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OPEC

Kreml-Chef Wladimir Putin. (Foto: Flickr/Global Panorama)

Ölpreis und Börsen: Putin schickt Hillary Clinton auf die Geisterbahn

Nach der Ankündigung des russischen Präsidenten, die Ölförderung zu drosseln jubelten die Börsen. Einen Tag später zeigt sich: Russland denkt nicht daran, den US-Aktienmärkten zu helfen. Putins Manöver kann für Hillary Clinton gefährlicher werden als jeder Hacker.

Benzin wird teurer: OPEC-Staaten einigen sich auf Fördergrenze

Die OPEC hat eine Drosselung der Öl-Förderung beschlossen. Bleibt es dabei, werden die Preise für Benzin und Heizöl steigen. Es ist allerdings nicht sicher, ob es wirklich dazu kommt: Der Irak hat bereits signalisiert, dass er eine Änderung der Berechnung der Quoten will.

Der russische Präsident Wladimir Putin. (Screenshot)

Russland und Saudi-Arabien wollen Ölpreis stabilisieren

Die Ölexporteure Russland und Saudi-Arabien wollen gemeinsam den Ölpreis stabilisieren. Diese Entscheidung trieb den Ölpreis zwischenzeitlich an. Auf eine echte Beschränkung der Förderung konnte man sich jedoch nicht einigen.

Kernproblem des Lufteinsatzes ist der Mangel an verlässlichen Partnern und gut ausgebildeten Truppen am Boden.(Foto: Flickr/ Russian Fighters by kuhnmi CC BY 2.0)

Krieg in Syrien: Der Ölpreis steigt, Russland profitiert

Die russischen Luftschläge gegen den IS in Syrien führen zum Anstieg der Ölpreise. Davon profitiert der Iran und auch Russland. Zuvor hatte die OPEC einen Preiskrieg gegen beide Staaten begonnen und Kürzungen bei ihren Fördermengen strikt abgelehnt.

Die USA als großes Exportland sind werden den Konjunktureinbruch der Rohstoff-Länder stark zu spüren bekommen. (Foto: Flickr/ P090414PS-0504 by The White House U.S. Government Works)

Rohstoff-Schock wird USA härter treffen als Europa

Der aktuelle Preisverfall der Rohstoffe kommt den Konsumenten in Europa und Südostasien zugute. Die Gewinner konzentrieren sich auf die Peripherieländer einerseits, auf große Exportländer wie Deutschland, China und Japan andrerseits. Diese Exportländer - wie die USA - werden umgekehrt den Konjunktureinbruch der Rohstoff-Länder mit voller Wucht zu spüren bekommen.

Länder mit hohem Anteil der Rohstoff- an den gesamten Güterexporten (2013). (Grafik: DWN; Quelle Unctatstat)

Rohstoff-Schock: Weiterer Preis-Verfall gefährdet Weltwirtschaft

Zahlreiche Schwellenländer und auch Industrieländer sind durch den Boom der Rohstoffpreise in den vergangenen 15 Jahren in eine sehr hohe Abhängigkeit von Rohstoffpreisen im Export geraten. Fallen die Preise weiter, wird es wohl schwere Einbrüche in der Wirtschaftsleistung geben. Doch gerade die Schwellenländer waren im vergangenen Jahrzehnt die Haupttreiber der Weltwirtschaft.

Energie: Russland fährt einen riskanten Kurs, aber mit Kalkül

Nach der Aufhebung der Sanktionen kehrt der Iran als wichtiger Player auf den Erdöl-Markt zurück. Das Kalkül der Amerikaner: Russland soll im Energie-Markt geschwächt werden. Russland wird kurzfristig tatsächlich große Probleme bekommen. Doch langfristig hat das Land sogar bessere Karten als China.

Ratingagentur Fitch: Fallender Ölpreis nimmt Druck von der Türkei

Nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch nimmt der derzeit fallende Ölpreis den großen Energieimporteuren wie der Türkei und Indien immensen Druck von außen. Die Entwicklung halte die Gesamtinflation niedrig. Sogar der Aktienmarkt könnte profitieren.

Schwacher Petro-Dollar stoppt Shopping-Tour der Öl-Scheichs

Die Big Spender sind klamm: Seit Juni ist der Öl-Preis um 40 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum verloren die OPEC-Staaten Einnahmen in der Höhe von von 316 Milliarden US-Dollar. Das Geld fehlt nun im globalen Kreislauf. In den Boom-Zeiten des Öls waren reiche Magnaten bei Luxusmarken LVMH, Harrods oder dem Fußball-Verein Paris St. Germain eingestiegen. Solche Investitionen dürfte es auf absehbare Zeit nicht mehr geben.

Öl, Gas und der Dollar: Worum es im Syrien-Krieg wirklich geht

Syrien ist der Spielball in einem knallharten wirtschaftlichen Konflikt um den globalen Energie-Markt. Es geht vielmehr um den Zugriff auf Erdöl und Erdgas und um die Währung, in der diese Ressourcen bezahlt werden. Die Amerikaner haben viel zu verlieren, die Russen auch. Der Strippenzieher im Hintergrund kommt aus Saudi-Arabien.

Unruhen an der türkisch-syrischen Grenze: Jetzt steigen auch die Ölpreise kräftig an

Die aktuellen Spannungen an der türkisch-syrischen Grenze lassen nun auch die Ölpreise wieder nach oben klettern. Am Mittwoch stieg der Preis pro Barrel auf 114 US-Dollar. Die Sorge ist groß, dass die Versorgung unterbrechen könnte.