Alle Artikel zu:

Netzpolitik

Datenschutz als Luxus: Abhörsicheres Smartphone für die Eliten

Ein neues Luxus-Smartphone soll die Geschäftshandys der „internationalen Elite“ vor Cyber-Angriffen und Überwachung schützen. Für 12.000 Euro wirbt die Marke Solarin damit, die mobile Kommunikation abhörsicher zu verschlüsseln. Dazu sei das Gerät mit einer Datenschutz-Technologie ausgerüstet, die derzeit „außerhalb der Geheimdienstwelt nirgendwo sonst verfügbar“ sei.

CDU-Wirtschaftsrat: „Das Internet ist eine Chance, keine Bedrohung“

Der Wirtschaftsrat der CDU fordert, die Diskussion über das Internet nicht ausschließlich unter dem Gesichtspunkt einer Bedrohung zu führen. Das Internet biete riesige Innovations-Möglichkeiten, an denen auch in Deutschland kein Weg vorbeiführe.

EU: Google missbraucht seine Macht bei Smartphone-Software

Die EU-Kommission weitet ihr Wettbewerbsverfahren gegen Google aus. Das US-Unternehmen habe die Dominanz seines Smartphone-Betriebssystems Android zulasten der Nutzer missbraucht. Damit greift Brüssel eine zentrale Säule des Google-Geschäftsmodells an.

Geheime Überwachung: Microsoft verklagt US-Regierung

Microsoft hat die US-Regierung verklagt, weil diese ihre Kontrollmacht missbrauche. Der amerikanische Softwarekonzern muss den US-Behörden Nutzerdaten weitergeben, darf die Betroffenen aber meist nicht darüber informieren. Im Daten-Streit des Konkurrenten Apple gegen die Behörden hatte sich der Microsoft-Gründer jedoch auf die Seite des FBI geschlagen.

US-Behörden fordern Nutzer-Daten von WhatsApp

Die Verschlüsselung beim Kurznachrichtendienst Whatsapp steht offenbar den US-Ermittlern im Weg. Während das FBI weiter mit Apple um das Entsperren von iPhones streitet, nehmen die Ermittlern nun auch die Messaging-App von Facebook ins Visier. Zuvor hatten Ermittler in Brasilien einen Facebook-Manager verhaftet, weil er sich weigerte, Whatsapp-Nutzerdaten herauszugeben.

Internet-Verwaltung will sich von US-Kontrolle lösen

Die US-Regierung soll die Aufsicht über die Internetverwaltung ICANN verlieren. Die Behörde zur Vergabe von Domains stand seit der Gründung unter der Kontrolle des amerikanischen Handelsministeriums. Künftig sollen internationale Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam das System überwachen.

Anonymous veröffentlicht eine Liste mit neuen Zielen des IS. (Screenshot)

Anonymous veröffentlicht Adressen von IS-Unterstützern

Die Hackerorganisation Anonymous hat im Internet persönliche Informationen über angebliche IS-Terroristen veröffentlicht. Darunter soll auch die Adresse eines IS-Rekrutierers sein. Die Hacker haben angekündigt, im Internet einen Krieg gegen die IS-Terroristen zu führen. IS-Sympathisanten haben bereits auf die Drohung reagiert.

Google liest und beantwortet Emails künftig automatisch

Bei Google liest eine Software künftig die Mails und schlägt dann verschiedene Antworten zur Auswahl vor. So sollen die Nutzer Zeit sparen - und Google hat einen Grund mehr, Ihre Emails zu lesen.

Diese Meldung poppt auf, wenn Facebook den Verdacht hat, ein Nutzer-Account könnte durch staatliche Stellen gehackt worden sein. (Screenshot)

Facebook warnt Nutzer vor staatlichen Hacker-Angriffen

Facebook will seine Nutzer künftig vor staatlichen Hacker-Angriffen warnen. Bei verdächtigen Aktivitäten erhalten Betroffene einen Hinweis mit der Aufforderung, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Andererseits gibt das Unternehmen selbst Daten an die NSA weiter.

Silicon Valley: Unternehmer sammeln für griechische Start-ups

Griechen können durch die Kapitalverkehrskontrollen mit ihren Konten bei Apple und Paypal nicht einmal mehr Cent-Beträge bezahlen. Zahlreichen Start-ups, die auf Cloud-Dienste angewiesen sind, droht deswegen auch der Verlust ihrer Daten. In Silicon Valley haben Unternehmer nun eine Solidaritäts-Aktion gestartet und wollen die Rechnungen für die Online-Gründer übernehmen.

Urheberrecht: EU verbietet Selfies vor Gebäuden

Erinnerungs-Fotos vor dem Reichstag könnten künftig verboten werden. Das EU-Parlament stimmt über eine Abschaffung der so genannten Panoramafreiheit ab. Damit wäre etwa eine Facebook-Veröffentlichung von Urlaubsbildern mit Gebäuden im Hintergrund nur mit Genehmigung des Architekten erlaubt.

Telekom will gratis Internet-Telefonie-Dienste beschränken

Die Deutsche Telekom will die kostenlosen Internet-Telefonie-Dienste wie Whatsapp, Facebook und Skype beschränken. Die App-Anbieter sollten demnach den gleichen Spielregeln unterliegen wie die Mobilfunk-Anbieter und sich an den Kosten für den Netzausbau beteiligen. Die gratis Messenger-Dienste bedrohen zunehmend die Gewinne der Netzbetreiber.

Weltweiter Widerstand gegen Facebooks „gratis Internet“

Facebooks Projekt, mit Drohnen freien Internet-Zugang an entlegene Orte zu bringen, stößt auf Widerstand bei Bürgerrechtlern. Die Kritik: Nur die Seiten der Werbepartner sind gratis zugänglich. Zudem verzichten die Regierungen wegen der Partnerschaft mit Facebook auf einen eigenen Netzausbau.

Internet statt Mobilfunk: Telefonieren geht künftig über WhatsApp

Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp bietet allen Nutzern künftig eine Anruf-Funktion. Die Gratis-Anwendung nutzt dazu die Internet-Verbindung. Telekom-Konzerne kritisieren, dass die kostenlosen Online-Telefonie-Anbieter sich nicht an den Infrastruktur-Kosten beteiligen.

Test: 12 von 12 Samsung-Akkus bei Amazon sind gefälscht

Bei Amazon erhält man in 12 von 12 getesteten Fällen einen gefälschten Akku, wenn man einen neuen für sein Samsung Handy bestellen will. Das Geschäft mit Fälschungen boomt, da der Qualitätsunterschied oft erst nach Monaten deutlich wird.

USA warnen vor Hackerangriffen auf ferngesteuerte Flugzeuge

Ein US-Regierungsbericht warnt vor ernsten Sicherheitslücken bei modernen Passagierflugzeugen. Cyber-Terroristen könnten sich demnach zu leicht in die Bord-Elektronik einhacken und die Maschinen fernsteuern. Die Diskussion um die Vor- und Nachteile der Automatisierung wird zunehmend unübersichtlicher: Noch tags zuvor hat die deutsche Flugsicherung eine Fernsteuerung von Flugzeugen als Sicherheitsmaßnahme vorgeschlagen.

IBM verarbeitet die Gesundheitsdaten der Apple-Nutzer

IBM arbeitet mit Apple bei der Nutzung von Gesundheitsdaten zusammen. IBM werde die gesammelten Informationen aus den Fitness-Apps auswerten und an die Gesundheitsanbieter weitergeben. Die Daten würden dazu „sicher in der Cloud“ gespeichert, so IBM.

Gegen Korruption: Bürger können per App ihre Regierung überwachen

Im Kampf gegen Korruption bieten neue Apps den Bürgern eigene Kontrollmöglichkeiten zur Überwachung der Politik. Die Anwendungen verschaffen Bürgern einfachen Zugang zu behördlichen Daten und sollen so mehr Transparenz in undurchsichtige öffentliche Finanzen bringen.

USA: Programmieren zählt als Fremdsprache

In den USA sollen in Zukunft Programmiersprachen auch als Fremdsprachen anerkannt werden. Um in den USA ein College besuchen zu dürfen, ist es Pflicht mindestens zwei Sprachen zu lernen. Ein Gesetzesentwurf sieht vor, dabei nicht mehr nur „natürliche Sprachen“ zu werten.

Mobilfunk-Netze werden künftig von den Bürgern gemacht

Persönliche Antennen könnten die mobile Kommunikation demokratisieren. Durch Anbringen kleiner Sender auf dem eigenen Dach schaffen die Bürger in verschiedenen Projekten weltweit gemeinsam Crowd-Netzwerke. Dies bedeutet nicht nur die Unabhängigkeit von den großen Telekom-Anbietern, sondern beschleunigt die Daten-Übertragung zudem um ein Vielfaches.