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Nahost

Kreml-Chef Wladimir Putin. (Foto: Flickr/Global Panorama)

Israel: Russland könnte USA als Nahost-Vermittler ablösen

er israelische Premier Netanjahu hat sich offen für Russland als möglichen neuen Vermittler im Nahost-Konflikt gezeigt. Russlands Präsident Putin hat angeboten, dass die Russen einen Versuch zu einem Nahost-Frieden unternehmen könnten. Die Amerikaner hatten dies jahrelang versucht - allerdings erfolglos.

Die militärische Situation in Aleppo. (Screenshot)

Syrien: Al-Nusra-Front will ganz Aleppo erobern

Der syrischer Ableger der Terror-Gruppe Al-Qaida, Al-Nusra-Front, und weitere Söldner-Truppen wollen Aleppo komplett erobern. „Wir geben den Start einer neuen Phase für die Befreiung von Aleppo bekannt“, so ein Söldner-Sprecher.

USA verlegen B-52-Bomber in den Nahen Osten

Die USA verstärken ihre Militärpräsenz in Nahen Osten mit B-52 Bombern. Welchen genauen Auftrag die unter anderem im Vietnam-Krieg eingesetzten Maschinen haben, ist unklar. Die Nato strebt eine langfristige Präsenz im Nahen Osten.

USA und Russland einigen sich auf Waffenruhe für Syrien

Russland und die USA haben sich auf einen Waffenstillstand für Syrien geeinigt. Im wichtigsten Punkt hat sich Moskau durchgesetzt: Die Terror-Gruppe al-Nusra darf weiter von der syrischen Armee mit russischer Unterstützung bekämpft werden.

Eskalation: Türkei und Saudi-Arabien wollen in Syrien einmarschieren

Die Türkei und Saudi-Arabien bereiten einen Einmarsch in Syrien vor: Beide wollen verhindern, dass die syrische Armee das Land zurückerobert. Damit würde die Situation brandgefährlich: Russland kämpft als einziges Land gegen den IS-Terror an der Seite der syrischen Armee. Ein Zwischenfall ist jederzeit möglich. Auch deutsche Soldaten könnten in den Krieg hineingezogen werden - ohne Mandat des Bundestags.

Eskalation: Saudi-Arabien bereit zur Invasion in Syrien

Saudi-Arabien hat sich bereit erklärt, mit Elite-Soldaten in Syrien einzumarschieren. Washington zeigt sich hoch erfreut. Denn die US-Regierung will verhindern, dass Russland eine dominante Rolle bei der Aufteilung Syriens spielt. Das Nato-Land Türkei fürchtet, dass die von den USA unterstützten und von den Russen besiegten Terroristen nun in die Türkei ausweichen könnten. Die Situation könnte zu einer gefährlichen Konfrontation ausarten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Willkür-Herrschaft: Die Staaten werden zerstört, an ihre Stelle tritt das Chaos

Der Krieg im Nahen Osten zerstört die klassischen Staaten - in der Region, und auch in Europa: Die Flüchtlingskrise hat brutal offengelegt, dass viele Staaten bereits nicht mehr funktionsfähig sind. Die Parlamente haben ihre Selbstachtung verloren - und die Bevölkerung ihren legitimen Anspruch auf Schutz und Mitwirkung. An die Stelle der alten Ordnung ist nämlich keine neue, bessere getreten: Chaos und Willkür, und von ihm profitieren jene, die die Zerstörung vorantreiben.

Vor Syrien-Einsatz: Militärische Interventionen fachen die Barbarei an

Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien wird keinen Frieden bringen: Wo immer ausländische Mächte interveniert haben, ist zu jahrelangen Verwüstungen bekommen. Denn mit jedem Schuss und mit jeder Lüge wird neuer Hass gesät. Am Ende kann niemand mehr vermitteln. Denn Waffen sprechen nicht, sie töten.

Klüger als Erdoğan: Israel und Russland regeln Luftraum-Fragen einvernehmlich

Russische Kampfjets verletzten immer wieder den israelischen Luftraum. Doch die Israels haben eine direkte professionelle Kommunikation mit Moskau. Jeder Fall werde sofort und einvernehmlich geklärt, sagen die Streitkräfte Israels (IDF).

Obama: Keine US-Bodentruppen in Syrien

Die USA schicken zunächst keine Bodentruppen nach Syrien. Präsident Obama hält es für sinnlos, weil nach einem Einsatz von Bodentruppen noch mehr Chaos herrschen würde.

Einblicke in die Verhältnisse im Nahen Osten. (Screenshots)

Geopolitik: Das sind die strategischen Beziehungen im Nahen Osten

Ein Diagramm des Institute of Internet Diagrams hat das Beziehungsgeflecht zwischen den Staaten im Nahen Osten aufgedeckt. Von nun an wird es dem Auswärtigen Amt viel leichter fallen, die Konflikte im Nahen Osten zu durchschauen, um eine erfolgreiche Nahostpolitik umzusetzen.

Syrien: Kurden-Milizen töten Araber und die EU schweigt

Internationalen Medienberichten zufolge verüben Kurden-Milizen der YPG unter dem Deckmantel der IS-Bekämpfung gezielte ethnische Säuberungen in arabischen Wohngebieten der Provinz Al-Hasakah. Doch die EU und insbesondere die hochrangigen Unterstützer der YPG-Guerilla in Deutschland schweigen zu diesem Verbrechen an den arabischen Zivilisten.

Türkei hängt sich aus Angst vor starkem Russland an die USA an

Die Nahost-Politik der Türkei ist nach Ansicht des Direktors am Washington Institute for Near East Policy Soner Çağaptay gescheitert. Die russische Intervention und der daraus möglicherweise resultierende Bedeutungsverlust der USA bringen den türkischen Präsidenten Erdogan auf die Verliererstraße.

Irak: Peschmerga stillt Durst von sterbendem IS-Kämpfer

Im Irak hat ein Peschmerga-Kämpfer einem IS-Kämpfer, der nach Gefechten schwer verletzt am Boden lag, geholfen. Er gab dem IS-Mitglied Wasser, um seinen Durst zu stillen und trug ihn aufgrund der Hitze an einen kühleren Ort. Das IS-Mitglied bedankte sich für diese Wohltat und erlag wenig später seinen Wunden. Ein großer Akt der Menschlichkeit inmitten der größten Katastrophe des Nahen Ostens.

Die USA und Russland wollen nun doch in Syrien gemeinsam gegen den IS vorgehen. (Foto: Flickr/ Lattakia by watchsmart CC BY 2.0)

Putin setzt sich durch: USA akzeptieren Eingreifen Russlands in Syrien

Die russische Initiative, in Syrien gemeinsam mit den Amerikanern gegen den IS zu kämpfen, findet nun doch die Zustimmung der USA. Die bezieht sich zunächst nur auf den militärischen Bereich. Doch auch die Tage von Syriens Präsident Assad könnten gezählt sein. Tragisch für alle Kriegsopfer und Vertriebenen: Die Russen hatten dem Westen bereits 2012 einen Plan für Syrien präsentiert. Er wurde jedoch von der Allianz in einer völlig Fehleinschätzung der Lage abgelehnt.

Der Krieg zerstört das Land – und die EU-Sanktionen beschleunigen den Verfall eines einst stabilen Landes im Nahen Osten. (Foto: Flickr/ Azaz, Syria by Christiaan Triebert CC BY 2.0)

Neue Flüchtlings-Wellen: EU-Sanktionen beschleunigen Zerstörung Syriens

Die EU muss den Krieg in Syrien nicht willenlos akzeptieren: Die gegen das Land verhängten Sanktionen beschleunigen die Zerstörung und vertreiben Facharbeiter, Lehrer, Ärzte, Ingenieure. Sie werden weiter nach Europa kommen. Daher sollte Deutschland darauf drängen, die Sanktionen aufzuheben, die Botschaft in Damaskus wieder zu eröffnen und sich von dem Plan, Präsident Assad zu stürzen, verabschieden. Sonst versinkt der ganze Nahe Osten im Chaos.

Die Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke verlangt Offenheit und Transparenz in der PKK-Frage. (Screenshot)

Bundestagsabgeordnete: Deutschland beliefert die PKK mit Waffen

Die Bundestagabgeordnete Nicole Gohlke wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie bei einer Demonstration die PKK-Fahne hochgehalten hatte. Gohlke verurteilt die Heuchelei der Bundesregierung. Denn jeder wisse, dass deutsche Waffenlieferungen im Kampf gegen die Terror-Miliz IS auch an die PKK gehen würden.

Angela Merkel (hier mit Francois Hollande): Anarchie durch komplettes Politik-Versagen. (Foto: Consilium)

Ukraine-Krise: Hollande fordert rasches Treffen mit Putin

Frankreichs Präsident Francois Hollande sieht keine Alternative für die Ukraine ohne die Einbeziehung von Russland. Offenbar haben Deutschland und Frankreich den Druck auf die Regierung in Kiew verstärkt: Präsident Poroschenko schließt ein Treffen mit Putin nicht mehr aus.

US-Kampfjets der Klasse F-16 werden gemeinsam mit der türkischen Luftwaffe Luftschläge gegen den IS durchführen. (Foto: Defense.gov)

Gegen den IS: Erste US-Kampfjets landen in der Türkei

Am Wochenende sind die ersten sechs US-Kampfjets in der Türkei gelandet. In den kommenden Tagen sollen weitere 24 stationiert werden. Zuvor hatten die USA Kampfdrohnen stationiert und gegen den IS in Syrien eingesetzt. Ankara und Washington planen großangelegte Militär-Operationen gegen die Terror-Miliz.

Türkei nimmt 1.302 Mitglieder des IS und der PKK fest

Die türkische Polizei hat bisher insgesamt 1.302 Personen festgenommen, die unter Terrorismus-Verdacht stehen. Sie sollen entweder dem IS oder der PKK angehören. Die PKK wirft den nordirakischen Kurden Kollaboration mit der Türkei vor.