Alle Artikel zu:

Netanjahu

Israel wendet sich von den USA ab und sucht die Nähe zu Russland

Israel orientiert sich in der Geopolitik neu: Die USA sind kein Vorbild mehr, Europa hat seine Faszination verloren. Premier Netanjahu versucht, die Bande mit Russland enger zu knüpfen. Russland sieht Israel allerdings eher aus taktischer Hinsicht als Partner.

Putin übernimmt Bezahlung der Renten für Russen in Israel

Präsident Putin und der israelische Premier Netanjahu haben in Moskau ein Abkommen unterzeichnet, dass die Renten, der russisch-jüdischen Immigranten in Israel sichern soll. Das Abkommen wird Russland in Israel weitere Sympathien eintragen. Dies hat geopolitischen Wert und st ein geschickter Schachzug, auf die veränderte Demografie des Landes zu reagieren.

Israelische Arbeitspartei: Saudi-König finanzierte Wahlkampf von Netanjahu

Die israelische Arbeitspartei enthüllt, dass der saudische König Salman den Wahlkampf von Israels Premier Benjamin Netanjahu mit 80 Millionen Dollar finanziert haben soll. Das Geld soll über eine Offshore-Firma gezahlt worden sein.

Warnung: Russland beschießt israelische Jets über Syrien

Die russische Luftwaffe soll im syrischen Luftraum zweimal auf israelische Jets geschossen haben. Unklar sind die Hintergründe. Israel und Russland haben am Donnerstag eine Militärkooperation vereinbart und wollen die Vorfälle untersuchen lassen.

Hoffen auf Putin: Israel will Golan-Höhen behalten

Israel setzt bei seinem Bestreben, die im Sechstage-Krieg eroberten Golan-Höhen behalten zu können, auf Wladimir Putin: Russland hat während des Syrien-Kriegs eine erstaunlich gute Kooperation mit Israel praktiziert. Das ärgert die Amerikaner. Deutschland spielt eine nicht besonders glückliche Rolle in dem sich abzeichnenden Konflikt.

Kamera-Überwachung des Tempelbergs: Kann die Gewalt gebannt werden?

Der Zank um den Tempelberg hat die jüngste palästinensische Anschlagsserie mit ausgelöst. Eine strenge Video-Überwachung der heiligen Stätte soll dazu beitragen, die Wogen wieder zu glätten.

Putin setzt sich durch: USA akzeptieren Eingreifen Russlands in Syrien

Die russische Initiative, in Syrien gemeinsam mit den Amerikanern gegen den IS zu kämpfen, findet nun doch die Zustimmung der USA. Die bezieht sich zunächst nur auf den militärischen Bereich. Doch auch die Tage von Syriens Präsident Assad könnten gezählt sein. Tragisch für alle Kriegsopfer und Vertriebenen: Die Russen hatten dem Westen bereits 2012 einen Plan für Syrien präsentiert. Er wurde jedoch von der Allianz in einer völlig Fehleinschätzung der Lage abgelehnt.

Atomdeal mit Iran: «Eine sehr gute Nachricht für die türkische Wirtschaft»

Sieg der Diplomatie oder ein «historischer Fehler für die Welt»? International überwiegt die Freude über den Atomdeal mit Iran. Auch die Türkei zeigen sich hocherfreut. Nur Israel verweigert sich dem Jubelkanon - und warnt seine Partner.

Verbaler Schlagabtausch eskaliert: Erdoğan verflucht israelische Regierung

Die seit Jahren eisige Stimmung zwischen der Türkei und Israel hat nun einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem zunächst Premier Davutoğlu Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit den Attentätern von Paris verglich, holte schließlich Präsident Erdoğan zum Rundumschlag aus und verfluchte die gesamte israelische Regierung.

Mavi Marmara-Vorfall: Ägypten soll Falsch-Information an Israel gegeben haben

Ein ehemaliger türkischer Diplomat beschuldigt die ehemalige Mubarak-Regierung für den Mavi Marmara-Vorfall. Der frühere ägyptische Geheimdienst-Chef habe die Israelis mit Falsch-Informationen gefüttert, um einen Überfall auf die Flotilla zu provozieren.

Um Ausgleich bemüht: Israelischer Minister besucht Türkei

Es gibt einen neuen Anlauf in der Aussöhnung zwischen Israel und der Türkei. Israels Umweltminister Amir Peretz hat bei einem Türkei-Besuch nur gute Worte für die Türkei gehabt. Dabei seien beide Länder sowohl geschichtlich als auch politisch miteinander verbunden. Insbesondere in der Iran-Frage haben beide Seiten dieselben Ansichten.

Mavi Marmara-Flotilla Aktivist: „Wir fordern mindestens eine Milliarde Dollar von Israel“

Der Chef der islamischen Organisation IHH, Bülent Yıldırım, verlangt eine Milliarden Dollar schwere Entschädigung für alle Mavi Marmara-Aktivisten. Doch Tel-Aviv erwartet nach der geleisteten Entschuldigung ein Entgegenkommen von Ankara.

Luftangriff: Israel bombardiert syrische Ziele

Erneut scheint Israel einen syrischen Konvoi attackiert zu haben. Waffenlieferungen an die Hisbollah sollen damit verhindert worden sein. Während anonyme Regierungsquellen den Vorfall von Freitag bereits bestätigten, bleiben offizielle Stellungnahmen der israelischen und syrischen Regierung noch aus.

Mavi-Marmara: Wie viel Entschädigung muss Israel zahlen?

Nach der offiziellen Entschuldigung Israels für den Tod von neun türkischen Staatsbürgern muss nun eine Summe für die Entschädigungszahlungen für die Familien der Opfer festgelegt werden. Um darüber zu sprechen, werde am 12. April eine israelische Delegation in die Türkei reisen, erklärte der türkische Ministerprädient Recep Tayyip Erdoğan.

Minister: „Israel hätte sich vor drei Jahren entschuldigen müssen“

Die Entschuldigung Israels für den Mavi Marmara Vorfall war längst überfällig, erklärt Yuval Steinitz, israelischer Minister für Strategie, Geheimdienst und Internationale Angelegenheiten. Nun erhofft er sich, dass die Klagen gegen israelische Soldaten fallen gelassen werden.

Nach Netanjahus Entschuldigung: Kommen jetzt auch die israelischen Touristen wieder?

Noch sind die türkisch-israelischen Beziehungen ein zartes Pflänzchen. Die Entschuldigung von Premier Netanjahu wegen des Mavi-Marmara-Vorfalls 2010 ist keine Woche her. Schon jetzt gibt es aber vor allem eine Branche, die hofft, noch in diesem Sommer von den wieder aufkeimenden Verbindungen zu profitieren: Der Tourismussektor.

Erster Kontakt: Türkei und Israel starten zaghafte Annäherung

Nach der Entschuldigung Netanjahus verlieren Israel und die Türkei offenbar keine Zeit, um ihre lange Zeit auf Eis gelegenen Beziehungen wieder zu normalisieren. Bereits drei Tage später soll es nun einen ersten Kontakt gegeben haben, um die in Aussicht gestellten Entschädigungszahlungen an die Familien der Mavi Marmara Opfer auf den Weg zu bringen.

Mavi Marmara: Netanjahu entschuldigt sich bei Türken für den Tod von Aktivisten

Israel soll sich einer Mitteilung der Presse-Stelle des israelischen Premiers Netanjahu zufolge bei Erdoğan für den Mavi-Marmara-Vorfall im Jahr 2010 entschuldigt haben. Bei dem Angriff auf ein Gaza-Hilfsschiff, wurden neun Türken von der israelischen Armee getötet. Seitdem waren die türkisch-israelischen Beziehungen angespannt.

USA: Detaillierter Angriffs-Plan gegen Iran liegt vor

Präsident Barack Obama spricht bei seinem Israel-Besuch auch über die Bedrohung durch den Iran. Ob es tatsächlich zu einer Eskalation kommt, ist unklar. Jedenfalls erinnern die USA schon einmal daran, dass die Pläne für einen Angriff fertig in der Schublade liegen.

Türkei begrüßt Triumph für Palästina: Entscheidung wird Frieden vorantreiben

Die jüngste Entscheidung der UN-Vollversammlung, Palästina den Beobachterstatus ohne Mitgliedschaft zuzusprechen, wurde von der Türkei mit viel Wohlwollen aufgenommen. Die Geste, so die Überzeugung in Ankara, würde den vor dem Untergang stehenden israelisch-palästinensischen Friedensprozess wieder stärken.