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Muslimbrüder

Schuss ins Knie: Deutschland erklärt EU zur Aktions-Plattform des Terrors

Wie unsinnig die Anwürfe von Geheimdiensten und ihr unreflektiertes Wiederkäuen durch Politiker ist, zeigt der jüngste Vorwurf der Bundesregierung an die Türkei: Deutschland und die EU haben die Hamas und die Muslimbrüder jahrelang mit Steuergeldern finanziert - und müssten sich demnach jetzt selbst als Aktionsplattformen des Terrorismus bezeichnen.

Bundesregierung lässt Al-Dschasira-Journalisten in Berlin verhaften

Deutsche Behörden haben am Samstag den bekannten Al-Dschasira-Journalisten Ahmed Mansur am Flughafen Berlin Tegel verhaftet. Die ägyptische Regierung wirft ihm Folter vor. Mansur zeigte sich empört, dass Deutschland so eng mit der Militärdiktatur in Äqypten kooperiere.

Türkei will ranghohe ägyptische Muslimbrüder aufnehmen

Die Türkei will den unter Druck geratenen ägyptischen Muslimbrüdern im Exil in Katar gegebenenfalls Zuflucht gewähren. Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan sagte, sein Land werde Aufenthaltsgesuche Fall für Fall prüfen.

Ägypten: General Sissi möchte den Islam vor Muslimbrüdern retten

Für den ägyptischen Präsidentschaftskandidaten Abdulfettah es-Sisi scheint eine dritte Revolution wahrscheinlich. Damit es soweit nicht kommt, müsse die Bevölkerung über die Schwierigkeiten im Land aufgeklärt werden.

Protest gegen Todesurteile: Türkische Demonstranten stürmen ägyptisches Konsulat

Die jüngsten Todesurteile gegen Muslimbrüder in Ägypten haben erneut zu Protesten vor dem ägyptischen Konsulat in Istanbul geführt. Diesmal soll einigen sogar in das Gebäude vorgedrungen sein.

Todesurteile gegen Muslimbrüder: Gül und Gauck kritisieren Ägyptens Justiz

Insgesamt 683 weitere Muslimbrüder wurden in Ägypten zum Tode verurteilt. Doch Bundespräsident Gauck hat sich bei seinem aktuellen Staatsbesuch in der Türkei gegen die Todesstrafen ausgesprochen. Nicht Rachegefühle, sondern Rechtsstaatlichkeit sei das Maß aller Dinge.

Ägypten: Weiteren 670 Muslimbrüdern drohen Todesurteile

Offenbar will die Regierung in Kairo die Muslimbruderschaft komplett ausschalten. Weitere 670 Menschen könnten zum Tode verurteilt werden. Zuvor hatten türkische Parteisprecher und die UN-Menschenrechtskommission Kritik an den Gerichtsverfahren geübt.

Todesurteile in Ägypten: Türkische Parteien veröffentlichen gemeinsame Erklärung

Die Todesurteile gegen 529 ägyptische Muslimbrüder stoßen in der Türkei weiterhin auf Protest. Das türkische Parlament hat in einer Erklärung Ägypten zur Abkehr von den Urteilen aufgerufen. Doch der Aufruf dürften in Kairo auf taube Ohren stoßen.

Die Opposition zieht mit: Todesurteile in Ägypten lösen Proteste in der Türkei aus

Die 529 Todesurteile gegen Anhänger der ägyptischen Muslimbrüder haben für Aufruhr in der Türkei gesorgt. Sozialdemokraten, Konservative und Kurdenpolitiker protestieren gegen das Vorgehen der Justiz.

Bombenanschläge in Ägypten: Das Chaos will nicht enden

Bei einem Autobomben-Anschlag Kairo kamen vier Menschen ums Leben. Zuvor hatten die Polizeiwachen das Feuer auf das Auto eröffnet. Innenminister Ibrahim verurteilt die Tat.

Abdel-Samad wurde von Geschäftspartner entführt

Nicht Islamisten, sondern ein Geschäftspartner soll die Entführung des Deutsch-Äypters Abdel-Samad angeordnet haben. Das jedenfalls sagen die Behörden aus Kairo.

Muslimbrüder-Propaganda: Türkischer Botschafter muss Ägypten verlassen

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Ägypten haben einen Tiefpunkt erreicht. Kairo wirft Ankara vor, Propaganda für die Muslimbrüder zu betreiben. Die Regierung in Kairo wirft den türkischen Botschafter aus dem Land.

Muslimbrüd​er gegen Militärreg​ierung: Erneute Zusammenstöße in Ägypten

In Ägypten ist es erneut zu blutigen Zusammenstößen zwischen Mursi-Anhängern und Sicherheitskräften gekommen. Die Muslimbrüder fordern die Absetzung der Militärregierung.

Ägypten: Gericht verbietet Muslimbrüder, Gelder beschlagnahmt

Ein Gericht in Kairo hat die Muslimbrüder verboten. Alle Aktivitäten müssen eingestellt werden, Gelder und andere Vermögenswerte werden eingezogen. Auch alle mit den Muslimbrüdern kooperierenden Organisationen sind vom den Urteil betroffen.

Krisen in Nahost: Türkische Null-Problem-Politik ist gescheitert

Der türkische Außenminister Davutoğlu verkündete 2002 die „Null-Problem-Politik“ mit den Nachbarstaaten. Nun ist die Türkei mitverantwortlich für die Abkühlung der Beziehungen zu vielen Staaten im Nahen Osten. Mit den Muslimbrüdern hat man auf das falsche Pferd gesetzt. Die Türkei selbst sieht diese Isolation allerdings positiv.

Ende der Legalität: Ägypten will Muslimbrüder verbieten

Die neue ägyptische Regierung soll angeblich den NGO-Status der Muslimbrüder aufheben wollen. Schon in wenigen Tagen soll das offiziell verkündet werden. Die Regierung sagt, eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden.

„Freitag der Märtyrer“ in Ägypten: Verhaftungswelle nach Ankündigung neuer Proteste

Ägypten steht vor einer neuen Eskalation. Die Muslimbruderschaft hat neue Massenproteste unter dem Motto „Freitag der Märtyrer“ angekündigt. Damit soll ein Zeichen gegen die alte Ordnung gesetzt werden. Denn zuvor wurde auch der ehemalige Präsident Mubarak von einem Gericht auf freien Fuß gesetzt. Doch die Übergangsregierung reagierte. Sie ließ 75 Politiker der Muslimbrüder festnehmen.

Konsequenzen: EU stoppt Waffenlieferungen nach Ägypten

Alle Waffenlieferungen aus der EU nach Ägypten werden gestoppt. Das haben die EU-Außenminister in Brüssel entschieden. Doch humanitäre Hilfen sollen weiter geleistet werden, um die Wirtschaft auf den Beinen zu halten.

Ägypten: Chef der Muslimbrüder festgenommen, Prozess gegen El Baradei

Mohammed Badie, Vorsitzender der Muslimbruderschaft, wurde von Polizeieinheiten des ägyptischen Innenministeriums festgenommen. Er soll die Menschen zur Anwendung von Gewalt angestiftet haben. Doch auch gegen den Friedensnobelpreisträger Mohammed El Baradei wird offenbar der Prozess gemacht. Ein ägyptischer Hochschullehrer war unzufrieden mit seinem jüngsten Rücktritt und reichte Klage ein. El Baradei soll das in ihn „gesetzte Vertrauen verraten“ haben.

Militärputsch gegen Mursi: Erdoğan vermutet Israel hinter Chaos in Ägypten

Premier Erdoğan hat den Schuldigen für den Mursi-Umsturz in Ägypten ausgemacht. Israel stecke hinter dem Chaos am Nil. Dies könne er beweisen. Doch das Einzige, was er vorzuweisen hat, ist ein Youtube-Video einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Tel Aviv. Dort sitzt der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy und Israels Justizministerin Tzipi Livni zusammen und reden über den Arabischen Frühling. Lévy macht kein Geheimnis aus seiner Ablehnung gegen die Muslimbruderschaft.