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Nachfrage

Gewagtes Experiment: Merkel hofft auf Wachstum durch Massen-Einwanderung

Angela Merkel verfolgt mit der Politik der offenen Grenzen auch eine radikale Wende in der Wirtschaftspolitik: Die Einwanderer sollen die deutsche Wirtschaft ankurbeln. So will Merkel dem Drängen des IWF folgen und von der Export-Abhängigkeit zum Binnenwachstum kommen. Zu erwarten ist zunächst ein massiver Bau-Boom. Doch diese Strategie ist hoch riskant.

Rohstoff-Schock wird USA härter treffen als Europa

Der aktuelle Preisverfall der Rohstoffe kommt den Konsumenten in Europa und Südostasien zugute. Die Gewinner konzentrieren sich auf die Peripherieländer einerseits, auf große Exportländer wie Deutschland, China und Japan andrerseits. Diese Exportländer - wie die USA - werden umgekehrt den Konjunktureinbruch der Rohstoff-Länder mit voller Wucht zu spüren bekommen.

Deutsche Industrie vermeldet starke Umsatzeinbußen

Das Verarbeitende Gewerbe hat im Juni immense Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vormonat hinnehmen müssen. Besonders der Absatz im Ausland ist deutlich zurückgegangen. Maschinenbauer und Metallerzeuger waren am stärksten betroffen.

Rohstoff-Schock: Gefährliche Spirale, die kaum zu stoppen ist

Der Preisverfall im Rohstoff-Sektor hat eine schleichende Wirkung: China fällt als Käufer und Verkäufer von Industrie-Metallen zurück. Als Folge versiegt das Kapital in die anderen Produzenten-Länder. Die einstigen „Hoffnungsträger“ rutschen in die Rezession. Die Zentralbanken können nicht mehr helfen. Sie haben ihr Pulver verschossen.

Türkei verbietet Online-Verkauf von Medikamenten

Medikamente in der Türkei sind günstig. Oft verschreiben Apotheken starke Medikamente auch ohne Rezept. Jetzt will die türkische Regierung gegen den leichtfertigen Verkauf von Medikamenten mit Nebenwirkungen vorgehen.

Verunsicherung der Verbraucher: Deutsche fragen weniger Konsumgüter nach

Die deutsche Industrie hatte im Mai deutlich weniger neue Aufträge zu verzeichnen, als erwartet. Besonders die Nachfrage nach Konsumgütern ist stark zurückgegangen. Grund dafür ist die zunehmende Verunsicherung der deutschen Verbraucher.

Nachfragerückgang aus Europa: Türkischer Fiat-Hersteller baut massiv Stellen ab

Der türkische Fahrzeughersteller Tofaş, der in Lizenz Autos des italienischen Konzerns Fiat fertigt, hat seine Produktion auf zwei Schichten heruntergefahren. Außerdem sollen die Verträge für rund 800 Zeitarbeiter nicht verlängert werden. Grund hierfür sei die schwache Nachfrage aus Europa. Anders gestaltet sich die Lage offenbar bei Renault und Ford. Dort soll es keine Entlassungen oder Kapazitätsrückgänge geben.

Boom in der türkischen Automobilindustrie

Mit 1,5 Millionen produzierten Fahrzeugen und 265.000 Beschäftigten gehört die Türkei zu den größten Fahrzeugproduzenten Osteuropas. Can Gurocak, Geschäftsführer von Ototronik, einem Beratungsdienst für Fahrzeughersteller, weist im Interview auf die Vorteile der türkischen Fahrzeugproduktion hin. Ein liberales Bankensystem, ein ungesättigter Markt und qualifizierte Arbeitskräfte haben u.a. die Türkei zu einem Markt für Autokonzerne weltweit gemacht. Mittlerweile werden 56 Prozent aller produzierten Fahrzeuge für den Binnenmarkt hergestellt und mit 7,4 Prozent hat sich der Fahrzeug-Sektor als die Exportgröße etabliert.