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Okmeydanı

Unruhen in Istanbul fordern zweites Todesopfer

Kurz nach dem Tod eines 30-Jährigen, der am Donnerstag von einem Geschoss schwer am Kopf verletzt wurde, ist nun ein weiterer Bürger im Zuge der Istanbuler Unruhen verstorben. Auch diesmal zeigt der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan wenig Taktgefühl und lässt sich erneut zu einer verbalen Attacke gegen die Bevölkerung hinreißen.

Unruhen in Istanbul: 30-Jähriger stirbt nach Schuss in den Kopf

Kurz vor dem Auftritt des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan in Köln, ist es in der Türkei zu einem neuerlichen Todesfall auf offener Straße gekommen. Ein 30-jähriger Mann starb in Istanbul, nachdem er schwer am Kopf verletzt wurde. Sein Bild geht mittlerweile um die Welt.

Protest-Opfer: Familien wollen politische Instrumentalisierung nicht zulassen

Der Tod ihrer Söhne hat sie verbrüdert: Sami Elvan und Halil Karamanoğlu wollen nicht, dass das Schicksal ihrer in Okmeydanı verstorbenen Kinder politisch ausgeschlachtet wird. Darauf einigten sich die beiden Männer in einem Telefonat. Die Todesnachricht von Berkin Elvan und Burak Can Karamanoğlu hatte in der Türkei zu neuerlichen Massenprotesten geführt.

Aufgeheizte Stimmung in der Türkei: Gruppierungen in Istanbul geraten erneut aneinander

Auch zwei Tage nach dem Tod des 15-jährigen Berkin Elvan bleibt die Lage in der Türkei angespannt. Grund für die jüngsten Auseinandersetzungen in Istanbul ist jedoch der Tod eines jungen Mannes während der Proteste in der vergangenen Nacht. Noch liegen die genauen Umstände des Vorfalls völlig im Dunkeln. Die Familie glaubt nicht an die offizielle Version.