Alle Artikel zu:

Omar Suleiman

Mavi Marmara-Vorfall: Ägypten soll Falsch-Information an Israel gegeben haben

Ein ehemaliger türkischer Diplomat beschuldigt die ehemalige Mubarak-Regierung für den Mavi Marmara-Vorfall. Der frühere ägyptische Geheimdienst-Chef habe die Israelis mit Falsch-Informationen gefüttert, um einen Überfall auf die Flotilla zu provozieren.

Suleiman macht Vorschläge für Zeitplan

Wie Ägyptens Vizepräsident Omar Suleiman mitteilt, habe die Regierung einen "Zeitplan für eine friedliche Machtübergabe" ausgearbeitet. Unter dem Eindruck der noch immer ausharrenden Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in Kairo versprach Suleiman zudem Straffreiheit für die seit zwei Wochen anhaltende Bewegung für mehr Demokratie.

Ägyptens Muslimbrüder drohen mit Rückzug aus Gesprächen

Die Muslimbrüder in Ägypten haben damit gedroht, sich aus den erst am Wochenende begonnenen Gesprächen mit der Regierung zurückzuziehen.

Muslimbruderschaft zu Verhandlungen mit Regierung bereit

Entgegen bisheriger Aussagen will die oppositionelle Muslimbruderschaft nun doch an den Gespräche mit dem ägyptischen Vizepräsidenten Omar Suleiman teilnehmen. Am Sonntag soll es ein erstes Treffen geben, berichtete der arabische Nachrichtensender al-Jasira.

Mubarak könnte nach Deutschland ausreisen

Obwohl der Präsident sich den Forderungen des Volkes zurück zu treten weiterhin beharrlich verweigert, wird verhandelt, was mit ihm geschehen soll. Eine der Überlegungen ist die, ihn für ein medizinisches Check-up nach Deutschland auszufliegen. Außerdem tagt noch bis zum 6. Februar die Münchner Sicherheitskonferenz und auch hier ist Ägypten Thema Nummer 1.

Mubarak gibt sich "besorgt"

In einem Interview mit dem US-Sender ABC erklärt Ägyptens Staatschef Hosni Mubarak noch einmal seine grundsätzliche Bereitschaft zu einem Rücktritt. Gleichzeitig räumt er ein: "Aber wenn ich heute zurücktrete, wird Chaos ausbrechen". Seine Sorge gelte vor allem seinem Land. Die Gewaltexzesse in Kairo bedauere er sehr.