Alle Artikel zu:

Oligarchen

Kredite aus Steuergeldern: Saatgut-Konzerne kaufen Land in der Ukraine

Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Anfrage der Links-Partei zugegeben, dass nationale und internationale Konzerne in der Ukraine EU-Subventionen und Kredite erhalten. Es findet ein Transfer von fruchtbaren Ländereien an ukrainische Oligarchen und internationale Saatgut-Konzerne statt. Im Gegenzug erhält die Regierung in Kiew internationale Kredite.

Investoren nervös: Fallender Öl-Preis erhöht Kriegsgefahr in der Welt

US-Investor Jeff Gundlach sagt, dass ein weiterer Verfalls des Öl-Preises auf 40 US-Dollar pro Barrel die Rendite auf zehnjährige US-Staatsanleihen auf ein Prozent absenken könnte. Doch der Verfall des Öl-Preises ziehe auch geopolitische Folgen nach sich. Vor allem der russische Präsident Putin steht unter Druck. Die russischen Energie-Oligarchen werden unruhig und verlangen Taten von Putin.

Ukraine: EU finanziert Stacheldraht an der Grenze zu Russland

Die ukrainische Regierung will eine Stahl-Mauer entlang der Grenze zu Russland bauen. Außerdem sollen Stacheldraht und andere Sicherheitsvorkehrungen errichtet werden. Aus dem EU-Haushalt kommen 60 Millionen Euro für eine „integrierte Grenzverwaltung“.

Finanzkrieg: Russland erwägt Wiedereinführung der Kapitalverkehrs-Kontrollen

Als Reaktion auf die Sanktionen überlegt Moskau die Wiedereinführung von Kapitalverkehrskontrollen. Sollte der Rubel weiter sinken oder noch mehr Kapital aus dem Ausland abgezogen werden, wird die russische Notenbank mit Beschränkungen reagieren. Im aktuellen Jahr wurden bisher 75 Milliarden US-Dollar außer Landes gebracht.

Die „Barone vom Bosporus“ wollen Erdoğan stürzen

Auf einer Veranstaltung des größten türkischen Wirtschaftsverbands wurde Kritik an Premier Erdoğan geübt. Offenbar wollen die Wirtschafts-Leute eine mögliche Präsidentschafts-Kandidatur des umstrittenen Premiers verhindern. Doch im Volk genießen sie nur wenig Zuspruch. Die Türken nennen sie die „Barone vom Bosporus“.

Kriegs-Ambitionen der Großmächte: Geostrategische Lage rettet Zypern aus der Not

Amerikaner und Briten brauchen Zypern, wenn sie Nordafrika und den Nahen Osten kontrollieren wollen. Am Samstag stimmten die Russen einer Umschuldung seines Milliarden-Kredits an Zypern zu. Daraufhin verweigerten die Zyprioten den Amerikanern die Erlaubnis, von Zypern aus Kampfeinsätze gegen Syrien zu fliegen. Kurz danach machte Obama seinen Rückzieher. Der Insel-Staat profitiert auch wirtschaftlich von den geostrategischen Ambitionen der Großmächte – und spielt die Kontrahenten offenbar geschickt gegeneinander aus.

Boris Beresowski: 23-jährige Freundin glaubt nicht an Selbstmord

Die 23-jährige Freundin des verstorbenen russischen Oligarchen Boris Beresowski glaubt nach wie vor nicht an einen Selbstmord ihres Lebensgefährten. Vielmehr habe das Paar sogar einen Israel-Urlaub geplant. Das Abreisedatum war eigentlich nur wenige Tage nach seinem plötzlichen Tod angesetzt gewesen.

Rechtzeitige Flucht aus Zypern: Russen haben ihr Kapital in Sicherheit gebracht

Reiche Russen und russische Unternehmen wurden offenbar rechtzeitig vor dem Haircut in Zypern gewarnt: Die Bank of Cyprus hat eine russische Filiale, die während der EU-Banken-Blockade weiter operierte. Transfers wurden ohne Limits durchgeführt. Nur russisch sollte man sprechen können.

Journalist Ben Aris: Beresowski hatte Probleme mit britischer Geschäfts-​Ethik

Beresowski soll große Probleme damit gehabt haben, wie in London Geschäfte betrieben werden. In Russland reichten ihm seine persönlichen Kontakte in den Kreml unter Jelzin, um möglichst viel Geld zu machen. Putin-Pressesprecher Peskow sagt: Beresowski bat den russischen Präsidenten um Entschuldigung und wollte in seine Heimat zurückkehren. Doch Putin lehnte ab. Anschließend verfiel der Oligarch in eine Depression.

Kahlschlag in Zypern: Russen haben ihre Gelder längst woanders gebunkert

Die meisten russischen Oligarchen sehen dem Kahlschlag in Zypern gelassen entgegen: Sie haben ihre Gelder längst außer Landes gebracht – oft über andere Firmen in Steueroasen wie den British Virgin Islands.

Boris Beresowski: Trieb ihn die Armut in den Selbst-Mord?

Der russische Oligarch Boris Beresowski hat in London offenbar Selbstmord begangen. Zuletzt hatte er einen teuren Prozess gegen Chelsea-Eigentümer Roman Abramovich verloren.