türkische Bürger in Aufruhr: Polizei verhaftet fast 1000 Menschen

Fast 1000 Verhaftete, nahezu 2000 Verletzte und vermutlich sogar mindestens zwei Tote: Das ist die bisherige Bilanz der Zusammenstöße zwischen der Polizei und Demonstranten in der gesamten Türkei. Um sich gegenseitig zu helfen, organisieren sich die Menschen über das Internet, darunter Studenten, Mediziner und sogar Anwälte.

Die Folgen von Reyhanlı: Syrische Flüchtlinge verlassen aus Angst vor Übergriffen die Stadt

Die Bombenanschläge in der türkisch-syrischen Grenzstadt Reyhanlı vom 11. Mai haben auch in der syrischen Flüchtlingscommunity Spuren hinterlassen. Aus Angst vor Übergriffen, entscheiden sich derzeit immer mehr, die Gegend zu verlassen. Und das nicht ohne Grund: Die Wut unter den Einheimischen scheint zu wachsen.

Bombenanschläge von Reyhanlı: Eigentlich war Ankara das Ziel

Drei Tage nach den verheerenden Bombenexplosionen in der türkisch-syrischen Grenzstadt Reyhanlı sollen Untersuchungen ergeben haben, dass das eigentliche Ziel der Anschläge die türkische Hauptstadt Ankara gewesen sei. Das teilte jetzt Vizepremier Atalay Beşir mit.

Explosionen in türkisch-syrischer Grenzstadt fordern mehr als 40 Tote

Bei zwei Explosionen in einer türkischen Stadt nahe der syrischen Grenze wurden an diesem Samstagnachmittag über 40 Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt. Noch ist unklar, wer hinter den Anschlägen steckt. Am Abend detonierte zudem ein Auto-Tank.

Die neue Türkei: Öcalan beruft sich auf Nationalpakt von 1920

Öcalan ruft den Nationalpakt von 1920 in Erinnerung. Den hätten Kurden und Türken gemeinsam geschlossen und seien gleichberechtigte Partner im Befreiungs-Krieg gewesen. Er müsse wiederbelebt werden. Doch der Nationalpakt sah keine föderale Lösung vor, sondern war darauf ausgerichtet, eine einheitliche Nation zu schaffen. Öcalan hingegen spricht von Selbstverwaltung und dem Konföderalismus.

Waffenstillstand: USA und EU begrüßen Aufruf von PKK-Führer Öcalan

Die EU und die USA zeigen sich begeistert von dem geplanten Waffenstillstand zwischen der Türkei und der PKK. In der Vergangenheit sei zu viel Blut geflossen. Die Türkei habe die historische Chance, den Konflikt zu beenden. Doch Öcalan hatte in seinem Aufruf zur Waffenruhe betont, dass die Waffen „vorerst“ nieder gelegt werden.