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Offener Brief

Medienzensur in der Türkei: US-Außenminister Kerry soll Regierung umstimmen

Eine große Mehrheit der US-Senatoren hat Außenminister John Kerry aufgefordert, sich für mehr Pressefreiheit in der Türkei einzusetzen. In einem von 74 Senatoren unterzeichneten Schreiben äußern sie ihre Sorge über Strafen gegen türkische Medien und deren Zensur durch die Regierung. Das sei ein Affront gegen die Grundprinzipien der Demokratie.

Ex-Beatle Paul McCartney: Putin muss Greenpeace-Aktivisten freilassen

In den Fall der in Russland inhaftierten Greenpeace-Aktivisten hat sich jetzt ein musikalisches Schwergewicht eingeschaltet. Ex-Beatle Paul McCartney hat sich persönlich an Präsident Wladimir Putin gewandt. In einem offenen Brief auf seiner Internetseite setzt er sich für Arctic 30-Crew ein. Reagiert hat Putin bisher nicht.

Retourkutsche: EU-Minister Egemen Bağış schreibt Brief an die New York Times

Der türkische EU-Minister Egemen Bağış hat jetzt mit den Regierungskritikern gleichgezogen. Wie schon zuvor Unterstützer der Gezi-Park-Demonstranten, wandte auch er sich via Offenem Brief an die Öffentlichkeit. Seine Zeilen, die ebenfalls in der New York Times erschienen, werden als direkte Retourkutsche auf eine kürzliche Aktion internationaler Stars gewertet.

Ankara ist außer sich: Hollywood-Stars kritisieren türkischen Umgang mit den Protesten

Mit ihrer offenen Kritik an der türkischen Regierung haben zahlreiche Hollywood-Stars den Zorn von Recep Tayyip Erdoğan auf sich gezogen. Sean Penn, Susan Sarandon und ihre Kollegen äußerten sich öffentlich über den Umgang der Regierung mit den Protesten. Doch der Premier ist überzeugt: Die Unterzeichner des Offenen Briefes wurden „getäuscht“. Er droht mit rechtlichen Schritten.

Eigener Eindruck: Cem Özdemir besucht den Taksim Park

Wenige Tage, nachdem sich Grünen-Bundesvorstand Cem Özdemir in einem Offenen Brief gemeinsam mit Parteikollegen an Erdoğan gewandt hat, macht er sich nun selbst ein Bild vor Ort. Der Politiker lobte die Menschen auf dem Taksim-Platz für ihren Einsatz. Immerhin habe es der türkische Premier so geschafft, auch gegensätzliche Lager zu einen.

Offener Brief von Cem Özdemir: Erdoğan ignoriert die Stimmen der Bürger

In Anbetracht der schockierenden Bilder aus der Türkei regt sich nun auch Widerstand in den politischen Reihen der Bundesrepublik. In einem Offenen Brief wenden sich Cem Özdemir, Claudia Roth und einige andere Politiker aus den Reihen der Grünen an Erdoğan. Ihr Vorwurf: Mit seiner Haltung trägt der türkische Premier wesentlich zur Eskalation der Lage bei.

Zuschauer gegen Absetzung der „Super Nanny“

Die Vorwürfe, die der Kinderschutzbund gegen das TV-Format "Die Super Nanny" erhebt, wiegen schwer. Eine Mutter schlug vor laufender Kamera auf ihre Kinder ein. Keiner hätte eingegriffen. Die Sendung müsse abgesetzt werden. Die Zuschauer sind da allerdings anderer Meinung.

Kinderschutzbund will  „Die Super Nanny“ verbieten

Die am 14. September ausgestrahlte Folge der "Super Nanny" hält weiter in Atem. Gezeigt wurde damals eine junge Frau, die vor laufender Kamera ihre Kinder schlug. Katja Saalfrank zog das Jugendamt hinzu. Jetzt tritt der Kinderschutzbund auf den Plan. Er will ein Verbot der Sendung erwirken.

Drohungen gegen Bahçeli: MHP-Chef verweigert Rücktritt

Der Chef der rechtsnationalistischen Oppositionspartei MHP, Devlet Bahçeli, gibt dem Druck innerparteilicher Dissidenten nicht nach und lehnt einen Rücktritt zum 18. Mai ab. Die Drohungen der Veröffentlichung weiterer Sex-Video-Mitschnitte ernst zu nehmen, bezeichnet er als indiskutabel. Gleichzeitig wiederholt er seine Vorwürfe gegen Erdoğan, Gülen und Öcalan.

Sex-Videos: Türkische Rechtspartei MHP unter Druck

Innerparteiliche Dissidenten der rechtsnationalistischen Oppositionspartei MHP wollen Parteichef Devlet Bahçeli mit der Hilfe von Sex-Videos aus dem Amt drängen. Sollte dieser bis zum 18. Mai nicht zurücktreten, so drohen sie, würden weitere kompromittierende Clips im Internet veröffentlicht. Doch die Partei will sich nicht länger gängeln lassen.

Bin Laden-Sohn will gegen USA vorgehen

Osama bin Ladens Sohn Omar bin Laden soll juristische Schritte gegen die USA erwägen. Falls die Meldungen über die Tötung seines Vaters stimmen, ist die Seebestattung für ihn inakzeptabel.

50 Jahre Anwerbeabkommen: Offener Brief an Bundestagspräsident Lammert

In einem Schreiben an den Bundestagspräsidenten Lammert anlässlich des 50. Jahrestages des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei bitten die FDP-Politiker Marco Buschmann und Serkan Tören um einen Vorschlag, wie der Jahrestag vom Deutschen Bundestag würdevoll begangen werden kann.