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OccupyGezi

Erinnerungen an Gezi Park 2013: So heftig war die Räumung

Rückblende ins Jahr 2013: Der Gezi-Park und die umliegenden Gebiete sind seit der Räumung durch die Sicherheitskräfte im Ausnahmezustand. Beim Einsatz in der vergangenen Nacht wurden erneut zahlreiche Menschen verletzt. Claudia Roth spricht von Zuständen wie im „Krieg“.

Horror im Gefängnis? Gezi-Park Demonstranten sitzen bei Vergewaltigern und Mördern ein

In der Türkei sollen inhaftierte Gezi-Park Demonstranten offenbar ganz bewusst in Gefängniszellen mit Schwerverbrechern gesteckt werden. Dort werden sie Opfer von Übergriffen durch Insassen. Ein Gewaltopfer hat sich zu den Vorkommnissen geäußert. Er soll schreckliche Dinge erlebt haben.

Razzien wegen Türkei-Proteste: Polizei nimmt linke Studenten fest

Die türkische Polizei hat in Istanbul insgesamt 30 mehrheitlich Studenten festgenommen. Sie sollen während der Massenproteste in der Türkei an „provokativen Aktionen“ beteiligt gewesen sein. Die Studenten erwarten Anklagen auf Grundlage der Anti-Terror-Gesetze. Alleine die Untersuchungshaft kann sich über einen Zeitraum von fünf Jahren erstrecken.

Ausschreit​ungen in Istanbul: CHP solidarisiert sich mit Dem​onstranten

Auch Abgeordnete der Oppositionspartei CHP haben sich unter die Taksim-Demonstranten gemischt. Ihr Vize-Vorsitzender Gürsel Tekin ist wütend über den Polizeieinsatz. Währenddessen hat die türkische Polizei zwei bewaffnete Gegendemonstranten festgenommen. Sie sollen versucht haben, die Taksim-Demonstranten mit Hackmessern zu verletzen.

Taksim-Pla​tz Istanbul: Zusammenst​öße zwischen Polizei und Demonstran​ten

In Istanbul ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen der türkischen Polizei und Demonstranten gekommen. Der von der „Taksim-Plattform“ organisierte Protest kam für viele überraschend, da die Bebauungspläne für den Gezi-Park von einem Istanbuler Gericht für nicht erklärt wurden.

Gezi-Park Proteste in Türkei: BDP-Politiker fordert „gewaltsame Unterdrückung“

Sırrı Sakık, Kurdenpolitiker der BDP und Abgeordneter des türkischen Parlaments, fordert ein hartes Durchgreifen gegen die regierungskritischen Demonstranten in der Türkei. Er vermutet einen Putschversuch gegen die AKP. Das Ziel sei es den PKK-Friedensprozess zu untergraben.

EU-Beitritt der Türkei: CDU-Vize Laschet sieht in Protesten europäische „Freiheitsbewegung“

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei werden im Oktober weiterlaufen. Der Türkei steht offenbar noch ein langer Weg bevor. Doch CDU-Vize Armin Laschet erkennt in den Taksim-Demonstranten einen pro-europäischen Geist. Zugleich sei das Vorgehen der AKP-Regierung uneuropäisch.

Polizei-Ra​zzia in Ankara: 20 Festnahmen im Zusammenha​ng mit Protesten

Die Razzien und Untersuchungen im Zusammenhang mit den Massenprotesten in der Türkei laufen weiter. In der Hauptstadt Ankara wurden in den frühen Morgenstunden 20 Personen festgenommen. Ihnen wird „Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“ vorgeworfen.

Rudert Deutschland zurück? Kein Zusammenha​ng zwischen Türkei-Pro​testen und EU-Beitrit​tsblockade

Die Bundesregierung rudert offenbar im Streit mit der Türkei zurück. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagt, dass die deutsche Blockade bezüglich der EU-Beitrittskonferenz technischer Natur sei. Es gäbe keinen direkten Zusammenhang zwischen den Massenprotesten in der Türkei und der Haltung Berlins.

Schutz vor dem Staat: RedHack übernimmt Verantwortung für alle Protest-Tweets

Die türkische Hacker-Gruppe RedHack hat die Verantwortung für alle Tweets, die über die Taksim Gezi Park Proteste geschrieben wurden, übernommen. Hintergrund ist die Ankündigung der Regierung, dass gerade dieses Thema nun verstärkt untersucht würde.

Vertrauensverlust: Gezi-Park Proteste schrecken Investoren ab

Türkische Staatsbürger haben 130 Milliarden US-Dollar im Ausland angelegt. Die AKP-Regierung hat im Gegenzug erst kürzlich ein Gesetz verabschiedet, um wieder Geld ins Land zu ziehen. Doch die potentiellen Anleger fühlen sich abgeschreckt von den landesweiten Protesten in der Türkei.

Eskalation in der Türkei: Aktienmarkt steht unruhige Woche bevor

Die dramatischen Szenen des vergangenen Wochenendes werden sich aller Voraussicht nach auch auf die Stimmung am Aktienmarkt auswirken. Erst am vergangenen Freitag hatte sich der Markt ein wenig erholt. Die Eskalation der Proteste gegen die AKP-Regierung und das massive Einschreiten der Polizei wirken dem nun wieder entgegen.

Istanbul: Eskalation bei Räumung von Gezi-Park (Bilder)

Der Gezi-Park und die umliegenden Gebiete sind seit der Räumung durch die Sicherheitskräfte im Ausnahmezustand. Beim Einsatz in der vergangenen Nacht wurden erneut zahlreiche Menschen verletzt. Claudia Roth spricht von Zuständen wie im „Krieg“.

Erdoğan über Gezi Park: „Auch ich bin Umweltschü​tzer“

Erdoğan hat in Adana vor Tausenden von Menschen gesagt, dass auch er ein Umweltschützer sei. Die Demonstranten von Gezi Park können ihn auch direkt kontaktieren und er werde sie unterstützen. Doch die Zusammenstöße seien etwas anderes. Das eigentliche Ziel sei es, den Aufstieg der Türkei zu verhindern.

Anstiftung zum Aufruhr: Türkische Polizei nimmt Facebook-N​utzer fest

Fünf Personen wurden von der türkischen Polizei wegen „Anstiftung zum Aufruhr“ und „Sachbeschädigung“ festgenommen. Sie sollen Straftaten über Twitter und Facebook organisiert haben. Dabei könnte auch die Polizei die sozialen Medien im Rahmen der Krisenkommunikation nutzen.

Übergriffe auf Frauen mit Kopftüchern: OccupyGezi​-Aktiviste​n protestier​en

Driften die Proteste in der Türkei ab? Diese Frage stellen sich religiöse OccupyGezi-Aktivisten. Denn es soll in den vergangenen Tagen zu gewaltsamen Übergriffen gegen Kopftuchträgerinnen gekommen sein. Doch unter den Demonstranten befinden sich auch Anhänger der „Anti-Kapitalistischen Muslime“.

Aleviten Deutschlands protestieren gegen Erdoğan

Die Alevitische Gemeinde Deutschland hat anlässlich der anhaltenden Polizeigewalt in der Türkei eine Initiative gegen Erdoğan ins Leben gerufen. Der Vorstoß wird von zahlreichen Gewerkschaftlern, Journalisten, Künstler und deutschen Politikern unterstützt.

Türkei: Rating-Agenturen von Protesten unbeeindruckt

Die Ratinagentur Fitch meint, dass die Proteste nicht ausschlaggebend seien für die Kreditwürdigkeit der Türkei. Maßgeblich sei nur, wie die AKP auf die Demonstrationen reagieren werde.

Gül zu Twitter-Fe​stnahmen: Es wird keine „Hexenjagd​“ geben

Der türkische Präsident Abdullah Gül zeigt sich tief besorgt über die Vorkommnisse in der Türkei. Er verspricht, dass es keine „Hexenjagd​“ auf Oppositionelle geben wird. Stattdessen wünscht er sich eine öffentliche Diskussion, an der die gesamte Gesellschaft teilnehme. Doch Beleidigungen und Verleumdungen per Twitter seien seiner Ansicht nach als Vergehen einzustufen.

Polizei murrt gegen Erdoğan: Wir wollen nicht mehr kämpfen!

Unmut macht sich breit unter der türkischen Polizei. Ein Polizeiverein hat sich in einer Mitteilung über die schlechten Bedingungen des Polizeieinsatzes in Istanbul beschwert. Sie seien müde und wollen nach Hause gehen.