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Nuklearenergie

Amerikaner wollen Russland aus dem Energie-Markt in Europa drängen

Washington will die europäischen Staaten von der Energieabhängigkeit Moskaus lösen. Stattdessen sollen US-Konzerne die Energie-Sicherheit Europas garantieren. Doch die Russen kontern mit dem Bau der Pipeline Turkish Stream, die die EU-Staaten als Kunden an Russland binden soll.

Russland und Iran vereinbaren den Bau von acht Atom-Kraftwerken

Moskau und Teheran haben eine Vereinbarung über den Bau von acht Atom-Kraftwerken am Persischen Golf getroffen. Über den Wert des Vertrags ist bisher nichts bekannt. Sowohl der Bau der neuen Reaktoren als auch die Lieferung von Ausrüstung und Brennstoff sollen unter der Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Behörde stehen.

Konsequenz aus Soma: Katastrophe könnte AKW-Ausbau beschleunigen

Das Minen-Unglück in Soma könnte auch Auswirkungen auf den Energiesektor haben. Bei der Energiewende setzt die Regierung derzeit auf den Ausbau von AKWs. Dieser Prozess könnte nun beschleunigt werden. Das würde auch das Handelsbilanz-Defizit des Landes senken.

Russland baut Atom-Kraftwerke auf Schiffen

Moskau ist dabei, „schwimmende Atom-Kraftwerke“ zu bauen. Bei der Idee geht es um Kraftwerke auf Schiffen. Die sollen in der Arktis zum Einsatz kommen und bei der Erdgas-Erschließung mitwirken. Denn bei der Ausbeutung der Ressourcen muss die Energieversorgung während der Arbeiten gesichert sein.

Ankaras voreiliger Plan: Atomkraft soll über 7 Milliarden Dollar einsparen

Ankara plant durch den Bau von drei Atomreaktoren milliardenschwere Einsparungen im Bereich der Energieimporte. Derzeit ist die Türkei weitgehend abhängig von russischem- und iranischem Gas. Doch Nuklearenergie birgt die Gefahr schwerer Unfälle in sich.

Energiewirtschaft: Türkei und Deutschland planen Kooperation

Beim zweiten Deutsch-Türkischen CEO-Forum in Ankara kamen zahlreiche Vertreter der deutschen und türkischen Wirtschaft zusammen. Deutsche Unternehmer und Politiker zeigten sich besonders interessiert an Direkinvestitionen in die türkische Energiewirtschaft. Allerdings liegen noch keine fassbaren Verträge vor.

Türkei: Merkel will vor allem Wirtschaftsbeziehungen stärken

Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei ihrem Besuch in der Türkei vordergründig wirtschaftliche Themen ansprechen. Deutsche Unternehmen haben die Chance, sich Anteile am türkischen Energiemarkt zu sichern. Doch die Türkei sieht ihre Zukunft neben den erneuerbaren Energien, vor allem in der Kohlekraft und der Nuklearenergie.

Massenvernichtung: Nordkoreas dritter Atomtest verläuft erfolgreich

Die nordkoreanische Regierung bestätigt einen unterirdischen Atomtest. Pjöngjang wurde zuvor durch den UN-Sicherheitsrat jegliche Atomtests untersagt. Sogar die Verbündeten Russland und China beginnen sich von Nordkorea zu distanzieren.

Atomenergie: Ankara und Paris nehmen Gespräche wieder auf

Paris möchte offenbar eine Phase der Aussöhnung mit der Türkei einleiten. Die französische Ministerin für Außenhandel Nicole Bricq erklärte, dass Frankreich bereit wäre, der Türkei ihre Dienste bei der Errichtung eines Nuklearreaktors in der Schwarzmeerstadt Sinop anzubieten. In den vergangenen Jahren war es schlecht bestellt um das türkisch-französische Verhältnis. Immer wieder kam es zu politischen Disputen, an deren Ende wirtschaftliche Rügen und Verluste für beide Länder standen.

Iran-Konflikt: Westen sollte sich Türkei zum Vorbild nehmen

Sanktionen des Westens sollten den Iran in die Knie zwingen – doch stattdessen verhärtet sich seine Position. Ein militärischer Konflikt hätte allerdings schreckliche Konsequenzen. Die Türkei könnte hier als Vorbild dienen und den Weg aus der festgefahrenen Situation zeigen.

Kino-Debüt: „Grüne“ Claudia Roth spielt in türkischem Film

„Entelköy Efeköy'e karşi“ heißt der Streifen, in dem Claudia Roth ihr Schauspiel-Talent und ihren flotten Hüftschwung unter Beweis stellt. Auf der Gala zum Film gab sich die Politikerin bescheiden.

"Diejenigen, die meinen, es könne in der Türkei keinen Tsunami geben, irren sich!"

Nach der Katastrophe in Japan, die die ganze Welt in Aufruhr versetzt, hält die türkische Regierung weiterhin an ihren AKW-Projekten fest.

„Es ist unmöglich, sich gegen das Volk zu stellen“

Greenpeace-Mitarbeiter Cenk Levi über die Pläne der türkischen Regierung, das erste AKW des Landes in einem erdbebengefährdeten Gebiet zu errichten und seinen Ratschlag an Recep Erdogan, auf die Stimme seines Volkes zu hören, dieses Unterfangen zu beenden. (Lesen Sie hier das Interview auf Türkisch.)