Alle Artikel zu:

Palästina

Unterstützung für den Sport: Türkei will wohl Stadion im Gazastreifen bauen

Die Türkei will offenbar ein 20.000 Sitze großes Stadion nach internationalem Standard im Gaza-Streifen bauen. Mit dem Vorhaben soll der Sport in Palästina unterstützt werden. Durch den Konflikt mit Israel wurden im vergangenen Jahr zahlreiche Sportstätten zerstört.

Nächster Hieb gen Westen: Erdoğan verbittet sich Nachhilfestunde in Demokratie

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat seine Ablehnung der westlichen Kritik angesichts der jüngsten Massenverhaftungen unter Journalisten bekräftigt. Anlässlich einer Kundgebung in der zentralanatolischen Stadt Konya machte er deutlich: Brüssel habe kein Recht, Ankara „eine Lektion in Sachen Demokratie“ zu erteilen.

„Schlimmste Szenerie“: Türkischer Ex-Präsident Gül fürchtet Eskalation im Nahen Osten

Knapp vier Monate nach seinem Ausscheiden aus dem Amt als türkischer Präsident, hat sich Abdullah Gül nun erneut zu Wort gemeldet. Der einstige Staatsmann blickt sorgenvoll in seine Heimatregion. Aufgrund der aktuellen Instabilität rechnet er derzeit mit weiteren unerwarteten und „viel komplizierteren“ Gefahren.

Teure Illusion: EU versenkt Milliarden in Gaza und im Westjordanland

Die EU will Milliarden in die Ukraine pumpen. Ein Blick in den Nahen Osten zeigt: Die Steuergelder in andere Regionen versickern weitgehend in dunklen Kanälen. Bei der notleidenden palästinensischen Bevölkerung kommt nichts an. Die EU kann die Verwendung der Gelder nicht funktionieren. Subventioniert werden Korruption und dubiose Netzwerke. Eine Fall-Analyse.

Klassen-Kampf gegen „Judenknechte“: Der linke Antisemitismus in der DDR

Gregor Gysi beklagt den linken Antisemitismus. Er sollte ihn nicht überraschen: In der DDR waren antisemitische Klischees Teil der Propaganda gegen den Kapitalismus. Führende Journalisten wurden nahtlos von Autoren für SS-Blätter zur Elite der DDR. Die Säuberungen in der UdSSR hatten ihr Pendant in einer antisemitischen Kampagne in der DDR. Viele der antisemitischen Muster haben die DDR-Zeit überlebt. Er gibt eine bemerkenswerte Kontinuität des Antisemitismus von der Nazi-Zeit bis zum Ende der DDR - und darüber hinaus.

Banken fürchten Hacker-Angriff durch Islamisten

Die Finanz-Industrie bereitet sich auf einen massiven Angriff durch islamistische Hacker vor. In einer Studie räumt das amerikanische Clearing House DTCC ein: Das Finanzsystem ist zu komplex geworden, um es sicher zu betreiben. Die rätselhafte Reise-Warnung der USA könnte mit der Angst der Amerikaner vor genau diesem Banken-Crash zu tun haben.

Islam und Politik: Ein Koran fällt aus einer Tasche und die Welt brennt

Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Ursache: Eine angebliche „Koran-Schändung“ durch die Israelis. Bei näherem Hinsehen erkennt man das Muster, das man schon vom dänischen „Karikaturen-Streit“ kennt: Ein unbedeutender Zwischenfall wird so lange durch Mundpropaganda skandalisiert, bis daraus ein Flächenbrand wird.

Schlag für Palästina: Israelis wollen Siedlungen weiter ausbauen

In seiner ersten Erklärung nach der Entscheidung der UN-Vollversammlung in New York, Palästina zu einem Beobachterstaat mit Nicht-Mitgliedsstatus zu ernennen, beglückwünschte der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu Palästina zu seinem neuen Status. Alle Hoffnungen auf die Entschärfung des Konflikts haben sich jedoch schon jetzt zerstreut. Denn: Israel hat weiteren Siedlungsbau angekündigt.

Türkei begrüßt Triumph für Palästina: Entscheidung wird Frieden vorantreiben

Die jüngste Entscheidung der UN-Vollversammlung, Palästina den Beobachterstatus ohne Mitgliedschaft zuzusprechen, wurde von der Türkei mit viel Wohlwollen aufgenommen. Die Geste, so die Überzeugung in Ankara, würde den vor dem Untergang stehenden israelisch-palästinensischen Friedensprozess wieder stärken.

UN-Vollversammlung erkennt Palästina als Beobachter-Staat an

Mit klarer Mehrheit hat die UN-Vollversammlung am Donnerstagabend Palästina den Beobachterstatus ohne Mitgliedschaft zugesprochen. Neun Staaten stimmten dagegen, Deutschland enthielt sich der Stimme. Es ist ein symbolischer Sieg für die Palästinenser, allerdings vermutlich ohne allzu großen Auswirkungen auf einen baldigen Frieden.

Eskalation in Gaza: Israel und militante Palästinenser liefern sich Kämpfe

Israel fliegt Luftangriffe auf Gaza und erwidert damit den anhaltenden Raketenbeschuss von radikalen Palästinensern auf Israel. Dabei sterben mindestens vier Menschen in der Nacht zum Mittwoch. Die Kämpfe gehen unterdessen unvermindert weiter.

Weltwirtschaftsforum in Istanbul: Erdoğan erinnert an Schicksal der Palästinenser

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat an diesem Dienstag den Regionalgipfel des Weltwirtschaftsforums zum Nahosten, Nordafrika und Eurasien in Istanbul eröffnet. In seiner Rede verwies er nicht nur auf die wirtschaftliche und politische Bedeutung der Türkei innerhalb der Region, sondern auch auf das Schicksal der Palästinenser.

Bei Vollmitgliedschaft Palästinas: USA drohen mit UNESCO-Austritt

Die UNESCO entscheidet am Montag über die Aufnahme der Palästinenser als Vollmitglied. Die USA wollen das mit allen Mitteln verhindern. Sie drohen aus der UNESCO auszutreten. Damit würde die Organisation ihre wichtigste Geldquelle verlieren.

Türkei: 2011 bereits mehr als 20.000 Illegale aufgespürt

Wie die jüngsten Zahlen des Türkischen Generalstabs aufzeigen, wurden in der Türkei dieses Jahr bereits gut 23.000 illegale Einwanderer aufgegriffen. Die überwiegende Mehrheit der Migranten kommt aus Myanmar, gefolgt von Palästina.

Israel lobt Türkei für freigelassenen Soldaten

Am Mittwoch gaben Israel und die Hamas bekannt, dass der seit fünf Jahren im Gaza-Streifen festgehaltene israelische Soldat Gilad Schalit freigelassen werde. Shimon Peres dankte der Türkei für ihre Vermittlerrolle.

Erdogan: Erneut Einladung der Hamas nach Gaza

Der stellvertretende Ministerpräsident der Hamas wünscht sich eine Zusammenarbeit mit der Türkei. Er wiederholte, dass er den türkischen Ministerpräsidenten gern in Gaza sehen würde.

Türkei ergreift Partei für Palästina!

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu hat die Vereinten Nationen dazu aufgefordert, Palästina als souveränen Staat anzuerkennen. Er ist überzeugt, dass dieser Schritt nicht länger aufgeschoben werden kann.

Abbas beantragt Aufnahme Palästinas in die UNO

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat trotz des Widerstands von Israel und den USA wie angekündigt einen Antrag auf staatliche Anerkennung Palästinas bei den Vereinten Nationen gestellt.

Abbas beharrt auf Palästinenser-Staat: UN-Konfrontation am Freitag?

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas will der UN-Vollversammlung am Freitag den Antrag auf Vollmitgliedschaft des Staates Palästinas vorlegen. Davon könne ihn keiner abbringen, auch wenn er deshalb massiv unter Druck gesetzt werde.

Gül: Hamas muss Existenzrecht Israels anerkennen

In einem am vergangenen Samstag veröffentlichten Interview mit dem "Wall Street Journal" hat der türkische Präsident Adullah Gül die Hamas dazu gedrängt, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Gleichzeitig lobte er US-Präsident Barack Obama. In seiner Grundsatzrede Ende letzter Woche forderte der eine palästinensische Staatsgründung auf Basis der Grenzen von 1967.