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Papst

Papst holt Flüchtlinge von Lesbos in den Vatikan

Papst Franziskus hat bei seinem Besuch im Flüchtlingslager Lesbos 12 Flüchtlinge mit nach Rom genommen. Er wollte Meschen aus besonders "verletzlichen Gruppen" auswählen und damit ein Zeichen der Menschlichkeit setzen.

Der Papst kurz nach der Landung auf Cuba. (Screenshot YouTube)

Erstes Treffen seit 1054: Papst trifft Patriarchen

Erstmals seit fast 1000 Jahren treffen sich ein Papst und ein russisch-orthodoxer Patriarch. Der Ort ist ungewöhnlich: Ein Flughafengebäude im sozialistischen Kuba. Die Botschaft klar: Die Christenheit soll in Zeiten von Krieg und Terror zusammenrücken.

Papst Franziskus: Islam nicht wegen Terrorismus verurteilen

Angesichts der jüngsten Terroranschläge warnt Papst Franziskus vor einer pauschalen Verurteilung des Islams. Die Terroristen seien einfach gottlos, sagte der 78-Jährige. Der Islam habe viele konstruktive Werte und sei ein guter Dialogpartner.

Papst-Attentat: Die Rolle des türkischen Geheimdiensts und der Grauen Wölfe

Die Journalisten Moritz Enders und Werner Köhne haben eine Dokumentation über das Attentat auf Papst Johannes Paul II. gedreht. Sie zeigen darin, wie Geheimdienste und Staats-Terroristen mit Spezial-Operationen die öffentliche Meinung manipulieren. Das Thema ist im Zeitalter des Terrors von globaler Aktualität.

Papst Franziskus: Anschläge sind Teil der Dritten Weltkriegs

Papst Franziskus hält die Anschläge in Paris für einen Teil des Dritten Weltkriegs, der bereits seit längerem tobe. Der Papst hat vor diesem Krieg in der Tat bereits vor Monaten gewarnt.

Erdoğans Gegenteil: Ärmster Präsident der Welt fährt mit Uralt-VW durch Istanbul

Der ehemalige Präsident von Uruguay, Jose Mujica, ist für seinen bescheidenen Charakter bekannt. Diesen stellt er nun einmal mehr im Rahmen seiner aktuellen Türkei-Visite unter Beweis. Der einstige Staatsmann besteht, im Gegensatz zur türkischen Spitze, auf Einfachheit. Residiert wird in einem Drei-Sterne-Hotel am Taksim Platz, sein Fortbewegungsmittel ist ein VW Baujahr 1973.

Erdoğans Mega-Palast: Finnischer Präsident hat Angst verloren zu gehen

Anlässlich seines Staatsbesuchs in der Türkei hat der finnische Präsident Humor bewiesen. In einem Interview scherzte Sauli Niinistö über die Größe des umstrittenen Präsidentenpalastes. Er hoffe, darin nicht verloren zu gehen.

Massenpanik in Mekka: Zahl der türkischen Opfer steigt auf mindestens sieben

Fast einen Monat nach der verheerenden Massenpanik in Mekka haben die saudischen Behörden nun weitere türkische Opfer geborgen. Damit steigt die Zahl der Toten aus der Türkei auf mindestens sieben. Nach der Tragödie war ein Streit über die Verantwortlichkeit ausgebrochen. Der türkische Präsident Erdoğan verteidigte die saudische Führung.

Schuldzuweisungen nach Mekka-Massenpanik: Erdoğan verteidigt saudische Führung

Nach der Katastrophe bei der Mekka-Wallfahrt machen sich die Erzrivalen Saudi-Arabien und Iran einander Vorwürfe. Hunderttausende setzen ihre Pilgerreise mit der symbolischen Teufel-Steinigung fort.

Drama in Mekka: Vier türkische Staatsbürger getötet

Bei der Massenpanik nahe Mekka sollen am Donnerstag auch vier türkische Staatsbürger getötet worden sein. Dem Hadsch-Verwaltungszentrum in Mekka zufolge würden fünf weitere noch immer vermisst. Mindestens 753 Pilger kamen ums Leben und mindestens 805 weitere wurden verletzt.

Saudischer Minister macht Pilger für Unglück in Mekka verantwortlich

Der saudische Gesundheitsminister Khaled al-Falih hat Pilger für die Massenpanik mit mehr als 700 Toten bei der islamischen Wallfahrt in Mekka verantwortlich gemacht. Einige von ihnen hätten sich nicht an die vorgegebene Aufteilung der Pilgergruppen gehalten und die Anweisungen missachtet, erklärte Al-Falih. In Großbritannien werden unterdessen Rufe nach einem Sicherheitstraining für Pilger laut.

Kommentar zur Homo-Ehe: «Niederlage für die Menschheit» oder Eigentor für den Vatikan?

Der Papst will in der Kirche eine offene Diskussion über Themen wie Homosexualität. Die Kritik seines Staatssekretärs an der Homo-Ehe zeigt aber einmal mehr, dass auch Franziskus wohl keine Kirchenrevolution bringen wird.

Papst attackiert verkommene Politik: Regierungen leben vom Krieg

Papst Franziskus hat die Verflechtung von Politik und Rüstungsindustrie in ungewöhnlich deutlichen Worten kritisiert: Viele Regierungen leben vom Krieg, in vielen Gesellschaften führen die Herrschenden Kriege, um Geld zu verdienen. Der Papst rief Jugendliche auf, sich diesem System zu widersetzen.

Streng katholisch: Paraguay verweigert vergewaltigter Zehnjähriger eine Abtreibung

Ein zehnjähriges Mädchen wird in Paraguay - wohl von seinem Stiefvater - vergewaltigt und ist im fünften Monat schwanger. Das katholische Land verbietet einen Abbruch der Schwangerschaft. Und demnächst kommt der Papst zu Besuch.

Armenier-Debatte: Türkischer Regierungschef positioniert sich gegen Erdoğan

Die Schärfe in der Diskussion um die Genozid-Frage nimmt zu. Der türkische Premierminister Ahmet Davutoğlu bezeichnete die Deportation der Armenier jüngst als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der türkische Staatschef Erdoğan hatte zuletzt die EU für ihre Haltung zur Genozid-Frage kritisiert und ihr Islamfeindlichkeit vorgeworfen.

Schlacht von Gallipoli: Vatikan erteilt Gedenkfeier in der Türkei eine Absage

Der Heilige Stuhl wird nicht bei den Gedenkveranstaltungen zum 100. Jahrestag der Schlacht von Gallipoli („ Çanakkale Savaşı“) am 24. und 25. April in der Türkei präsent sein. Das gab die Botschaft des Vatikans in Ankara bekannt. Seit den jüngsten Völkermord-Aussagen des Papstes sind die Beziehungen zur türkischen Regierung gespannt.

Erdoğan will Papst strafen und Hagia Sophia in Moschee umwandeln

Papst Franziskus hat die Vorfälle des Jahres 1915 als ersten Genozid des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Diese Einschätzung könnte jetzt die Wiedereröffnung der berühmten Hagia Sophia als Moschee beschleunigen. In den Reihen der Bürger und der Politik gibt es seit Jahren Bestrebungen in diese Richtung.

Unterstützung für Erdoğan: Steinmeier vermeidet Begriff «Genozid»

Papst Franziskus nennt die Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren «Völkermord». Die Bundesregierung verwendet diesen Begriff nicht. Das sorgt selbst innerhalb der großen Koalition für Konflikte.

Die Armenierfrage belastet die Beziehungen der EU und der Türkei

Wenn wieder wie jedes Jahr im April die Armenierfrage auf der politischen Agenda steht, steigt das diplomatische Thermometer zwischen der Türkei und Teilen der westlichen Staatengemeinschaft in ungeahnte Höhen.

Erdoğan attackiert EU-Politiker als „religiöse Fanatiker“

Die Resolution des EU-Parlaments zum «Völkermord» an den Armeniern hat in der Türkei zu einem Eklat geführt. Die türkische Regierung wirft den Abgeordneten „religiösen und kulturellen Fanatismus“ vor. Präsident Erdoğan machte bereits im Vorfeld deutlich, dass er eine solche Resolution für völlig irrelevant hält.