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NATO

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am 08.07.2016 vor ihrer ersten Sitzung im Rahmen des Nato-Treffens in Warschau. (Foto: dpa)

Dutzende türkische Nato-Offiziere beantragen Asyl in Deutschland

Dutzende Nato-Offiziere haben in Deutschland um Asyl angesucht. Sie fürchten, mit dem Putschversuch in der Türkei in Verbindung gebracht zu werden. Der Vorfall gefährdet Angela Merkels Flüchtlingsdeal mit dem türkischen Präsidenten Erdogan.

Heckler & Koch verkauft Waffen an zahlreiche Staaten. (Foto: Flickr/Contando Estrela/CC BY-SA 2.0)

Heckler & Koch streicht Türkei von der Kundenliste

Der deutsche Waffenhersteller Heckler & Koch will die Türkei künftig nicht mehr mit Waffen beliefern. Österreich erwägt ein Waffenembargo gegen das Land.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. (Foto: Flickr/ Jens Stoltenberg besøker Kongsbakken VGS by Troms Arbeiderparti CC BY 2.0)

NATO schickt Schiffe und Flugzeuge ins Mittelmeer

Die NATO will Schiffe ins Mittelmeer entsenden, um die EU-Marine-Mission „Sophia“ zu unterstützen. Unklar ist, inwieweit die Entsendung eine Reaktion auf die russische Flotte ist, die sich ebenfalls auf dem Weg ins Mittelmeer befindet.

Deutschland weitet Militär-Einsatz in Syrien-Krieg aus

Die Bundesregierung will überraschend eine Ausweitung des Bundeswehr-Einsatzes im Syrien-Krieg vornehmen. Die Entscheidung entspricht der angespannten Lage und deutet auf eine Ausweitung der Aktivitäten der von den USA geführten Allianz gegen den IS.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. (Foto: Flickr/1GNC Münster/CC BY-SA 2.0)

Deutschland und Frankreich treiben Idee einer EU-Armee voran

Deutschland und Frankreich treiben den Aufbau einer EU-Armee voran. Die Chancen dafür stehen nach dem Austritt der Briten nicht schlecht: London hatte die Idee stets blockiert, um eine eigenständige Einheit neben der Nato zu verhindern. Für die Konzentration der Kräfte sprechen erhebliche Synergie-Effekte für die nationalen Haushalte.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Flickr/ señor Recep Tayyip Erdogan by Presidencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Nato umwirbt den wankelmütigen Partner Türkei

Nato-Generalsekretär Stoltenberg ist zu seinem ersten Besuch seit dem Umsturzversuch eingetroffen. Stoltenberg zeigte sich nach seiner Ankunft von ausgesuchter Höflichkeit. Die Türkei hat nach einem intensiven Flirt mit Russland wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit des westlichen Bündnisses.

Von der Leyen: Einsatz der Bundeswehr im Inland ist möglich

Bundesverteidigungsministerin von der Leyen hält den Einsatz der Bundeswehr im Inland auch ohne Änderung des Grundgesetzes für möglich. Diese Position wird möglich, weil die Bundesregierung künftig einen Terror-Anschlag als Katastrophenfall klassifiziert.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. (Foto: Flickr/ 140619-D-NI589-106 by Ash Carter CC BY 2.0)

Bundeswehr erwägt Abzug aus der Türkei

Während die USA ihre Verbundenheit mit der Türkei betonen, geht Deutschland weiter auf Distanz zu dem Nato-Partner. Die Bundeswehr prüft die Verlegung ihrer Flugzeuge nach Jordanien oder Zypern. Dies würde allerdings den deutschen Kampf gegen den Terror um zwei Monate unterbrechen.

Ein amerikanisches Kampfflugzeug auf der Basis Incirlik. (Foto: flickr.com/US Department of Defense/Public Domain Mark 1.0)

Türkei will Nato-Stützpunkt für Russland öffnen

Die Türkei erwägt, Russland die Nutzung des Nato-Stützpunkts Incirlik für Anti-ISIS-Operationen zu erlauben. Schließlich bekämpfe auch - wie alle anderen - Russland den Terrorismus, so der türkische Außenminister. Russische Jets fliegen bereits Einsätze aus dem Iran.

Mustafa Zeki Ugurlu am 26. Juli auf einer Nato-Sitzung in Norfolk. (Foto: US Navy/MC1 Abraham Essenmacher)

Türkischer Admiral beantragt Asyl in den USA

Ein türkischer Admiral hat in den USA einen Asylantrag gestellt. In der Türkei wird ihm Spionage und Beteiligung am Putschversuch vorgeworfen. Der Admiral ist derzeit auf einem Nato-Stützpunkt in den USA tätig. Währenddessen hat Bulgarien einen türkischen Geschäftsmann an die Türkei ausgeliefert, der den Putschversuch vom 15. Juli unterstützt haben soll.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Flickr/ señor Recep Tayyip Erdogan by Presidencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Türkei: Zweifel an Nato und EU wachsen

Der türkische Außenminister äußert Zweifel an der „Freundschaft“ des Westens. Die Nato verhindere bewusst die Installation eines Raketenabwehr-Systems in der Türkei. Die EU hingegen habe die Türkei bei der Frage der Mitgliedschaft über Jahre unnötig hingehalten.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. (Foto: Flickr/ Jens Stoltenberg besøker Kongsbakken VGS by Troms Arbeiderparti CC BY 2.0)

Nato weist Beteiligung an Türkei-Putsch zurück

Die Nato hat jedwede Beteiligung am Putsch-Versuch zurückgewiesen. Die Nato äußert sich anerkennend über den Mut des türkischen Volks bei der Niederschlagung des Staatsstreichs.

Erdogan beschuldigt Westen der Mitwirkung am Putsch

Nach türkischen Medienberichten soll die NATO-Geheimarmee Gladio der strukturelle Urheber des Putschversuchs vom 15. Juli sein. Erdogan und die türkische Regierung seien entschlossen, diese Parallelstruktur vollständig zu zerschlagen.

Türkei warnt Putin vor Putsch-Versuch in seiner Nachbarschaft

Die türkische Regierung hat Russland gewarnt, dass die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen als nächstes in Kirgisien einen Putschversuch gegen die dortige Regierung unternehmen könnte. Kirgisien ist für Russland strategisch wichtig. Die aktuelle Regierung kooperiert mit der Regierung in Russland.

Türkische Kampfjets im Einsatz. (Screenshot YouTube)

Suche nach Putschisten: Türkei schickt Kampf-Jets in die Ägäis

Die türkische Luftwaffe ist mit zwei Kampfjets in die Ägäis geflogen. Die Regierung verdächtigt einige der noch flüchtigen Putschisten, sich mit Booten der Küstenwache absetzen zu wollen. Der Einsatz wurde nach kurzer Zeit beendet. Die Patrouillenflüge werden fortgesetzt.

US-Außenminister John Kerry. (Foto: Flickr/ Kerry-Moore Rally by Ryan Rowley CC BY 2.0)

US-Warnung an Erdogan: Nato-Mitglieder müssen Demokratien sein

US-Außenminister Kerry hat die Türkei darauf hingewiesen, dass ein Land nur Nato-Mitglied sein könne, wenn es Demokratie und Rechtsstaatlichkeit achte. Als direkte Drohung des Ausschlusses aus dem Bündnis will Washington die Aussage nicht verstehen. Zu den Putsch-Aktivitäten der Generäle äußerte sich Kerry nicht.

Ein Kampfjet hebt in Incirlik ab. (Foto: Flickr/ 150812-F-II211-003 by ermaleksandr CC BY 2.0)

Türkei verhaftet General und Offiziere vom Nato-Stützpunkt Incirlik

Die Türkei hat einen Luftwaffen-General und Soldaten der Lufwaffen-Basis Incirlik verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, am Putsch beteiligt gewesen zu sein. Die USA verwenden den Stützpunkt wieder für Einsätze in Syrien. Die Lage ist dennoch problematisch: Frankreich zweifelt an der Zuverlässigkeit der Türkei im Kampf gegen den IS.

Putschisten isoliert: Nato, EU und UN unterstützen Erdogan

Mit der Nato, der EU und den UN hat der türkische Präsident Erdogan die Unterstützung aller wichtigen internationalen Organisationen erhalten. Die Nato hatte während des Putschversuchs den Kontakt mit dem türkischen Außenminister gehalten - ein Indiz, dass es den Putschisten nicht gelungen war, die staatlichen Schlüsselpositionen in ihre Hand zu bekommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Flickr/ Angela Merkel by European People's Party CC BY 2.0)

Merkel: Terroristen wurden mit Flüchtlingen eingeschleust

Bundeskanzlerin Merkel hat erstmals eingeräumt, dass Terroristen gezielt im Zuge der Flüchtlingsbewegung nach Europa eingeschleust worden sind. Bisher hatte Merkel einen Zusammenhang zwischen den von ihr willkommen geheißenen Flüchtlingen und Migranten und dem Terror strikt vermieden. Handlungsanweisungen für hilfsbereite Deutsche liegen bisher seitens der Bundesregierung nicht vor.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Nato-Beschluss: Deutsche Soldaten werden in Syrien kämpfen

Die Nato verstärkt ihren Kampfeinsatz in Syrien. Das Ziel ist der Kampf gegen den IS. Auch deutsche Soldaten werden involviert sein, zunächst mit den AWACS-Einsätzen. Das Problem: Niemand weiß eigentlich genau, wer hinter dem IS steckt. In Syrien wechseln die internationalen Söldner häufig die Fronten. Sogar die Russen haben erhebliche Probleme, den Kampf gegen die diversen Islamisten und ihre Finanziers zu gewinnen.