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Muslima

EuGH: Kopftuchverbot in Firmen kann zulässig sein

Der Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hält ein Kopftuchverbot in Unternehmen für zulässig. Es liege keine "unmittelbare Diskriminierung" des religiösen Bekenntnisses vor, wenn eine Muslimin am Arbeitsplatz kein Kopftuch tragen darf. Das Verbot muss jedoch auf einer allgemeinen Betriebsregelung beruhen und darf nicht eine oder mehrere Religionen besonders benachteiligen.

Streit vor dem EuGH: Kopftuch am Arbeitsplatz darf kein Thema mehr sein

Lehrerinnen mit Schleier an staatlichen Schulen? Das ist Kern eines immer noch währenden Rechtsstreits. Doch auch an nicht-öffentlichen Arbeitsplätzen sind Kopftuch und Schleier umstritten. Zwei Fälle vor dem EuGH könnten sich auf Deutschland auswirken.

Die Demonstrantin wird hinausgeführt. (Screenshot YouTube)

Stiller Protest gegen Trump: Muslimin wird von Kundgebung verbannt

Der US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump duldet offenbar keinen Protest gegen seine Ansichten. Weil eine Muslima stumm gegen seine Äußerung protestierte, wurde sie nun von einem Sicherheitsmann aus dem Saal geführt. Umfragen zufolge führt Trump im republikanischen Bewerberfeld.

In Belgien ist „das Tragen jedes Kleidungsstücks, welches das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllt“ verboten. (Foto: Flickr/ by Montse PB CC BY 2.0)

Belgien greift durch: Nikab-Trägerin soll ins Gefängnis

Die Staatsanwaltschaft in Belgien will eine Muslima wegen ihres Nikabs für 18 Monate hinter Gitter bringen. Die Polizei wollte die Frau wegen ihrer Vollverschleierung kontrollieren. Darauf hin hatte sie sich gewaltsam zur Wehr gesetzt.

Tochter hatte Sex vor der Ehe: Muslimische Eltern müssen nach Mord lebenslang in Haft

Der Vater und die Mutter ermorden eine junge Frau - weil sie Sex vor der Ehe hat. Das Landgericht Darmstadt verurteilt die strengreligiösen muslimischen Eltern zu lebenslanger Haft. Sie seien den Regeln ihrer Parallelgesellschaft gefolgt.

Die amerikanische Freiheitsstatue. (Foto: Flickr/Liberty weathering the storm by StatueLibrtyNPS CC BY 2.0)

Forscher: Die Freiheitsstatue ist Muslima

Das amerikanische Freiheitssymbol schlechthin hat offenbar nicht nur französische Ursprünge. Wie Forscher jetzt herausfanden, hat das einstige Geschenk der Franzosen an die Amerikaner auch arabische Wurzeln. Damit müsste die schöne Riesin eigentlich auch Muslima sein.

Die Szene vor der Zara-Filiale wurde gefilmt. (Screenshot YouTube)

Frau mit Kopftuch abgewiesen: Zara feuert zwei Mitarbeiter

Weil sie eine Frau mit Kopftuchen nicht einließen, sind zwei Mitarbeiter der Modekette Zara nun ihren Job los. Die Frau mit Hidschab wurde von einem Wachmann aufgefordert, dieses abzunehmen. Sie weigerte sich und erhielt darauf hin keinen Zutritt zum Laden.

„Einwanderung und Selbstverständnis von Menschen muslimischen Glaubens werden Deutschland verändern“, so Günther van Endert. (Foto: Flickr/ White by Georgie Pauwels CC BY 2.0)

Fernsehfilm der Woche: ZDF zeigt Sevda, eine selbstbewusste Schülerin mit Kopftuch

In seinem Fernsehfilm der Woche widmet sich das ZDF der Schule als Abbild unserer Gesellschaft. Im Mittelpunkt des Films „Die Neue“ von Regisseurin Buket Alakus steht diesmal die Frage, ob eine Muslima mit Kopftuch tatsächlich reibungslos integriert werden kann. Zumindest für Alakus ist klar: „Trotz aller Unterschiede gehören wir zusammen.“

Die Kette H&M wirbt mit dem Slogan «Verpasse nicht den Film, der alle Regeln bricht.» (Screenshot YouTube)

Wirbel um Kopftuch-Model von H&M: Mutig oder unverständlich?

Ein Werbeclip von H&M löst Wirbel aus. Eine Muslima mit Kopftuch gehört zu den Models. Beifall kommt von vielen Frauen. Manche sehen das rein modisch, manche politisch, anderen ist der Wirbel unerklärlich. Es geht am Rande auch um Tabus in der Werbung.

Abercrombie & Fitch tut Buße: Junge Muslima erhält nach Kopftuchstreit mehr als 25.000 US-Dollar

Genugtuung für Samantha Elauf. Die US-Modekette Abercrombie & Fitch hat zugestimmt, ihr mehr als 25.000 US-Dollar zu bezahlen. Das Unternehmen hatte eine Bewerbung der jungen Frau vor sieben Jahren aufgrund ihres Kopftuches abgelehnt. Darauf hin war sie vor Gericht gezogen.

Keine Cola-Dose für Muslima: Boykottaufrufe gegen United Airlines

In den USA sorgt ein Fall von Diskriminierung für heftige Diskussionen im Internet. Eine Muslima wollte auf einem United Airlines-Flug eine ungeöffnete Dose Cola. Die harmlose Bitte wurde ihr verwehrt - die Situation eskalierte. Die User sind empört und rufen zum Boykott des Unternehmens auf.

Niederlage für Abercrombie & Fitch: Muslimin bekommt im Kopftuchstreit gegen Modekette Recht

Weil ein Kopftuch sich nicht mit der Kleiderordnung der Marke vertrüge, hat eine Modekette in den USA die Bewerbung einer jungen Muslima abgelehnt. Diese verklagte das Unternehmen wegen Diskriminierung. Sieben Jahre später bekommt sie nun Recht, obschon sie das Unternehmen zuvor nicht darüber informiert hatte, dass sie eine Ausnahme vom herrschenden Kopfbedeckungsverbot benötige.

AfD legt sich beim Kopftuch fest: „Instrument der Unfreiheit“

Die Spitze der Alternative für Deutschland hat sich nach internen Meinungsverschiedenheiten zu einer neuen Position in der Kopftuch-Frage durchgerungen. Bei allem Respekt vor dem höchsten deutschen Gericht dürfe man nicht vergessen, dass das Kopftuch auch ein Instrument der Unfreiheit von muslimischen Frauen sei.

Angst vor Terror in Sotschi: Russische Regierung sammelt DNA-Proben von muslimischen Frauen ein

Die russischen Behörden stellen Muslima im Land offenbar unter Generalverdacht. Wenige Monate vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi werden jetzt DNA-Proben eingesammelt. Sie sollen dazu verwendet werden Körperteile zu identifizieren, falls eine der Frauen dort einen Selbstmordanschlag durchführt.

Unerwartete Wendung: Britischer Ex-Soldat wird zur verheirateten Muslima

Lucy Vallender litt lange Zeit darunter, im falschen Körper geboren zu sein. Die Ex-Soldatin versuchte vergeblich ihre Männlichkeit in der Armee zu beweisen. Nun ist sie eine bekennende Muslima, die sogar geheiratet hat.

Nach Kopftuch-Attacke: Französische Muslima versucht sich umzubringen

Ein 16-jähriges Mädchen wurde vor gut zwei Wochen in einem Pariser Vorort attackiert, weil sie ein Kopftuch trug. Jetzt hat die junge Frau bereits einem zweiten Selbstmordversuch unternommen. Sie schwebt in Lebensgefahr.

„Unanständige Kleidung“: Islamistische Rebellen wollen Aleppos Frauen erziehen

Geschickter Schachzug von Assads Anhängern oder tatsächlich ein rigoroser Eingriff in das Leben syrischer Frauen? Ein Scharia-Rat in Aleppo will offenbar mittels einer Fatwa das öffentliche Auftreten der einheimischen Damen beschränken. Unsichtliche Kleidung ist demnach ebenso tabu wie Makeup. Gelten soll die Regel nicht nur für Muslima.

Vorschnell in Waiblingen: Tote Türkin versehentlich eingeäschert

Die versehentliche Feuerbestattung einer muslimischen Frau durch die Behörden sorgt derzeit in Baden-Württemberg für Aufsehen. Die Verstorbene lag vermutlich mehrere Wochen tot in ihrer Wohnung. Auf dem Einwohnermeldeamt war sie mit „religionslos“ registriert. Der Tod wurde nicht beim Konsulat gemeldet. Das hat nun Generalkonsul Mustafa Türker Ari auf den Plan gerufen.

Neuer Weg für Tatsyana Tsvikeviç: Russische Schauspielerin wird Muslimin

Sie ist jung, sie ist schön und neuerdings Muslima: Die russische Schauspielerin Tatsyana Tsvikeviç, die dem türkischen Publikum durch den Film „Elveda Katya“ bekannt ist, hat in der Talkshow von Şirin Sever „Jurnal“ bekannt gegeben, dass sie zum muslimischen Glauben übergetreten sei. Schon seit 15 Jahren lebe sie in der Türkei. Zu ihrem Schritt inspiriert habe sie letztlich der bekannte türkische Theologe Nihat Hatipoğlu.

Abgelehnt wegen Kopftuch: Muslima bekommt vor Amtsgericht Berlin Recht

Eine Muslima wurde aufgrund ihres Kopftuchs nicht eingestellt. Die Frau klagte und bekam Recht. Die Berliner Richter werteten das Recht der „religiösen Ausübung“ höher als das vermeintliche Recht auf „religiöse Neutralität“.