Alle Artikel zu:

Nazis

Deutsch-Kolumbianischer Polizist macht gemeinsame Sache mit Neonazis

Die deutsche Presse feiert einen Polizisten mit Migrationshintergrund als Beispiel für gelungene Integration. Doch es stellt sich heraus, dass dieser in engem Kontakt zur Neonazi-Szene steht und mit dieser kooperiert.

22 Jahre nach der Tragödie von Solingen verüben Extremisten weiterhin Brandanschläge. (Screenshot)

Neo-Nazis drohen Türken mit Brandanschlag, Polizei nimmt Täter fest

Der deutsch-türkische Unternehmer Remzi Aru hat auf seiner Facebook-Seite einen Hilfeaufruf veröffentlicht. Neo-Nazis sollen am Samstag auf seine Firmen-Anlage gekommen sein, um ihm mit einem Brandanschlag zu drohen. Arus „Vergehen“: Er wollte Flüchtlinge unterbringen. Die Polizei machte die Täter wenig später dingfest.

NSU-Ausschuss „terrorisiert“ Familie von totem Zeugen

Der NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags hat willkürlich Hausdurchsuchungen bei der Familie eines toten - ehemals rechtsradikalen - NSU-Zeugen veranlasst. Zuvor hatte die Anwältin der Familie den Behörden und dem Ausschuss eine „Scheinaufklärung“ in Sachen NSU vorgeworfen.

Wutbürger fordern Einsatz von Zyklon B gegen Flüchtlinge

In den Sozialen Medien entlädt sich der Hass gegen Minderheiten in Deutschland. Aktuell stehen Flüchtlinge als Hassobjekte besonders hoch im Kurs von „Pegidisten, PI-Nazis und sonstige Rechtsextremen“, berichtet der Journalisten Abraham Goldstein. Diese fordern sogar den Einsatz von Zyklon B gegen Flüchtlinge und Andersdenkende. Das politische Establishment schweigt und sucht stattdessen den „Dialog“ mit diesen Leuten.

Islamisten und Neo-Nazis haben sich in der Ukraine verbündet, um gegen die Rebellen zu kämpfen. (Foto: DTN)

EU schaut weg: IS-Söldner und Neo-Nazis kämpfen gemeinsam in Ukraine

In der Ukraine haben sich islamistische Söldner und Neo-Nazis des Asow-Bataillons zusammengetan, um gegen die Rebellen in der Ost-Ukraine zu kämpfen. Beide Seiten teilen den Hass gegen Moskau. Doch die Söldner haben auch eine finanzielle Motivation. Denn die Privatisierung des Kriegs sichert den Söldnern ihr Einkommen.

Simon Wiesenthal Center: Neue Generation von „Nazi-Jägern“ wächst heran

Rick Eaton ist Extremismus-Experte am Simon Wiesenthal Center. Er war maßgeblich an der Ergreifung von mehreren SS-Kriegsverbrechern beteiligt. Nun beginnen auch Vorbereitungen auf die „Jagd“ nach jungen kriminellen Rechtsextremisten und ihren Helfern. Deutsch-Türken können sich in den USA ausbilden lassen, um künftige Morde in Deutschland zu verhindern.

Türkei: Meister-Spion der CIA stirbt mit 97 Jahren

Der usbekisch-türkischstämmige CIA-Spion Ruzi Nazar ist in Antalya im Alter von 97 Jahren verstorben. Nazar hatte im Zweiten Weltkrieg auf Seiten Deutschlands gegen die Sowjetunion gekämpft. Anschließend wurde er mit allen anderen deutschen Spionen in die CIA übernommen. Er war unter anderem am Aufbau des Gladio-Netzwerks der Nato beteiligt.

Die EU schaut weg: Im Baltikum werden SS-Veteranen als Helden gefeiert

In den EU-Staaten im Baltikum findet ein neuer Kult um die Veteranen der Waffen-SS statt. Die rechtsextremen Umtriebe werden von der EU-Politik ebenso ignoriert wie die Aktivitäten der rechtsextremen Milizen in der Ukraine. Efraim Zuroff vom Simon Wiesenthal Center warnt vor einer gefährlichen Melange aus anti-russischen und antisemitischen Vorurteilen.

Griechenland: Jüdische Gemeinde hofft auf Entschädigung aus Deutschland

Fast alle Juden der griechischen Gemeinde Thessaloniki sind nach Auschwitz deportiert wurden. Nun soll für sie eine Gedenkstätte errichtet werden. Die jüdische Gemeinde hofft, dass ein Großteil der Kosten von Deutschland übernommen werden.

Hartmut Rüber: „Die Sozialwissenschaft ist vom Verfassungsschutz unterwandert“

Hochschulen, Stiftungen und wohltätige Organisationen werden von Mitarbeitern des Verfassungsschutzes instrumentalisiert. Es gibt eine Reihe von Wissenschaftlern, die im Dienste des Geheimdiensts agieren. So bestimmt die Sicherheitsbehörde den öffentlichen Diskurs. Es gibt sogar hochrangige Verfassungsschutzbeamte, die journalistisch tätig sind oder als Wissenschaftler bei politischen Stiftungen auftreten. Das behaupten zumindest die Publizisten Markus Mohr und Hartmut Rüber in ihrem gemeinsamen Buch „Gegnerbestimmung – Sozialwissenschaft im Dienst der inneren Sicherheit“.

Keine Zweifel an Schuld des Ralf Wohlleben erkennbar

An der Schuld des NSU-Angeklagten Ralf Wohlleben bestehen keine Zweifel. Er steht in Verdacht, im Jahr 2000 für das NSU-Trio die Mordwaffe Ceska 83 beschafft zu haben. Doch bisher haben sich die im Prozess befragten Polizisten bedeckt gehalten. Mit ihnen sind die NSU-Morde jedenfalls nicht aufzuklären.

Grundrechte: Mitarbeiter der Geheimdienste dürfen Straftaten begehen

Personen, die für den Verfassungsschutz oder den Bundesnachrichtendienst arbeiten, können begangene Verbrechen gesetzlich rechtfertigen. Doch sie dürfen nicht auf eigene Faust, sondern müssen im Staats-Auftrag gehandelt haben.

Eindrücke vom NSU-Prozess: Nationalsozialistisches Gedankengut ist „Normalität“

Ein NSU-Nebenkläger ist erstaunt über die Details, die im Zuge des NSU-Prozesses ans Tageslicht kommen. Dabei geht es nicht nur um die Fakten in Bezug auf den Prozess. Vielmehr wird deutlich, dass die drei NSU-Terroristen das logische Produkt ihres Umfelds gewesen sind.

Gewalt gegen Deutsche und Migranten: Verrohung der Gesellschaft ist eine Gefahr

Migrantengewalt und rechte Gewalt sind die die aktuellen Schlagworte der Gesellschaft. Beide Themen polarisieren die Gesellschaft. Jeder fühlt sich angegriffen. Doch verkannt wird, dass die Ursachen oftmals schon in den Elternhäusern angelegt sind.

Flucht vor Hitler: Deutsche Migranten in Hollywood, Heimweh nach Deutschland

Einige Künstler und Intellektuelle konnten vor dem Nazi-Regime unter Adolf Hitler fliehen. Viele von ihnen fanden Zuflucht in den USA. Doch sie hatten Heimweh. Sie konnten sich nicht an ihre neue Heimat gewöhnen und zerbrachen daran. Peter Rosens Dokumentarfilm „Shadows in Paradise - Hitler’s Exiles in Hollywood“ versucht ihren Weg nachzuzeichnen.

Hintergründe zum NSU-Prozess: Mord an Polizistin Kiesewetter bleibt ein Rätsel

Der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter bleibt weiterhin ein Rätsel. Insbesondere mögliche Berührungspunkte mit dem NSU-Trio bleiben im Verborgenen. Der Patenonkel der Ermordeten weiß offenbar mehr. Doch er schweigt.

NSU-Morde: Mehrheit der Deutsch-Türken glaubt nicht an eine Aufklärung

Eine Umfrage des futureorg Institut hat ergeben, dass die NSU-Morde sich auf die persönliche Lebensplanung der Deutsch-Türken auswirken werde. Doch die Mehrheit der Befragten fühlt sich in Deutschland mäßig bis sehr sicher. Die optimistischste Gruppe sind die Deutsch-Türken unter 25 Jahren. Die Pessimisten sind die Hochqualifizierten.

Novemberpogrome 1938: Nur die USA zogen Konsequenzen

Vor 75 Jahren fanden in Deutschland und Österreich Pogrome gegen Juden statt. Viele Menschen wurden getötet oder begangen Selbstmord. Doch nur die USA zogen diplomatische Konsequenzen und zogen ihren Botschafter in Berlin ab. Alle anderen Diplomaten waren mehrheitlich entsetzt über die Ereignisse. Öffentlich protestieren wollten sie nicht.

Nobelpreis-Träger Englert ist Holocaust-Überlebender

Der Physik-Nobelpreisträger François Englert ist Überlebender des Holocaust. Während des Zweiten Weltkriegs soll er seine jüdische Identität geheim gehalten und in Kinderheimen untergekommen sein.

NSU-Morde: Zeuge Florian H. verbrennt im Auto

Ein wichtiger Zeuge im NSU-Fall ist in seinem Auto verbrannt. Der Wagen soll zunächst explodiert und dann ausgebrannt sein. Doch die Polizei vermutet einen Selbstmord. Florian H. sollte vom Staatsschutz vernommen werden. Bei einer früheren Befragung hatte er auf eine zweite NSU-ähnliche Terrorgruppe hingewiesen. Der Verstorbene war ebenfalls in der rechtsradikalen Szene aktiv.