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Patriot

Trotz Spannungen mit Russland: Bundeswehr hält an Patriot-Abzug aus der Türkei fest

Deutschland hält trotz der Spannungen zwischen der Nato und Russland wegen der Syrien-Krise am Abzug seiner «Patriot»-Luftabwehrsysteme aus der Türkei fest. «Es ist die Frage, welche Gefahr wie gebannt werden kann, und in diesem Kontext ist diese Entscheidung richtig», sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Donnerstag vor einem Nato-Verteidigungsministertreffen in Brüssel.

Sevim Dağdelen: Nach Abzug der Patriots alle Rüstungsexporte in die Türkei stoppen

Die Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dağdelen, fordert nach dem Abzug der deutschen Patriot-Raketen aus der Türkei Nägel mit Köpfen zu machen. Nach Ansicht der Sprecherin für Internationale Beziehungen müssten nun auch die deutschen Rüstungsexporte in die Türkei gestoppt werden. Hintergrund sind die jüngsten Enthüllungen über die Unterstützung von islamistischen Terrorbanden durch die Türkei in Syrien.

Claudia Roth liegt falsch: «Patriot»-Abzug aus der Türkei war schon lange beschlossene Sache

Der Abzug der deutschen Raketenabwehrsysteme aus der Türkei ist nicht das politische Zeichen, das sich manche erhofft haben. Stattdessen offenbart die Entscheidung die Schwäche Assads - und mangelnde Solidarität unter Nato-Staaten.

«Patriot»-Einsatz in der Türkei: Mehr als 40 Prozent der Soldaten zu lange vor Ort

Beim nun auslaufenden Bundeswehr-Einsatz im Südosten der Türkei haben Hunderte Soldaten länger Dienst schieben müssen als eigentlich vorgesehen. In mehr als 40 Prozent der Fälle konnte die Karenzzeit zwischen zwei Einsätzen nicht eingehalten werden. Grund ist der immense Bedarf an raren Spezialkräften.

Bundesregierung: Keine Pläne für Tornado-Einsatz gegen den IS

Das Auswärtige Amt hält Überlegungen zu einem möglichen Einsatz deutscher Tornado-Jets im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nicht für sinnvoll. Sprecher Martin Schäfer betonte am Montag in Berlin, Deutschland werde sich auch nach dem jetzt angekündigten Abzug der «Patriot»-Einheit aus der Türkei am gemeinsamen Kampf gegen den IS beteiligen. Die Anti-IS-Allianz habe aber keinen Mangel an Flugzeugen.

Der Bundeswehr-Einsatz in der Türkei war zuletzt stark umstritten. (Screenshot YouTube)

Bundeswehr-Einsatz in der Türkei: «Die waren an der Kotzgrenze»

Die Gründe für den Abzug der Bundeswehr aus der Türkei sind vielfältig. Die aus Sicht der Nato gesunkene Bedrohung durch das schwächelnde Assad-Regime ist dabei nur ein Aspekt.

«Patriot»-Einsatz in der Türkei: Jetzt gehen auch die USA

Die deutschen und die amerikanischen Soldaten im «Patriot»-Einsatz in der Türkei können sich auf die Heimkehr freuen. Sie werden in den kommenden Monaten abgezogen. Der Blick der Nato-Partner richtet sich vor allem auf die Terrormiliz IS.

Deutschland zieht Soldaten aus Türkei ab – Zustimmung aller Parteien

Die Soldaten im «Patriot»-Einsatz in der Türkei können sich jetzt auf die Heimkehr freuen. Begrüßt wird der Abzug auch von Politikern aller Bundestagsparteien.

Deutschland beendet «Patriot»-Einsatz in der Türkei

Die Mission war lange umstritten, jetzt hat die Bundesregierung entschieden: Der Bundeswehreinsatz im Süden der Türkei wird beendet. Die Truppe dürfte aufatmen.

Bundeswehr in der Türkei: Patriot-Einsatz bringt Soldaten an Belastungsgrenze

Der Patriot-Einsatz der Bundeswehr in der Türkei bringt die teilnehmenden Soldaten in ein zeitliches Dilemma. Sie schützen die Bevölkerung vor Ort zwar vor Angriffen aus dem benachbarten Syrien. Doch fast 30 Prozent der Beteiligten können ihre vorgeschriebenen Einsatzpausen nicht einhalten. Die Zusatzbelastung wird nun versucht mit Hilfe von Entspannungseminaren zu lindern.

Waffenexporte in die Türkei: US-Rüstungskonzern Raytheon buhlt um Aufträge

Insgesamt vier internationale Rüstungskonzerne haben sich für eine türkische Ausschreibung zur Stationierung von Langstreckenraketen beworben. Im Rahmen des T-LORAMIDS-Projekts möchte die Türkei ihren Luftraum und ihre Meerengen komplett schützen.

Ruhe vor dem Sturm: Merkel besucht deutsche Soldaten in der Türkei

Bundeskanzlerin Merkel ist in der Türkei und hat ihren zweitägigen Besuch mit der Begutachtung der Patriotraketen an der syrischen Grenze begonnen. Dabei warten alle nur auf die Gespräche zu den umstrittenen Themen EU-Beitritt, NSU-Morde und die PKK mit Premier Erdoğan.

NATO-Mission: Bundeswehrsoldaten in der Türkei attackiert

Sieben Bundeswehrsoldaten, die sich im Rahmen des NATO-Einsatzes derzeit in der Türkei aufhalten, wurden in İskenderun von einer gut 40-köpfigen Gruppe einheimischer Aktivisten angegriffen. Die Täter, die sich gegen die Installierung von Patriot-Raketensystemen an der türkisch-syrischen Grenze stellen, bedrohten und beschimpften die Männer.

Termingerecht: Niederländische und deutsche Patriots in der Türkei eingetroffen

Die Patriot-Systeme aus der Bundesrepublik und den Niederlanden sind an diesem Montag per Schiff in İskenderun in der Provinz Hatay eingetroffen. Die militärische Fracht werde bereits entladen.

Patriot-Einsatz: Türkei: erwartet 2000 ausländische Soldaten

Ein erstes deutsches Aufklärungsteam ist bereits im Land, eine ganze Reihe weiterer Militärs sollen folgen. Die Türkei erwartet im Zuge des bevorstehenden NATO-Einsatzes rund 2000 Soldaten, die sich in den Provinzen an der türkisch-syrischen Grenze verteilen werden, um dort die angeforderten Patriot-Systeme zu bedienen. Wo sie alle untergebracht werden sollen, ist derzeit allerdings noch offen.