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Öl

Reduzierung der Treibhausgase: Öl-Staaten bekommen mehr Zeit

Die Öl-Staaten bekommen bei der Reduzierung Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) mehr Zeit. Insgesamt erfolgt der Ausstieg zu langsam.

Öl-Preis unter Druck: Nigeria und Libyen kehren auf den Markt zurück

Nigeria und Libyen werden nach Unterbrechungen in der Förderung bald auf den Ölmarkt zurückkehren. Dies könnte zu einer Verdreifachung des globalen Überangebots führen. Ein Anstieg der Preise über die Schwelle von 50 Dollar rückt in immer weitere Ferne.

Streit mit Türkei: Europa könnte von Öl-Regionen abgeschnitten werden

Die aktuelle Entfremdung zwischen der EU und der Türkei wird auch energiepolitische Folgen haben. Die EU wird schrittweise aus den ölreichen Regionen in der Nachbarschaft der Türkei isoliert. Mit der Türkei als EU-Mitglied hätte Europa seine Energiezufuhr autonom bestimmen können.

Die obere Karte zeigt die von ISIS beanspruchten Gebiete, in denen Konflikte toben oder noch entstehen sollen. Die untere Grafik der EIA zeigt sieben wichtigsten Knotenpunkte und Wasserwege für den weltweiten Ölhandel. (Grafik: Screenshot und EIA)

ISIS will wichtigsten Handelsweg für Öl nach Europa kontrollieren

Der sogenannte Islamische Staat hat ein Video veröffentlicht, in dem er sein strategisches Ziel auf einer Landkarte darstellt. Demnach wollen die islamistischen Söldner die wichtigsten Handelsroute für Erdöl nach Europa kontrollieren. Sollte dies gelingen, wäre ein sicherer Transport von Öl auf dem Seeweg nach Europa gefährdet. In die Bresche könnten die USA springen: Sie haben mit der Lieferung von Flüssiggas nach Europa begonnen.

Saudi-Arabien und Iran: Beinharter Kampf um neue Öl-Märkte

Die Rivalität zwischen dem Iran und Saudi-Arabien könnte dazu führen, dass sich Erdöl bald wieder deutlich verbilligt. Um keine Marktanteile an die Konkurrenten zu verlieren, wird Saudi-Arabien die Produktionsausweitung des Iran zu überbieten versuchen.

Europa schweigt zum Krieg in Syrien, weil es von ihm zu profitieren hofft

Das größte Problem der aus Syrien Geflüchteten ist nicht der deutsche Rassismus. Sie wurden vertrieben, weil in Syrien ein brutaler Krieg um den globalen Energie-Markt geführt wird. Die historische Schuld Deutschlands besteht darin, dass Bundesregierung, Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft diesen Krieg einfach ausblenden. Auch die EU schweigt – weil es um die Energieversorgung Europas geht, für die Millionen Menschen um ihre Existenz gebracht werden.

Niedriger Ölpreis: Vor Singapur stauen sich volle Super-Tanker

Vor Singapur und Malaysia stauen sich über 40 voll beladene Supertanker – ein Zeichen dafür, dass der Preisdruck bestehen bleibt. Mit der Lagerung auf See machen die Händler Verluste. Und doch suchen sie nach neuen Speichermöglichkeiten.

Moody’s stuft Kreditwürdigkeit Saudi-Arabiens herunter

Die Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit Saudi-Arabiens zum ersten Mal seit dem Beginn der Begutachtung des Landes heruntergestuft. Moody’s zufolge habe sich die finanzielle Situation des Königreichs weiter verschlechtert und mache es deswegen anfälliger für externe Schocks.

Weltgrößte Reederei bereitet sich auf Ölpreis-Crash vor

Die dänische Reederei Maersk bereitet sich auf einen neuen Ölpreis-Crash vor. Sie rechnet mit einer weiteren Verschlechterung ihrer Auftragslage. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Maersk einen Nettoverlust von 2,5 Milliarden Dollar.

Gegen den Petro-Dollar: Russland baut eigene Öl-Marke auf

Russland arbeitet daran, seine Ölverkäufe weltweit künftig unter der eigenen Marke Urals abzuwickeln. Die Regierung könnte dadurch Einfluss auf die Preisgestaltung geltend machen und das Öl direkt in Rubel verkaufen. So soll die Abhängigkeit des Landes vom Dollar im Rohstoffsektor beendet werden.

Saudi-Arabien sperrt seine Häfen für Irans Öltanker

Saudi-Arabien hat seine Hoheitsgewässer offenbar für iranische Öltransporte gesperrt. Auch Häfen von Bahrain dürfen demnach von Schiffen, die iranisches Öl transportieren, nicht mehr angefahren werden. Dies geht aus einem Rundschreiben einer Versicherung hervor, dass von offizieller Seite bislang nicht bestätigt wurde.

Saudi-Arabien verliert Marktanteile im Ölpreis-Krieg

Der weltgrößte Ölexporteur Saudi-Arabien verlor in den vergangenen drei Jahren in wichtigen Zielländern Marktanteile an die Konkurrenz. Das Königreich scheint nun eine neue Strategie zu verfolgen, um Marktanteile zu sichern, die auf der Übernahme von Raffinerien in den Zielländern beruht.

Türkei-Deal: Deutschland könnte Großteil der Flüchtlinge aufnehmen

Die wichtigste Folge des EU-Gipfels steht nicht in den offiziellen Statements. Wenn es nach einem schon lange diskutierten Plan geht, könnte Deutschland einen Großteil der Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen. Das Projekt steht im Zusammenhang mit den Plänen einer Pipeline, die der EU eine Alternative zum russischen Gas bringen soll.

Turbulenzen beim Öl-Preis: Amerika verliert seine Weltmacht-Stellung

Der sinkende Ölpreis ist ein Indikator, dass die Hegemonialmacht der USA im Schwinden ist. Das Problem: Die Neuordnung der Kräfteverhältnisse erhöht die Kriegsgefahr. Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft werden gravierend sein.

Die Energierouten, die über die Türkei fließen könnten. (Grafik: Stratfor)

Gegen Russland: Türkei will Pipeline-Projekt TANAP zügig fertigstellen

Die Türkei will das Pipeline-Projekt TANAP noch vor dem Jahr 2018 fertigstellen. Dann könnte Europa mit Öl und Gas vom Kaspischen Meer versorgt werden und sich von der russischen Energieabhängigkeit lösen.

Putin: Türkei wollte Ölgeschäft des IS mit Flugzeug-Abschuss sichern

«Auf industrielle Weise» fließe Öl in Richtung Türkei, prangert Russland an. Der Schutz der Schmuggler sei der eigentliche Grund für den Abschuss eines russischen Bombers, sagt Präsident Putin. Wie reagiert die Nato auf die Vorwürfe gegen ihr Mitglied Türkei?

Putin wirft Türkei Öl-Geschäfte mit Terror-Miliz ISIS vor

Russlands Präsident Putin hat in Paris die Türkei erneut bezichtigt, den Terror des IS zu finanzieren. Er beruft sich auf Geheimdienst-Informationen. Eine unabhängige Studie kommt zum selben Ergebnis wie Putin.

Das Schweigen der Angela Merkel: Wird Deutschland zum Komplizen des IS?

Es gibt für die EU eine einzige wichtige Frage vor dem „Gipfel“ mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Sie lautet: Ist es zu verantworten, dass die deutschen und europäischen Steuerzahler zu Komplizen mit einer Regierung gemacht werden, die mit der Terror-Miliz IS zusammenarbeitet und ihre Finanzierung über den Öl-Schmuggel sicherstellt? Die Indizien sind erdrückend. Politiker mit Charakter müssten bei Kenntnis der Fakten den Gipfel absagen.

Übersicht zur Energieinfrastruktur Syriens. (Grafik: EIA)

USA werfen Russland und Syrien Öl-Handel mit ISIS vor

Die USA hat Geschäftsmänner aus Syrien, Zypern und Russland auf ihre Sanktionsliste gepackt. Diese sollen in den Öl-Handel zwischen dem IS und dem syrischen Regime verstrickt sein.

Russland bereitet sich auf Wiederaufbau der Wirtschaft in Syrien vor

Die russische Regierung bereitet mehrere Projekte zum Wiederaufbau Syriens vor. Die russische Öl- und Gas-Industrie erwartet Aufträge im Wert von 1,6 Milliarden Dollar. Die Pläne zeigen, dass Präsident Putins Strategie in Syrien langfristig angelegt ist.