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NSU

Gedenktag für NSU-Opfer: Ex-Präsident Wulff veröffentlicht Gastbeitrag

Zum zehnten Jahrestag des Bombenanschlags in Köln lädt der Verein „Birlikte – Wir stehen zusammen!“ zu einem dreitätigen Kulturfest ein. Zur Feier werden 70.000 Besucher erwartet. Unter ihnen ist auch der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff.

Deutsch-Iranerin antwortet auf Bomben-Anschlag in Köln: „Jetzt erst recht!“

Eine Deutsch-Iranerin gehörte zu den Verletzten bei dem NSU-Nagelbombenanschlag in Köln. Nach dem Anschlag war sie geschockt über die mangelhaften Ermittlungs der Polizei. Das NSU-Bekennervideo habe ihr den Rest gegeben. Doch nicht Resignation ist die Lehre aus der NSU-Affäre, sondern ein unnachgiebiges Auftreten.

Polizei zensiert Erinnerungs-Plakat an NSU-Anschlag

Die Berliner Polizei hat ein Plakat entfernen lassen, welches an die Opfer des NSU-Anschlags in Köln erinnern sollte. Auf dem Plakat stand unter anderem „Staat & Nazis – Hand in Hand“.

Grundrechte: Mitarbeiter der Geheimdienste dürfen Straftaten begehen

Personen, die für den Verfassungsschutz oder den Bundesnachrichtendienst arbeiten, können begangene Verbrechen gesetzlich rechtfertigen. Doch sie dürfen nicht auf eigene Faust, sondern müssen im Staats-Auftrag gehandelt haben.

Kurioses Interview: Deutscher Reporter würgt NSU-Opferanwalt ab

Ein NSU-Opferanwalt hat in einem Interview mit Deutschlandradio Kultur den mangelnden Aufklärungswillen des Verfassungsschutzes beklagt. Das war offenbar zu viel des Guten für den Reporter des Senders. Prompt brach er das Interview ab.

Deutsch-Türken formieren sich gegen Merkel

Die Deutsch-Türken haben ein gemischtes Verhältnis zu Premier Erdoğan. Doch der türkische Premierminister bekommt mehr und mehr Befürworter. Auslöser dieser Entwicklung sind die Missstände in Deutschland. Die deutsche Politik hat offenbar versagt.

Joachim Gauck in der Türkei – eine Nachlese

Der deutsch-türkische Autor Eren Güvercin kritisiert das Verhalten der deutschen Öffentlichkeit nach der Gauck-Rede in der Türkei. Es wird eine Schwarz-Weiß-Malerei betrieben. Gauck werde als wohlformulierender Pastor und Erdoğan der Politik-Rambo dargestellt. Doch auch Premier Erdoğans Reaktion sei unangemessen. Schließlich nähme auch er kein Blatt vor den Mund.

Die wundersame Ceska 83: Ursprung der NSU-Mordwaffe unbekannt

Am Montag wurde ein weiterer NSU-Zeuge vernommen. Enrico Theile steht im Zusammenhang mit dem Verkauf der NSU-Mordwaffe. Doch erinnern kann er sich an nichts.

Bundesanwaltschaft „übersieht“ aktives Helfer-Netzwerk des NSU

Die Mitglieder der Terror-Organisation NSU sollen von einem ganzen Netzwerk von aktiven Helfern profitiert haben. Das hatte die Bundesanwaltschaft zuvor geleugnet. Die beharrte auf der These von „individuellen Hilfeleistungen durch Einzelne“.

Nach NSU-Mord an Halil Yozgat: Polizei hörte Verfassungsschützer ab

Der ohnehin skandalöse NSU-Fall wird nun noch dubioser. Nach dem Mord an Halil Yozgat soll die Polizei ein Gespräch zwischen Verfassungsschützern abgehört haben. Einer der Verfassungsschützer ist Andreas Temme. Er war im Zuge der NSU-Morde an einem von zehn Tatorten anwesend.

Eindrücke vom NSU-Prozess: Nationalsozialistisches Gedankengut ist „Normalität“

Ein NSU-Nebenkläger ist erstaunt über die Details, die im Zuge des NSU-Prozesses ans Tageslicht kommen. Dabei geht es nicht nur um die Fakten in Bezug auf den Prozess. Vielmehr wird deutlich, dass die drei NSU-Terroristen das logische Produkt ihres Umfelds gewesen sind.

Polizei stürmt Privatwohnung von SPD-Politiker Edathy

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den ehemaligen Vorsitzenden des NSU-Untersuchungsausschusses, Sebastian Edathy, wegen des Besitzes von kinderpornografischen Materials. Edathy hatte am Wochenende überraschend sein Bundestagsmandat zurückgelegt. Er widersprach dem Vorwurf der Kinderpornografie. Die SPD ist bestürzt.

Mordfall Kiesewetter: Polizei fahndete nach „Negern“ und „Zigeunern“

Der NSU-Prozess ist längst zu einem undurchsichtigen Fall geworden. Unter Verdacht stehen V-Männer, die bei den Morden indirekt mitgewirkt haben sollen. Doch nun sollen sich beim LKA Baden-Württemberg und bei der Polizei Heilbronn auch Beamte befinden, denen Rassismus vorgeworfen wird.

Deutsches Rechtsbüro: Selbshilfe-Gruppe für „politisch unkorrekte Deutsche“

Das Deutsche Rechtsbüro steht Bürgern mit rechtem Gedankengut zur Seite. Die Gründerin der „Selbsthilfe-Gruppe“ ist eine Hamburger Rechtsanwältin. NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt soll an einer Schulung der Anwältin teilgenommen haben. Ralf Wohlleben wurde von ihr 2005 vor Gericht vertreten.

Hintergründe zum NSU-Prozess: Mord an Polizistin Kiesewetter bleibt ein Rätsel

Der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter bleibt weiterhin ein Rätsel. Insbesondere mögliche Berührungspunkte mit dem NSU-Trio bleiben im Verborgenen. Der Patenonkel der Ermordeten weiß offenbar mehr. Doch er schweigt.

NSU-Morde: Mehrheit der Deutsch-Türken glaubt nicht an eine Aufklärung

Eine Umfrage des futureorg Institut hat ergeben, dass die NSU-Morde sich auf die persönliche Lebensplanung der Deutsch-Türken auswirken werde. Doch die Mehrheit der Befragten fühlt sich in Deutschland mäßig bis sehr sicher. Die optimistischste Gruppe sind die Deutsch-Türken unter 25 Jahren. Die Pessimisten sind die Hochqualifizierten.

NSU-Affäre: DIE LINKE fordert internationale Untersuchungskommission

Die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE hat offenbar kein Vertrauen mehr in die deutsche Justiz. Die NSU-Morde seien weder aufgeklärt worden noch habe es Konsequenzen gegeben. Sie fordert die Einberufung einer internationalen Untersuchungskommission.

NSU-Terror: Selbstmord von Mundlos und Böhnhardt technisch „unmöglich“

Die Zweifel an der Selbstmord-These in Bezug auf die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vertiefen sich. Waffen-Analysten sagen, dass die Selbstmorde aus technischen Gründen schlichtweg unmöglich seien.

Trotz Bildung und Engagement: Ausgrenzung von Deutsch-Türken ist allgegenwärtig

Alltags-Rassismus ist offenbar ein großes Problem in Deutschland. Das hat eine Umfrage unter Deutsch-Türken ergeben. Dabei sind vor allem diejenigen betroffen, die sich in die Gesellschaft einbringen wollen.

Richter behindert NSU-Beweisführung: Verdächtiger Geheimdienstler kommt erneut davon

Offenbar schwebt eine schützende Hand über dem Ex-V-Mann Andreas Temme. Er gilt als Verdächtiger im Zusammenhang mit dem NSU-Mord in Kassel. Doch unter Anklage steht er nicht. Nun hat das OLG München auch die Überprüfung von 35 Telefonüberwachungs-Akten des rechtsradikalen Temme verhindert. Die Akten seien unwichtig.