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Numan Kurtulmuş

Russische Luftschläge: Türkei befürchtet eine Million weitere Flüchtlinge aus Syrien

Angesichts des russischen Eingreifens in Syrien befürchtet der stellvertretende türkische Premier Numan Kurtulmuş einen weiteren massiven Zustrom an Flüchtlingen. Das militärische Eingreifen Moskaus were das Kräftegleichgewicht in der Region verschieben. Darauf hin könnten rund eine Million Syrer in die Türkei strömen.

Kraftakt: Türkische Küstenwache rettet allein 2015 fast 54.000 Flüchtlinge aus dem Meer

Der seit vier Jahren tobende Bürgerkrieg in Syrien stellt auch die Türkei auf eine echte Belastungsprobe. Seit 2011 gab das Land 7,6 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 6,7 Milliarden Euro, für die Versorgung der in Scharen hereinströmenden Flüchtlinge aus. Auch auf See wird das Klima zusehends rauer. Die türkische Küstenwache rettete allein in diesem Jahr bislang 53.228 Menschen.

Keine „humanitäre Tragödie“: Türkei lässt syrische Flüchtlinge nicht mehr über Grenzübergang

Bislang konnten sich syrische Flüchtlinge über den Grenzübergang Akçakale in die Türkei retten. Der stellvertretende türkische Ministerpräsident Numan Kurtulmuş will das künftig nicht mehr gestatten. Der Grund: Seiner Ansicht nach gebe es „nicht länger eine humanitäre Tragödie“.

Türkische Polizei hört Erdoğan, Geheimdienst-Chef und Bürger ab

Die türkische Polizei soll Tausende Bürger, darunter auch den türkischen Premier Recep Tayyip Erdoğan, Geheimdienstchef Hakan Fidan und eine Vielzahl von Journalisten, Akademiker, Unternehmer und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen über Jahre hinweg abgehört haben. Doch der betroffene Staatsanwaltschaft weist alle Vorwürfe zurück.