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Parlamentswahlen

Wahlkampf auf Türkisch: Hubschrauber, Tänze und Fanschals

Der Ministerpräsident schwebt mit dem Helikopter ein, der kurdische Kandidat schwingt sich auf das Dach des Wahlkampfbusses. Auch Staatspräsident Erdoğan - obwohl zur Neutralität verpflichtet - ist vor der Parlamentswahl in der Türkei ständig präsent.

«Alptraum des Sultans» – eine kleine Partei bedroht Erdoğans Macht

Der türkische Staatschef Erdoğan will seinem Land ein Präsidialsystem verordnen. Unter seinen Gegnern geht die Angst vor einer Diktatur um. Die Pläne des «Sultans» könnte nun eine kleine Partei durchkreuzen.

Religion und Sprache: Erdoğan ruft Anhänger in Deutschland zu Achtung türkischer Werte auf

Der türkische Präsident Erdoğan hat in Karlsruhe zu einem stärkeren Zusammenhalt der internationalen türkischen Community aufgerufen. Der islamisch-konservative Politiker rief seine Landsleute in Deutschland zwar zur Integration auf. Gleichzeitig sollten diese aber die Werte, die Religion und die Sprache ihrer Heimat zu bewahren.

Werben um Auslandstürken – Erdoğan polarisiert bei Blitzvisite

Der türkische Staatspräsident Erdoğan spaltet die Gemüter - seine verdeckte Wahlkampftour nach Karlsruhe löst bei seinen Anhängern frenetischen Jubel aus. Seine Gegner vor der Tür bringt er zur Weißglut.

Warum türkische Wahlen in Köln entschieden werden könnten

Am 7. Juni wird in der Türkei ein neues Parlament gewählt. Weit weg? Keineswegs. Denn Köln spielt eine Schlüsselrolle. Eine Spurensuche in der Domstadt.

Wahlkampf in Deutschland: Proteste gegen Erdoğan-Besuch in Karlsruhe erwartet

Der überraschende Deutschland-Besuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğanam Sonntag in Karlsruhe wird von Protesten begleitet. Verschiedene türkische Gruppen wollen sich gegen dessen - aus ihrer Sicht - «minderheitsverachtende und militaristische Politik» wenden.

Zum Wahlauftakt in Deutschland: Erdoğan am Sonntag in Karlsruhe

Die Opposition wirft dem türkischen Präsidenten Erdoğan vor, sich in den Parlaments-Wahlkampf einzumischen. Ab diesem Freitag können Türken in Deutschland wählen. Zwei Tage später spricht Erdoğan in Karlsruhe.

Parlamentswahl beginnt für 1,4 Millionen Türken in Deutschland

Türken in Deutschland, Österreich und der Schweiz können von diesem Freitag an ihre Stimme für die Parlamentswahl in ihrem Herkunftsland am 7. Juni abgeben. In allen drei Ländern können türkische Staatsbürger bis zum 31. Mai in den türkischen Botschaften und Konsulaten wählen.

Beschwerde gegen Erdoğan: Türkischer Präsident diffamiert die Opposition

Die prokurdische Oppositionspartei HDP hat bei der Wahlkommission Beschwerde gegen den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan eingelegt. Erdoğan verstoße gegen den Grundsatz der Unparteilichkeit des Präsidenten, hieß es in dem Beschwerdetext. Die Wahlkommission solle den Staatspräsidenten verwarnen.

Keine Neutralität: Staatspräsident Erdoğan ruft indirekt zur Wahl von AKP auf

Trotz des Neutralitätsgebots für den Präsidenten in der Türkei hat Staatsoberhaupt Recep Tayyip Erdoğan indirekt zur Wahl der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP aufgerufen. Mit den geforderten 400 Sitzen im Parlament, könnte das von ihm geforderte Präsidialsystem endlich eingeführt werden.

Umfrage: AKP droht Verlust der absoluten Mehrheit in der Türkei

Rund einen Monat vor der türkischen Parlamentswahl droht der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP einer Umfrage zufolge der Verlust der absoluten Mehrheit. Nicht einmal mehr 40 Prozent würden demnach die AKP wählen wollen. Sollte dieses Ergebnis bei der Wahl am 7. Juni eintreffen, könnte die seit 2002 alleine regierende AKP ihre absolute Mehrheit im Parlament verlieren.

Was bringen die Parlamentswahlen? Ausländische Investoren besorgt über Stabilität der Türkei

Die anstehenden Parlamentswahlen in der Türkei sorgen im Ausland für Unsicherheiten. Oftmals liegen diese aber in einem mangelhaften Wissen über das politische System des Landes begründet. Während man sich offenbar um die Stabilität des Landes sorgt, scheint die Frage nach dem künftigen Regierungssystem zweitrangig.

Neues Sicherheitsgesetz in der Türkei: Amnesty fürchtet neue Menschenrechtsverletzungen

Das vom Parlament in der Türkei beschlossene Sicherheitsgesetz ebnet der Polizei nach Einschätzung von Amnesty International den Weg für neue Menschenrechtsverletzungen. Schon jetzt würden friedliche Proteste in der Türkei unterdrückt. Wenige Monate vor den Parlamentswahlen ist neue Macht entstanden, Widerspruch niederzuschlagen.

«Ende des Rechtsstaats»: Neue Sicherheitsgesetze in der Türkei

Die AKP will mit neuen Gesetzen härter gegen gewalttätige Demonstranten in der Türkei vorgehen. Kritiker sehen hinter der Reform den Versuch, Proteste vor der Wahl im Juni im Keim zu ersticken. Die Opposition warnt, die Türkei werde zum «Polizeistaat».

Rückzieher: Türkischer Geheimdienst-Chef will doch nicht ins Parlament

Der ehemalige türkische Geheimdienstchef Hakan Fidan hat seine Kandidatur für die Parlamentswahl im Juni zurückgezogen. Fidan sei von Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu wieder zum Chef des Geheimdienstes MIT ernannt worden, teilte der Vizeregierungschef Bülent Arınç am Montagabend mit.

Erdoğans Erzfeind: Türkische Justiz erlässt neuen Haftbefehl gegen Gülen

Im kommenden Juni wählt die Türkei ein neues Parlament. Davor geraten immer mehr Regierungskritiker ins Visier der Justiz. Diese hat nun zum zweiten Mal binnen weniger Monate Haftbefehl gegen muslimischen Prediger Fethullah Gülen erlassen.

Parlamentswahlen 2015: Türkischer Geheimdienstchef will in die Politik

Hakan Fidan, der Chef des türkischen Geheimdienstes (MİT), will bei den Parlamentswahlen im Juni antreten. Der enge Vertraute von Staatschef Recep Tayyip Erdoğan legte deshalb am Wochenende sein Amt nieder. Begeistert scheint der Präsident von diesem Schritt allerdings ganz und gar nicht.

Türken können sich für rund 6.500 Euro vom Wehrdienst „freikaufen“

Zum Stichtag 1. Januar 2015 können sich türkische Männer für umgerechnet rund 6500 Euro vom obligatorischen Wehrdienst „freikaufen“. Die Regelung gilt für alle, die über 27 Jahre alt sind. Für das damit erwirtschaftete Geld hat die türkische Regierung bereits Pläne. Es soll in den Verteidigungssektor fließen.

Wahlen 2015: Türken im Ausland sollen leichter abstimmen können

In der Türkei werden offenbar Konsequenzen aus dem Auslandswahl-Debakel dieses Sommers gezogen. Das Außenministerium und die Oberste Wahlbehörde (YSK) sollen sich bereits in Gesprächen befinden, um im Ausland lebenden Türken das Wählen im Jahr 2015 deutlich zu erleichern. Vor einigen Monaten ging das gänzlich schief. Durchschnittlich nur zehn Prozent der Türken in der Fremde schritten zur Urne.

Umfrage: Türken sind mit Erdoğans Arbeit unzufrieden

Die Sympathiepunkte für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sind innerhalb der heimischen Bevölkerung gesunken. Fast die Hälfte zeigte sich in einer aktuellen Meinungsumfrage nicht zufrieden mit ihrem einstigen Premier. Sein Nachfolger Davutoğlu kann jedoch ebenso wenig punkten.