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Papst Franziskus

Die mächtigsten Menschen der Welt: Forbes ignoriert die Türken

Wladimir Putin, Angela Merkel, Barack Obama, Papst Franziskus und sogar Türkei-Investor Donald Trump - diese fünf finden sich allesamt in der aktuellen Forbes-Liste der mächtigsten Menschen der Welt. Insgesamt 73 Persönlichkeiten umfasst das Ranking. Ein türkischer Politiker oder Unternehmer findet sich allerdings nicht.

UN will endlich mit Kampf gegen Ungleichheit und Armut beginnen

Die Vereinten Nationen haben eine „neue universelle Agenda“ für die Menschheit veröffentlicht. Die darin enthaltenen Entwicklungsziele haben weitreichende kulturelle, umweltpolitische und wirtschaftliche Auswirkungen. Alle Mitgliedsstaaten sollen dem Entwurf noch in diesem Monat zustimmen und sich zur Umsetzung der Agenda verpflichten.

Neuer US-Börsenindex zeigt nur Firmen mit „katholischen Werten“

Die Rating-Agentur Standards & Poor’s stellte einen neuen Aktien-Index vor, der sich an „katholischen Werten“ orientiert. Dort werden weder die Pharmariesen Merck und Pfizer noch der Rüstungskonzern Boeing abgebildet. Dafür sind die großen Energiekonzerne enthalten, obwohl der Papst sich kürzlich gegen fossile Brennstoffe aussprach.

Unterstützung für Erdoğan: Steinmeier vermeidet Begriff «Genozid»

Papst Franziskus nennt die Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren «Völkermord». Die Bundesregierung verwendet diesen Begriff nicht. Das sorgt selbst innerhalb der großen Koalition für Konflikte.

Erdoğan attackiert EU-Politiker als „religiöse Fanatiker“

Die Resolution des EU-Parlaments zum «Völkermord» an den Armeniern hat in der Türkei zu einem Eklat geführt. Die türkische Regierung wirft den Abgeordneten „religiösen und kulturellen Fanatismus“ vor. Präsident Erdoğan machte bereits im Vorfeld deutlich, dass er eine solche Resolution für völlig irrelevant hält.

UN-Generalsekretär springt Erdoğan im Streit mit Papst zur Seite

Die Türkei bekommt in der Genozid-Frage Zuspruch von höchster Stelle: Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, und die Regierung in Rom sprechen sich gegen eine Deklaration als Völkermord aus. Der Generalsekretär bezeichnete die Vorfälle jedoch als „grausames Verbrechen“.

Günter Grass: Genozid-Debatte den Türken überlassen

Nicht nur der Papst, auch der kürzlich verstorbene Literatur-Nobelpreisträger Günther Grass äußerte sich zur Genozid-Frage in Armenien. Laut Grass wäre eine Entschuldigung nötig, die Bezeichnung dieser Vorfälle müsse aber den Türken überlassen werden. Die Anmerkungen fielen auf fruchtbaren Boden, trotz Grass' nationalsozialistischer Vergangenheit.

Kampf gegen IS-Terror: Vatikan ohne einheitlichen Kurs

Seit diesem Monat zeichnet sich eine internationale Allianz ab, die ein militärisches Vorgehen gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» im Irak unterstützt. In der Debatte darüber boten Stimmen aus dem Vatikan bisher jedoch ein ambivalentes Bild. Ist Gewalt gegen die IS gerechtfertigt oder doch in jedem Fall abzulehnen?

„Times“-Ranking der meistbewunderten Personen: Russlands Präsident Putin landet auf Rang drei

Wladimir Putin liegt nach einer aktuellen Umfrage auf dem dritten Platz der am meisten bewunderten Personen der Welt. Vor ihm landen lediglich US-Präsident Barack Obama auf Platz zwei und Microsoft-Direktor Bill Gates an der Spitze.

Franziskus I macht ernst: Deutliche Kapitalismuskritik aus dem Vatikan

Papst Franziskus fordert eine Abkehr vom Kult um das Geld. Das wird die Krise nicht lösen. Von der Kirche wird eine fundamentale Kritik an der verantwortungslosen Schuldenpolitik erwartet. Damit könnte sich der Papst richtig unbeliebt machen.