Alle Artikel zu:

OECD

Deutsche Steuern sind zu hoch

Deutschland hat mit Belgien und Österreich die höchsten Steuerabgaben in der EU. Vor allem bei den Zweitverdienern sei die Last sehr hoch. Hier diene diese eher dazu, diese von der Erwerbstätigkeit abzuhalten, kritisiert die OECD in ihrem Länderbericht zu Deutschland.

OECD: Deutsche sollen später in Rente gehen

Spätere Rente, geringere Steuern auf Arbeit, bessere Bildung: Trotz robuster Konjunktur und solider Staatsfinanzen sieht die Industriestaaten-Organisation OECD erheblichen Reformbedarf in Deutschland. Sie rät in ihrem am Dienstag veröffentlichten Wirtschaftsbericht etwa zur Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters, das bereits bis 2029 stufenweise auf 67 steigt.

Obama zeigt Mut: USA sollen Reiche nicht bei Steuern bevorzugen

US-Präsident Obama zeigt zum Ende seiner Amtszeit Mut: Er fordert, dass auch die Steuer-Oasen in den USA geschlossen werden. Tatsächlich haben die US-Banken damit begonnen, Steuerflüchtige aus aller Welt in die USA zu locken. Sie profitieren davon, dass Konkurrenten wie Panama nun am Pranger stehen.

OECD: Regierung ignoriert öffentliche Meinung bei Gesetzesvorhaben

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung kritisiert die deutsche Gesetzgebung. Einerseits werde sie nicht stark genug eingesetzt, um die Wirtschaft des Landes durch bessere Regulierung zu stärken. Andererseits bleiben die Bürger bei Gesetzesvorhaben mit ihrer Meinung meistens außen vor.

OECD: Einkommen in Deutschland wachsen zu wenig

Die Einkommensentwicklung in Deutschland bleibt laut OECD-Bericht unterdurchschnittlich. Während das Pro-Kopf-Einkommen demnach in den Industrieländern im Schnitt um 8,1 Prozent zulegte, wuchs es in Deutschland nur um 6,7 Prozent. Lediglich in der Niedriglohnbranche stieg das Niveau durch den Mindestlohn leicht, so die Bilanz von Arbeitsministerin Nahles.

Deutschland ist US-Firmen nicht innovativ genug

Trotz guter Umsätze haben die amerikanischen Unternehmen in Deutschland ihre Investitionen zurückgefahren. Zwar ist das Land als Standort sehr beliebt, doch beispielsweise in Sachen Innovation rechnen die amerikanischen Firmen bald damit, dass Deutschland sich abhängen läss

Vorsorge notwendig: Zivilisationskrankheiten gefährden Gesundheitssystem

Die Menschen werden immer älter und haben so einen längeren Anspruch auf ärztliche Behandlung, aber auch ein höheres Risiko, an einer langjährigen Krankheit zu erkranken. Das belastet das Gesundheitssystem. Frühzeitige Investitionen in vorbeugende Maßnahmen sind vonnöten und senken die Kosten langfristig.

Durch Streiks verlorene Arbeitstage in Deutschland nach Sektoren; jahresdurchschnittliche Anteile in Prozent. (Grafik: IW)

Strukturwandel: Deutschland ist kein Land der Streiker

Die Streikdauer hat in Deutschland in den vergangen vier Jahren deutlich zugenommen. Im europäischen Vergleich ist Deutschland allerdings immer noch eines der ruhigsten Länder. Doch obwohl die Zahl der Streikenden in Deutschland sogar deutlich zurückgegangen ist, sind die Arbeitsniederlegungen deutlich spürbar.

IWF: Mehr Geld für Mittelschicht fördert Wachstum

Es macht einen Unterschied, ob die Armen einer Bevölkerung mehr Geld zur Verfügung haben oder die Reichen. Wie eine neue Studie des IWF zeigt, sollte sich die Regierung eher auf die Armen konzentrieren. Haben diese mehr Geld zur Verfügung, steigt das BIP. Haben die Reichen mehr Geld sinkt es sogar.

Über drei Millionen sind weg: Deutschland eines der Hauptherkunftsländer für Auswanderer

Deutschland ist aktuell nicht nur das zweitgrößte Einwanderungsland innerhalb der OECD. Die Bundesrepublik ist außerdem das fünftgrößte Auswanderungsland unter den OECD-Ländern. 2011 lebten rund 3,4 Millionen Deutsche in der Ferne. Die meisten gehen, weil sie im Ausland auf bessere Karrierechancen hoffen.

Vorsorge notwendig: Zivilisationskrankheiten gefährden Gesundheitssystem

Die Menschen werden immer älter und haben so einen längeren Anspruch auf ärztliche Behandlung, aber auch ein höheres Risiko, an einer langjährigen Krankheit zu erkranken. Das belastet das Gesundheitssystem. Frühzeitige Investitionen in vorbeugende Maßnahmen sind vonnöten und senken die Kosten langfristig.

EU-Staaten verschärfen Zugriff auf private Bank-Konten

Die Schulden-Staaten der EU verschärfen den direkten Zugriff auf die Bankkonten der Bürger. In Österreich werden nun in einem zentralen Kontoregister alle Firmenkonten und privaten Konten erfasst. Deutsche Steuerpflichtige mit Konten in Österreich sind ebenfalls betroffen. In Deutschland existiert diese Einrichtung bereits seit 2005 und hat den Finanzbehörden weitreichende Zugriffsmöglichkeiten. Die Bankkunden wissen meist nicht, wenn eine Abfrage gestartet wird.

OECD-Ranking: Türkei hat „effizienteres“ Schulsystem als Deutschland und die Schweiz

Mit Platz 21 unter den 30 OECD-Staaten schneidet die Türkei eher enttäuschend beim Vergleich der Effizienz im Bildungssystem ab. Trotzdem liegt die Türkei damit aber noch vor Deutschland, der Schweiz und südeuropäischen Ländern wie Griechenland, Spanien und Italien. Es bleibt viel zu tun.

Bildungs-Investment: Türkische Studenten geben jährlich 1,5 Milliarden Dollar für ihr Auslandsstudium aus

Der Wunsch junger Leute nach einer internationalen Ausbildung hat sich mittlerweile zu einer weltweiten Industrie entwickelt. Auch die türkischen Studenten nehmen am Bildungstourismus teil. Jährlich lassen sie sich ihr Studium fernab der Heimat stolze 1,5 Milliarden Dollar kosten.

Kampf gegen die Arbeitslosigkeit: Türkisches Projekt will Frauen fit für die Selbständigkeit machen

Ein Istanbuler Projekt will ab kommenden Frühjahr türkische Frauen auf ein Leben als Unternehmerinnen vorbereiten. Gedacht ist das besondere Training für 18- bis 25-Jährige. Der Grund liegt auf der Hand: Die Arbeitslosigkeit unter jungen Frauen ist in der Türkei im Vergleich zu anderen europäischen Staaten nach wie vor hoch.

Studenten aus der Türkei zahlen 1,5 Milliarden Dollar für die Ausbildung im Ausland

Rund 100.000 türkische Studenten zieht es Jahr für Jahr an eine Hochschule im Ausland. Die Bildung in der Ferne lassen sich die jungen Leute einiges kosten. Jüngsten Schätzungen zufolge soll der finanzielle Aufwand bei 1,5 Milliarden US-Dollar liegen. Doch die Investition lohnt sich.

Millionen-Spritze: EU und Ankara fördern türkische Unternehmerinnen

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), die Europäische Union und die türkische Regierung wollen das Engagement türkischer Frauen in der Wirtschaft stärker fördern. Hierfür sollen insgesamt 338 Millionen Euro fließen. Bislang bauen diese vor allem auf familieneigenes Kapital und schauen sich nach Investoren in den eigenen Reihen um.

Einkommen sind in der Türkei gerechter verteilt als in den USA

Laut des türkischen Statistikamtes (TSI) hat sich die Einkommensverteilung im Land leicht verbessert. Sie wäre damit das erste Mal besser als die in den USA. Trotzdem sind in der Türkei die Haushaltseinkommen so ungleich verteilt, wie in wenigen anderen OECD-Staaten.

Gesundheit: Ausgaben in Deutschland steigen langsam, aber stetig

Die Gesamtausgaben für Gesundheit liegen rund zwei Prozent über dem EU-Durchschnitt. Jedes Jahr steigen die Kosten um einen Prozentpunkt. Das Arzneimittel-Neuordnungsgesetzt habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die Kosten in den vergangenen Jahren nicht schneller angestiegen sind, berichtet die OECD.

Späte Einsicht: Einbürgerung und Vielfalt gehören zum „Neuen Deutschland”

Eine neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht Deutschland direkt hinter den Vereinigten Staaten von Amerika als das zweitbeliebteste Einwanderungsland der Welt. Klassische Einwanderungsländer wie Kanada und Australien und Länder mit langer Migrationserfahrung wie Großbritannien, Spanien und Frankreich liegen hinter der Bundesrepublik.