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Neuwahlen

Amtliches Ergebnis in der Türkei: AKP hat fast 60 Prozent der Sitze

Fast zwei Wochen nach den Neuwahlen in der Türkei hat die Wahlkommission nun den deutlichen Sieg der AKP bestätigt. Die Regierungspartei konnte fast 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Nun fehlen Erdogan nur noch 13 Abgeordnete für ein Verfassungsreferendum.

Nach der Türkei-Wahl: Merkel mahnt zur engen Zusammenarbeit

Nach dem überraschend deutlichen Wahlsieg der islamisch-konservativen AK-Partei in der Türkei hat Kanzlerin Angela Merkel eine enge Zusammenarbeit mit dem Land bei Themen wie der Flüchtlingskrise angemahnt. Merkel habe ihrem Kollegen Ahmet Davutoglu gratuliert, erklärte ihr Sprecher. Internationale Beobachter haben den Wahlkampf in der Türkei unterdessen als unfair eingestuft.

Ignoriert und degradiert: Zwei türkische Dörfer boykottieren Neuwahlen

Die Wähler in zwei Dörfern im Südosten und Westen der Türkei haben die Wahlen am 1. November boykottiert. Als Grund gaben sie an, auf diesem Weg gegen einen Mangel an Aufmerksamkeit von der Regierung für ihre Region zu protestieren. Ins Gewicht fiel ihre Aktion allerdings nicht. Die Wahlbeteiligung könnte bei bis zu 90 Prozent gelegen haben.

Bundesregierung: Türkei muss sich jetzt kompromissbereit zeigen

Die Bundesregierung hat auf den Wahlausgang in der Türkei mit mahnenden Worten reagiert. Ankara müsse nun im Sinne der nationalen Einheit einen Kurs der Versöhnung einschlagen. Die EU-Kommission zeigt sich hingegen zurückhaltend. Sie kündigte am Montag an, mit der türkischen Regierung in allen Bereichen zum Wohle der Bürger zusammenarbeiten.

Ausschreitungen in Stuttgart nach AKP-Wahlsieg in Türkei

Der Ausgang der türkischen Neuwahlen hat in Deutschland offenbar für Unmut unter einigen Bürgern geführt. In mindestens zwei Städten kam es zu Ausschreitungen bei denen AKP-Anhänger und Gegner aneinander gerieten.

Erdoğan sagte bei seiner Stimmabgabe am Sonntag in Istanbul, man werde den «nationalen Willen» respektieren müssen, der bei der Wahl zum Ausdruck komme. (Screenshot YouTube)

Türkei wählt ein neues Parlament: Geht Erdoğans Kalkül auf?

Wieder sind die Türken dazu aufgerufen, ihre Abgeordneten zu bestimmen. Gelingt es der islamisch-konservativen AKP von Präsident Erdoğan, die absolute Mehrheit zurückzuerobern?

Vor laufender Kamera erklärte der Mann: „Ja, er ist ein Diktator. Was ist schon dabei?“ (Screenshot Rota Haber)

Erdoğan-Anhänger: „Ja, ich würde für ihn sterben“

Im türkischen Fernsehen hat sich kürzlich ein offenbar glühender Erdoğan-Anhänger zu Wort gemeldet. Anders als der Präsident selbst, bezeichnete der Bürger diesen als Diktator, allerdings wohl im positiven Sinn. Denn für diesen würde er sogar sterben.

Brüssel will einen angemessenen Zeitpunkt für die Veröffentlichung abwarten. (Screenshot http://ec.europa.eu/)

Schmutziger Deal? Brüssel weist Kritik zu Türkei-Bericht zurück

Schwere Vorwürfe gegen die EU-Kommission: Hat die Brüsseler Behörde zur Wahl in der Türkei ein schmutziges Geschäft gemacht? Aussage steht gegen Aussage.

Freie Fahrt zum Wahllokal: Uber bietet Türken Gratis-Taxi an

Der umstrittene Fahrdienstvermittler Uber will anlässlich der Neuwahlen in der Türkei mit einer besonderen Aktion punkten. Am 1. November sollen Wähler und Menschen mit Behinderung kostenlos fahren können. Das Angebot ist allerdings begrenzt.

Neuwahlen in der Türkei: Der Beginn von Erdoğans Ende?

Seit Juni dauert die politische Ungewissheit in der Türkei an, auch die Gewalt eskaliert. Bringt die Neuwahl zum Parlament ein Ende der Hängepartie - oder lässt Erdoğan ein drittes Mal wählen?

Sevim Dağdelen: EU-Kommission muss Türkei-Fortschrittsbericht vor der Wahl veröffentlichen

Die Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dağdelen, hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, für die Veröffentlichung des Türkei-Fortschrittsberichts der EU-Kommission zu sorgen. Dieser sollte ihrer Ansicht nach unbedingt noch vor dem 1. November erscheinen. Derzeit gibt es Gerüchte, wonach das Papier zurückgehalten wird.

Wegen der Neuwahlen: Sommerzeit endet in der Türkei am 8. November

Nicht nur in Deutschland wurden die Uhren bereits am vergangenen Wochenende um eine Stunde zurückgestellt. In der Türkei lässt man sich damit in diesem Jahr allerdings bis zum 8. November Zeit. Grund dafür sind die anstehenden Neuwahlen am 1. November. Die Bürger sollen im Hellen zu den Wahllokalen gehen können.

1. November: Die pro-kurdische HDP, das Zünglein an der Waage

Das Abschneiden der pro-kurdischen HDP ist entscheidend für den Ausgang der Parlamentsneuwahl in der Türkei. Bei der vorangegangenen Wahl im Juni hatte die HDP mit rund 13 Prozent überraschend die Zehn-Prozent-Hürde übersprungen. Das führte dazu, dass die islamisch-konservative AKP ihre absolute Mehrheit einbüßte. Umfragen zufolge - die die HDP nun zwischen rund 12 und 14 Prozent sehen - dürfte sich dieses Szenario bei der Neuwahl wiederholen.

Gewalt und tiefe Gräben: Neuwahl in polarisierter Türkei

Seit Juni dauert die politische Ungewissheit in der Türkei an, seitdem eskaliert auch die Gewalt. Bringt die Neuwahl zum Parlament ein Ende der Hängepartie - oder lässt Erdogan ein drittes Mal wählen?

Der türkische Präsident Erdoğan hatte überraschend schon vor Ablauf der Frist Neuwahlen angekündigt. (Screenshot YouTube)

Eine Woche vor den Neuwahlen: Das sind die Ziele der wichtigsten türkischen Parteien

Zum zweiten Mal binnen weniger als fünf Monaten wählen die Türken am 1. November ein neues Parlament. Umfragen sagen ein ähnliches Ergebnis wie bei der Wahl im Juni voraus. Damit würden wieder vier Parteien ins Parlament einziehen.

Türkei setzt Luftkrieg trotz PKK-Angriffsverzichts fort

Die türkische Luftwaffe hat auch nach dem Aussetzen der Angriffe der Terrororganisation PKK auf den türkischen Staat erneut Stellungen der Untergrundorganisation attackiert. Am Sonntag seien Verstecke der PKK im Nordirak bombardiert worden, teilten die türkischen Streitkräfte mit. Am Samstag seien zudem 14 PKK-Kämpfer bei Luftschlägen in der südosttürkischen Provinz Diyarbakir getötet worden.

Mehr als Tausend gedenken an Anschlagsopfer in Ankara

Nach dem Terroranschlag mit mindestens 95 Toten in der Türkei haben in der Hauptstadt Ankara zahlreiche Menschen der Opfer gedacht. Nach Schätzungen versammelten sich rund tausend Menschen auf dem Sihhiye-Platz.

Anschlag in Ankara: Stehen die Neuwahlen auf dem Spiel?

Nach dem Anschlag in Ankara entbrennen in der Türkei Proteste. Die Tat könnte den Konflikt zwischen Regierung und verbotener Arbeiterpartei PKK weiter anheizen - und dies drei Wochen vor Neuwahlen.

Kurz vor den Neuwahlen: Justiz stoppt Ausstrahlung kritischer Kanäle in der Türkei

Kurz vor den Neuwahlen am 1. November sind in der Türkei weitere regierungskritische Fernsehsender verboten worden. Die Staatsanwaltschaft wies den größten Bezahl-TV-Anbieter des Landes an, Kanäle von der Senderliste zu streichen, die dem Erzrivalen des türkischen Präsidenten, Fethullah Gülen, nahe stehen. Grund seien Ermittlungen wegen Verstoßes gegen die Verfassung.

Metropoll: Erdoğans AKP ist weit von der absoluten Mehrheit entfernt

Die Neuwahlen am 1. November könnten sich für den türkischen Präsident Recep Tayyip Erdoğan und die Regierungspartei AKP nicht so entwickeln, wie erhofft. Gut sechs Wochen vor dem Urnengang erreicht die Partei noch immer nicht die absolute Mehrheit. Im Vergleich zu den Parlamentswahlen im Juni ging die Zustimmung nur minimal nach oben.