Alle Artikel zu:

Nordafrika

Naher Osten: Obama plant Stopp der externen Demokratie-Hilfe

Die US-Regierung gesteht vor Hilfsorganisationen ein, dass sie eine Senkung des Budgets für Demokratie-Hilfe in den Ländern des Arabischen Frühlings anstrebt. Diese sehen in der Kürzung einen Akt der Kapitulation und der Abwendung. Die Vereinigten Staaten hätten ihren Glauben an eine demokratische Entwicklung des Nahen Ostens aufgegeben, so die Klage von Nichtregierungsorganisationen.

Wegen Syrien-Politik: Türken sind nicht mehr die Beliebtesten bei Arabern

Die Beliebtheit der Türken im Nahen Osten und Nordafrika ist im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken. Insbesondere in Syrien und Ägypten genießt das Land nicht mehr so viel Zustimmung.

Deutschland schulte Ägyptens Geheimdienst gegen Regierungs-Kritiker

Die Diskussion um die NSA in Deutschland ist pure Heuchelei: Deutsche Dienste haben den gefürchteten ägyptischen Staatssicherheitsdienst geschult, wie er Dissidenten überwachen und ausforschen kann. Damit können die Militärs in Ägypten in ihrem brutalen Kampf gegen die Muslim-Brüder auf deutsches Know-How zurückgreifen. Auch die türkischen und tunesischen Sicherheits-Dienste wurden von den Deutschen ausgebildet. Eine politische Kontrolle hat nicht stattgefunden. Das Versagen der Bundesregierung ist evident.

Arabische Welt: Türkische TV-Serien räumen auf mit Geschlechter-Klischees

Türkische TV-Serien sind auf Expansionskurs und vor allem in der muslimischen Welt sind sie beliebt. Dabei räumen sie auf mit Geschlechter-Klischees und überzeugen mit Tabubrüchen. Sie zeichnen ein positives Image der Türkei.

Frankreich: Mali braucht Waffen und keine militärischen Ausbilder

Die Ausbildung von Soldaten in Mali bringt nichts, sagt ein französischer General. Die EU müsse der Regierung Waffen liefern. Weil Mali sich das nicht leisten kann, müssten die Steuerzahler für ein derartiges „Investment“ geradestehen.

Turkcell will in Libyen und Somalia investieren

Der größte Netzanbieter der Türkei will nach den politischen Umwälzungen in Libyen den Markt erobern. Auch in anderen nordafrikanischen Ländern plant Turkcell Investitionen.

Türkische Unternehmer beleben Handel mit Nordafrika

Auf der Reise des türkischen Premiers Erdogan in die Region Nordafrikas begleiten ihn etwa 200 Geschäftsleute, welche die duch die Unruhen teilweise zum Erliegen gekommen Geschäftsbeziehungen wieder revitalisieren wollen. Die nationale Fluggesellschaft Turkish Airlines hat unterdessen ihre Flüge in die libysche Stadt Benghasi wieder aufgenommen.

Reiseziel Türkei: 2011 elf Prozent mehr Touristen

2011 besuchten elf Prozent mehr Touristen die Türkei als im Vorjahr. Die meisten Touristen kamen aus Deutschland. Diese Zahlen veröffentlichte jetzt das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus.

„Eid Mubarak“: Obama und Gülen grüßen Muslime zum Zuckerfest

Zum Ende des Ramadan wünscht US-Präsident Barack Obama Muslimen auf der ganzen Welt ein frohes Fest. Der Islamgelehrte Fethullah Gülen nutzt das Zuckerfest, um sich für den Dialog einzusetzen.

Fest des Fastenbrechens: Bundespräsident Wulff bedankt sich bei Muslimen

In seiner Grußbotschaft anlässlich des Festes des Fastenbrechens 2011 lobt Bundespräsident Christian Wulff "das aufmerksame Miteinander, die Bereitschaft zum Geben und zum eigenen Verzicht" der Muslime während des Ramadans und bedankt sich bei allen Muslimen, die "damit auch den Zusammenhalt in Deutschland fördern".

Kirchentag: Angela Merkel verteidigt EU-Flüchtlingspolitik

Am Samstag ist Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden zu Gast gewesen. Sie sprach zum Thema "Braucht die Welt eine neue Weltordnung?".

Grenzkonflikt: Netanjahu widerspricht Obama

In seiner Grundsatzrede am Donnerstagabend erklärte US-Präsident Barack Obama, dass seine Regierung eine Friedenslösung Israels mit den Palästinensern auf den Grenzen von 1967 anstrebe. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies dies in einer Erklärung zurück.

Grundsatzrede: Obama würdigt arabischen Frühling

Zwei Jahre nach seiner historischen Grundsatzrede an die Muslime, die er am 4. Juni 2009 an der Kairoer Universität hielt, wurde der heutige Auftritt von US-Präsident Barack Obama mit Spannung erwartet. Viel hat sich seit jenen Tagen verändert. Obama zollte den durch das Volk angetriebenen Entwicklungen ausführlich Tribut.

Die beste Lösung: Die Flüchtlinge zu Facharbeitern machen!

Die europäische Diskussion über die Flüchtlinge aus Nordafrika zeigt, dass das Konzept einer europäischen Integration nicht ganz zu Ende gedacht wurde: Während Milliarden Euro nach Griechenland, Portugal und Irland fließen, um die katastrophale Wirtschaftspolitik einzelner Länder zu kompensieren, zeigt sich das große, reiche und vor allem alte Europa von ein paar zig-tausend Flüchtlingen überfordert.

Zusammenfassung Migrationsbarometer: Migrationsrealismus in der Einwanderungsgesellschaft

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) stellt am heutigen Mittwoch sein Zweites Jahresgutachten vor. Wir dokumentieren die Zusammenfassung des Migrationsbarometers im Wortlaut.

Migrationsgutachten 2011 verlangt "mehr Mut zu klaren Konzepten"

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) stellt am heutigen Mittwoch sein Zweites Jahresgutachten vor. Wir dokumentieren die Pressemitteilung im Wortlaut. Hauptthemen waren diesmal Migration und Migrationspolitik vor internationalem Hintergrund.

Klaus Bade: "Europa braucht einen Marshall-Plan für Nordafrika"

Klaus Bade, Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration, über notwendige Reformen in Flüchtlingspolitik und Arbeitsmigration, Zuwanderer aus Nordafrika als Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft sowie den Rückfall in der diesjährigen Deutschen Islam Konferenz.

Kairo, Istanbul, Moskau: Ein Domino-Effekt über Kontinente hinweg

Alle schauen nach Ägypten und Tunesien. Möglicherweise haben die Ereignisse in Nordafrika auch langfristige Konsequenzen für das europäische Gleichgewicht. Vor allem Russland und die Türkei stehen in unerwarteter Weise im Rampenlicht.