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Mursi

Zwei Waffen und hunderte Patronen: Erdoğan-Berater Bulut würde für seinen Boss sterben

Der Chefberater des türkischen Staatspräsidenten Yiğit Bulut ist offenbar bereit, Recep Tayyip Erdoğan mit allen Mitteln zu verteidigen. Während eines TV-Auftritts stellte er klar, dass er für diese Zwecke „zwei Waffen und hunderte Patronen“ bereit halte. Bereits im vergangenen Jahr fiel der 43-Jährige durch abstruse Verschwörungstheorien auf.

Protest gegen Todesurteile: Türkische Demonstranten stürmen ägyptisches Konsulat

Die jüngsten Todesurteile gegen Muslimbrüder in Ägypten haben erneut zu Protesten vor dem ägyptischen Konsulat in Istanbul geführt. Diesmal soll einigen sogar in das Gebäude vorgedrungen sein.

Todesurteile gegen Muslimbrüder: Gül und Gauck kritisieren Ägyptens Justiz

Insgesamt 683 weitere Muslimbrüder wurden in Ägypten zum Tode verurteilt. Doch Bundespräsident Gauck hat sich bei seinem aktuellen Staatsbesuch in der Türkei gegen die Todesstrafen ausgesprochen. Nicht Rachegefühle, sondern Rechtsstaatlichkeit sei das Maß aller Dinge.

Ägypten: Weiteren 670 Muslimbrüdern drohen Todesurteile

Offenbar will die Regierung in Kairo die Muslimbruderschaft komplett ausschalten. Weitere 670 Menschen könnten zum Tode verurteilt werden. Zuvor hatten türkische Parteisprecher und die UN-Menschenrechtskommission Kritik an den Gerichtsverfahren geübt.

Todesurteile in Ägypten: Türkische Parteien veröffentlichen gemeinsame Erklärung

Die Todesurteile gegen 529 ägyptische Muslimbrüder stoßen in der Türkei weiterhin auf Protest. Das türkische Parlament hat in einer Erklärung Ägypten zur Abkehr von den Urteilen aufgerufen. Doch der Aufruf dürften in Kairo auf taube Ohren stoßen.

Die Opposition zieht mit: Todesurteile in Ägypten lösen Proteste in der Türkei aus

Die 529 Todesurteile gegen Anhänger der ägyptischen Muslimbrüder haben für Aufruhr in der Türkei gesorgt. Sozialdemokraten, Konservative und Kurdenpolitiker protestieren gegen das Vorgehen der Justiz.

Muslimbrüder-Propaganda: Türkischer Botschafter muss Ägypten verlassen

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Ägypten haben einen Tiefpunkt erreicht. Kairo wirft Ankara vor, Propaganda für die Muslimbrüder zu betreiben. Die Regierung in Kairo wirft den türkischen Botschafter aus dem Land.

Die Türkei hat keine Partner mehr im Nahen Osten

Der britische Journalist Daniel Dombey hält nicht viel von türkischen Ambitionen im Nahen Osten. Denn die Türkei habe sowohl schlechte Beziehungen zur EU als auch zu den arabischen Staaten. Eine Führungsrolle werde immer unwahrscheinlicher.

Ägypten: Gericht verbietet Muslimbrüder, Gelder beschlagnahmt

Ein Gericht in Kairo hat die Muslimbrüder verboten. Alle Aktivitäten müssen eingestellt werden, Gelder und andere Vermögenswerte werden eingezogen. Auch alle mit den Muslimbrüdern kooperierenden Organisationen sind vom den Urteil betroffen.

Ende der Legalität: Ägypten will Muslimbrüder verbieten

Die neue ägyptische Regierung soll angeblich den NGO-Status der Muslimbrüder aufheben wollen. Schon in wenigen Tagen soll das offiziell verkündet werden. Die Regierung sagt, eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden.

Ägypten: Minister überlebt Bombenanschlag

Der ägyptische Innenminister Mohamed Ibrahim überlebte einen Anschlag am Donnerstag nur knapp. Von Attentatsplänen habe er bereits im Vorfeld gewusst und sein Fahrzeug aufrüsten lassen. Zehn Personen wurden bei der Explosion in Nasr-City verletzt.

Proteste in Ankara: Tausende Türken solidarisieren sich mit Mursi

Mursi-Anhänger in der Türkei gingen am Wochenende zu Tausenden auf die Straße und forderten auch von der türkischen Regierung Taten. Als Muslime hätten die Türken eine zusätzliche Verantwortung und könnten angesichts der Geschehnisse nicht still bleiben.

Ägypten: Chef der Muslimbrüder festgenommen, Prozess gegen El Baradei

Mohammed Badie, Vorsitzender der Muslimbruderschaft, wurde von Polizeieinheiten des ägyptischen Innenministeriums festgenommen. Er soll die Menschen zur Anwendung von Gewalt angestiftet haben. Doch auch gegen den Friedensnobelpreisträger Mohammed El Baradei wird offenbar der Prozess gemacht. Ein ägyptischer Hochschullehrer war unzufrieden mit seinem jüngsten Rücktritt und reichte Klage ein. El Baradei soll das in ihn „gesetzte Vertrauen verraten“ haben.

Militärputsch gegen Mursi: Erdoğan vermutet Israel hinter Chaos in Ägypten

Premier Erdoğan hat den Schuldigen für den Mursi-Umsturz in Ägypten ausgemacht. Israel stecke hinter dem Chaos am Nil. Dies könne er beweisen. Doch das Einzige, was er vorzuweisen hat, ist ein Youtube-Video einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Tel Aviv. Dort sitzt der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy und Israels Justizministerin Tzipi Livni zusammen und reden über den Arabischen Frühling. Lévy macht kein Geheimnis aus seiner Ablehnung gegen die Muslimbruderschaft.

Ägypten außer Kontrolle: Massaker an Polizisten

Bei einem Angriff gegen Sicherheitsbeamte auf der Sinai-Halbinsel wurden 24 Polizisten getötet. Die Täter sollen radikale Islamisten sein. Zuvor wurden 36 Mursi-Anhänger im Polizeigewahrsam getötet.

Deutschland schulte Ägyptens Geheimdienst gegen Regierungs-Kritiker

Die Diskussion um die NSA in Deutschland ist pure Heuchelei: Deutsche Dienste haben den gefürchteten ägyptischen Staatssicherheitsdienst geschult, wie er Dissidenten überwachen und ausforschen kann. Damit können die Militärs in Ägypten in ihrem brutalen Kampf gegen die Muslim-Brüder auf deutsches Know-How zurückgreifen. Auch die türkischen und tunesischen Sicherheits-Dienste wurden von den Deutschen ausgebildet. Eine politische Kontrolle hat nicht stattgefunden. Das Versagen der Bundesregierung ist evident.

Nach Zusammenstößen in Ägypten: Regierung verhängt Ausnahmezustand

Ägypten befindet sich am Rande eines Bürgerkriegs. Die Feindschaft zwischen den Muslimbrüdern und dem Rest der Bevölkerung vertieft sich. Bei der Räumung von zwei Pro-Mursi-Protestlagern in Kairo sind zahlreiche Menschen gestorben. Ägyptische Behörden haben den Ausnahmezustand ausgerufen.

Wegen Mursi-Unterstützung: Ägyptisches TV boykottiert türkische Serien

Der Erfolg der türkischen TV-Serien im Ausland ist eine enorme Einnahmequelle für die Türkei. Doch in Ägypten wird die Ausstrahlung einiger Serien nun gestoppt. Grund ist die türkische Kritik an dem Militärputsch. Die Türkei steht weiterhin hinter dem ehemaligen Präsidenten Mursi.

Erneute Gewalt in Ägypten: Sieben Tote und 261 Verletzte

Ägypten kommt nicht zur Ruhe. In der Nacht zum Dienstag wurden bei Ausschreitungen zwischen Muslimbrüdern und Polizisten sieben Menschen getötet und Hunderte verletzt. William Burns, Staatssekretär im US-Außenministerium, hat nach Gesprächen mit Militärs und Politikern in Kairo gesagt, dass Washington einen raschen Übergang zu einer zivilen Regierung wünsche.

Deutschland: Kopten-Bischof ist zufrieden mit Mursi-Sturz

Der Kopten-Bischof in Deutschland, Anba Damian, sagt: Der Mursi-Sturz war „legitim“. Das Militär hat nicht geputscht, sondern ist auf die Wünsche des Volkes eingegangen. Mursi hätte die Wahlen niemals ohne US-Unterstützung gewinnen können. Die sind nämlich manipuliert gewesen.