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Murat Karayilan

Falsches Spiel mit „guten“ und „bösen Terroristen“

Im Osten und Südosten der Türkei eskaliert dieser Tage der Kampf zwischen dem türkischen Militär und der Terrorgruppe PKK. Unsere Medien betonen dabei stets, dass die PKK von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird. In Deutschland ist die Gruppierung seit 1993 verboten und wird nach wie vor vom Inlandsgeheimdienst beobachtet. Wenn der tägliche Medienkonsument jedoch die Zeitungen aufschlägt, Radio hört oder die Nachrichtensendungen im TV verfolgt, kann er einen ganz anderen Eindruck von der PKK bekommen.

Neuer Chef der PKK: Murat Karayılan geht, Cemil Bayık kommt

Der Chef des bewaffneten Arms der PKK, Murat Karayılan, wird durch eine Doppelspitze ersetzt. Fortan werden Cemil Bayık und Besê Hozat die Terrororganisation anführen. Offenbar war Öcalan unzufrieden mit Karayılan und hat somit einen Wechsel eingeleitet.

Kurz vor dem Rückzug: PKK stellt neue Forderungen

Der bewaffnete Arm der PKK hat kurz seinem Rückzug in den Nordirak, neue Bedingungen an die türkische Regierung gestellt. Es seien Truppenbewegungen, im Südosten der Türkei zu beobachten. Zudem müsse der Einsatz von Aufklärungsdrohnen und der Bau von Militärlagern eingestellt werden.

PKK-Chef über Uludere-Massaker: „Es waren die Amerikaner“

Murat Karayılan erhebt einen schweren Vorwurf gegen die USA. Seiner Ansicht nach seien die Amerikaner die Drahtzieher des Uludere-Massakers. Die Opfer seien einzeln getötet worden. Doch weitere Beweise hat Karayılan bisher nicht vorgelegt.

Frieden in Gefahr: PKK fordert Auflösung der türkischen Spezialkräfte

Murat Karayılan stellt weitere Bedingungen für die Waffen-Niederlegung der PKK. Ein derartiger Prozess könne nur unter der Voraussetzung der Auflösung der türkischen türkischen Spezialkräfte vorankommen. Auch die Kampfverbände der kurdischen Dorfschützer sollen aufgelöst werden. Doch bei den Dorfschützern macht sich Widerstand breit.

PKK-Führer: Wir müssen Europa die Kurden-Karte aus der Hand nehmen

PKK-Führer Murat Karayılan sagt: Die EU möchte keine Lösung der Kurdenfrage. Sie missbraucht die Kurden für ihre eigenen Zwecke. Nur die Türkei kann dieses Spiel beenden. Der „Demokratisierungs-Prozess” in der Türkei muss vorangetrieben werden.

Verfassungsschutz: Frieden zwischen Türkei und PKK könnte auch gut für Deutschland sein

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) erklärt, dass der Frieden zwischen der PKK und der Türkei sich unter Umständen positiv auf die innere Sicherheit in Deutschland auswirken könnte. Doch noch sei nichts sicher. Die Öffentlichkeit müsse die Entwciklung in der Türkei abwarten.

Die neue Türkei: Öcalan beruft sich auf Nationalpakt von 1920

Öcalan ruft den Nationalpakt von 1920 in Erinnerung. Den hätten Kurden und Türken gemeinsam geschlossen und seien gleichberechtigte Partner im Befreiungs-Krieg gewesen. Er müsse wiederbelebt werden. Doch der Nationalpakt sah keine föderale Lösung vor, sondern war darauf ausgerichtet, eine einheitliche Nation zu schaffen. Öcalan hingegen spricht von Selbstverwaltung und dem Konföderalismus.

Waffenstillstand: USA und EU begrüßen Aufruf von PKK-Führer Öcalan

Die EU und die USA zeigen sich begeistert von dem geplanten Waffenstillstand zwischen der Türkei und der PKK. In der Vergangenheit sei zu viel Blut geflossen. Die Türkei habe die historische Chance, den Konflikt zu beenden. Doch Öcalan hatte in seinem Aufruf zur Waffenruhe betont, dass die Waffen „vorerst“ nieder gelegt werden.

Öcalan: Vorsitzender der BDP sieht in ihm einen Verwandten

Der kurdische Politiker Demirtaş kann nur Gutes über seinen Besuch bei Abdullah Öcalan berichten. Der „Führer des kurdischen Volkes“ habe auf ihn einen vertrauten Eindruck gemacht. Öcalans Botschaft an die Öffentlichkeit sei die Umgestaltung der Türkei in einen „demokratischen Föderal-Staat“. Die Ära des National-Staats sei endgültig begraben.

PKK: Türkische Geiseln kommen bald frei

Die PKK im Kandil-Gebirge möchte in den kommenden Tagen alle türkischen Soldaten, die sich derzeit als Geiseln in ihrer Gewalt befinden, freilassen. Damit folgt die Terrororganisation den Befehlen Öcalans, die Friedensverhandlungen zu unterstützen. Doch vom europäischen Flügel der PKK hat weder Öcalan, noch die AKP-Regierung eine Antwort erhalten.

PKK: Keine Waffenruhe während des Ramadans!

Die Terrororganisation PKK hat sämtliche Appelle einer Waffenruhe zum Fastenmonat Ramadan in den Wind geschlagen. Ihrer Meinung nach sei nun die türkische Regierung allen voran Premier Recep Tayyip Erdoğan am Zug.

PKK warnt Nordirak: Unterstützt nicht die Türkei!

Der Nordirak sicherte der Türkei in der vergangenen Woche Hilfe im Kampf gegen den Terror zu. Die PKK will das verhindern. Das kurdische Streben nach Unabhängigkeit dürfe nicht gefährdet werden.

Kurdische BDP: Erdogans AKP ist auf Kurdenjagd

Die BDP hat am Dienstag ihre erste Parlamentssitzung gehalten. Dabei wurden der AKP schwere Vorwürfe gemacht. Die KCK-Operation werde benutzt, um ungewollte Personen aus dem Weg zu räumen.

Annäherung: PKK-Führer will Entschuldigung von Israel

Nun verlangt auch PKK-Führer Murat Karayilan eine Entschuldigung von Israel. Im Jahr 1999 soll das Land bei der Ergreifung des inhaftierten Anführers Abdullah Öcalan geholfen haben. Die Forderung kommt kurz nachdem Israel angekündigt hatte, sich im Zuge des Konflikts mit der Türkei, auch an die Terrororganisation zu wenden.

Iran dementiert Gefangennahme des PKK-Führers Karayilan

Die Nachricht, iranische Sicherheitskräfte hätten den PKK-Führer Murat Karayilan gefangen genommen, ist von türkischen sowie iranischen Vertretern bestritten worden.

PKK-Anführer Karayilan im Iran gefasst

Iranische Truppen haben den PKK-Anführer Murat Karayilan gefasst. Nach Abdullah Öcalan gilt er als zweitwichtigste Person der Terrororganisation.