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Necla Kelek

SPD-Buschkowsky: Die Türken in Berlin-Neukölln leben in einer „anderen, abgesonderten Gesellschaft“

Der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, warnt in seinem neuen Buch vor einer „anderen Gesellschaft“, in der alle Dinge des täglichen Lebens in der Heimatsprache abgewickelt werden können und eigene Normen und verbindliche Verhaltensweisen gelten. Dies geschehe in Neukölln in der türkisch- und arabischstämmigen Bevölkerung über einen fundamentalistisch geprägten Islam.

Geschmacklosigkeit bei Anne Will: Islamisten-Gespräch 20 Jahre nach Solingen

Am 20. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen thematisiert die ARD den radikalen Islamismus. Die Religionspädagogin Lamya Kaddor meint, dass das aktuellere Thema Rassismus sein müsse. Sie übt Kritik an der ARD-Redaktion und ist irritiert über die Themenauswahl. Doch die ARD reihe sich schon seit langem in einen anti-muslimischen Trend ein.

Rückzug und Neustart von Klaus J. Bade: Es war der richtige Zeitpunkt

Klaus J. Bade ist zum 1. Juli 2012 turnusgemäß als Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration abgetreten. Der Gründungsvorsitzende ist aber auch ganz aus dem Sachverständigenrat ausgeschieden. Doch sogleich meldet er sich zurück – pointierter und schärfer im Tonfall. Im Gespräch mit den Deutsch Türkischen Nachrichten gibt der renommierte Migrations- und Integrationsforscher keinen aalglatten Rückblick. Und auch in Zukunft wird es Wortmeldungen von ihm geben, „die einigen Zeitgenossen nicht gefallen werden“.

Wohin steuert die Islamkonferenz?

Es ist wieder so weit. Am kommenden Donnerstag treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutschen Islamkonferenz (DIK) in Berlin.

„Wenige Amerikaner haben ein Problem mit Muslimen am Ground Zero“

Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor spricht im Interview anlässlich des zehnten Jahrestages von 9/11 über ihre kürzlich erlebten Eindrücke vom Ground Zero bei einem Besuch in New York, Panikmache des Innenminsters Friedrich in Deutschland und das ihrer Ansicht nach gefährliche Wirken von Necla Kelek und Henryk M. Broder.

Gülen-Schulen zwischen Lob und Zweifel

Das Dialog-Gymnasium im Kölner Stadtteil Buchheim hatte als erste Einrichtung ein Ganztagsangebot vorzuweisen. Doch die Etablierung eines privaten Schulzentrums durch den Trägerverein Türkisch-Deutscher-Akademischer Bund e.V. ist umstritten. Denn der gehört zur Bewegung des türkischen Religionsgelehrten Fethullah Gülen. Die "Welt" widmet sich dem Thema in einem Artikel.

Gülen-Bewegung als Brücke zwischen den Kulturen

Die freie Autorin Elisabeth Kiderlen bricht in einem Beitrag für die "taz" eine Lanze für die Gülen-Bewegung. Dass vor allem Deutschlands untere türkische Mittelschicht bereit sei, "ein nicht zu knappes Schulgeld für die Zukunft ihrer Kinder zu investieren", zeige: "Der Wunsch nach 'Bildung, Bildung, Bildung' ist heute auch im konservativen, religionsfreundlichen türkischen Milieu angekommen."

Eren Güvercin: „Niemand fragt Frau Merkel, ob sie integriert ist“

Der freie Journalist und Blogger Eren Güvercin im Interview über seine Abneigung gegen den Begriff "Integration", den Migrationshintergrund der Bundeskanzlerin und das seiner Ansicht nach - im Vergleich zu Goethe - geringe Niveau der Auseinandersetzung mit dem Islam.