Alle Artikel zu:

Peschmerga

Kurden-Angriff: Die Destabilisierung des Iran hat begonnen

Im Iran haben kurdische Kämpfer Militärstellungen angegriffen. Die Gruppe arbeitet mit den vom Westen unterstützten Peschmerga zusammen und wurde offenbar von US-Soldaten ausgebildet. Ob dabei aus Deutschland gelieferte Waffen zum Einsatz gekommen sind, ist schwer zu beurteilen. Bundestagsabgeordnete der Linkspartei halten dies für grundsätzlich möglich.

Wegen Invasion: Irak zerrt Erdogan vor den UN-Sicherheitsrat

Der UN-Sicherheitsrat befasst sich heute mit der türkischen Invasion im Irak. Die Sitzung könnte peinlich für Präsident Erdogan werden.

Bagdad fordert sofortigen Abzug türkischer Soldaten aus dem Nordirak

Der Irak hat die Türkei zum sofortigen Abzug ihrer Soldaten aus dem Norden des Landes aufgerufen. Die Entsendung der Einsatzkräfte sei ohne Zustimmung der Regierung erfolgt, hieß es am Samstag in einer Erklärung des irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi. Es handele sich um eine "ernste Verletzung der irakischen Souveränität".

Human Rights Watch: Iraks Kurden-Partei KDP schießt auf Demonstranten

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch macht die führende politische Partei der kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak für den Tod von fünf Demonstranten verantwortlich. Kräfte der Kurdischen Demokratischen Partei (KDP) von Kurden-Präsident Massud Barsani hätten Anfang Oktober bei Protesten in zwei Städten das Feuer eröffnet, erklärten die Menschenrechtler am Mittwoch. Mindestens zwei der Opfer seien unbewaffnet gewesen.

Schlimmer Verdacht: Setzt IS Senfgas gegen Kurden im Irak ein?

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in der vergangenen Woche möglicherweise Senfgas gegen kurdische Kräfte im Irak eingesetzt. Einem hochrangigen US-Beamten zufolge deute alles darauf hin, dass die Terroristen im Besitz der verbotenen Chemikalie sind. Stammen könnte das Gift aus syrischem Regierungs-Arsenal.

Claudia Roth: Türkische Angriffe destabilisieren den Nordirak

Die Grünen-Abgeordnete Claudia Roth hat die Türkei zur sofortigen Einstellung ihrer Bombenangriffe auf die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) im Irak aufgerufen. «Sie destabilisieren den Nordirak, die noch stabilste Region im Krisengebiet, und scheinen sich jetzt auch auf kurdische Gebiete in Syrien auszuweiten», erklärte Roth am Sonntag.

Der Präsident der kurdischen Autonomieregion im Nordirak, Massud Barzani, fürchtet um das Leben von Zivilisten. (Screenshot YouTube)

Kurdenpräsident Barzani fürchtet weitere Opfer: Türkei und PKK müssen miteinander sprechen

Bei neuen Angriffen der türkischen Luftwaffe im Nordirak sollen mindestens acht Zivilisten getötet worden sein. Der Chef des autonomen Kurdistans fürchtet weitere Opfer - und fordert die PKK auf, die Region zu verlassen.

«Die PKK überschätzt sich selbst», sagte Barzani. Das Abkommen der Türkei mit den USA werde «eine enorme Wirkung in der Region entfalten». (Screenshot YouTube)

Kurdenpräsident Barzani: Die PKK überschätzt sich

Der Präsident des autonomen Gebiets Kurdistan im Nordirak, Massud Barzani, hat die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK mitverantwortlich für das Ende des Aussöhnungsprozesses in der Türkei gemacht. Die PKK überschätze sich selbst. Das Abkommen der Türkei mit den USA werde «eine enorme Wirkung in der Region entfalten».

Kurden-Regierung im Irak: Keine Waffen aus Deutschland in PKK-Händen

Die Kurden-Regierung im Nordirak hält es für ausgeschlossen, dass für sie bestimmte Waffen aus Deutschland an die verbotene türkische Arbeiterpartei PKK weitergereicht werden. «Wir tun alles, damit die Waffen bei uns bleiben», sagte der kurdische Peschmerga-Minister Mustafa Sajid Kadir der Deutschen Presse-Agentur. «Und wir können garantieren, dass sie nicht in falsche Hände geraten.»

Tauben und Falken: Die PKK zerfällt in zwei Lager und bedroht die Einheit der Türkei

Die Kurden in der Türkei und im Nordirak sind sich uneinig. Das gefährtet ihren Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat". Ein Umstand, der auf lange Sicht auch für die Türkei gefährlich ist. Der Westen setzt derweil auf die kurdischen Peschmerga-Kämpfer. Doch damit könnte gleichzeitig auch die Terrororganisation PKK mit schweren Waffen aufgerüstet werden.

Selbstmordanschlag vor US-Konsulat im Nordirak: Auch Türken unter Toten und Verletzten

Unter den Toten bei einem Selbstmordanschlag vor dem US-Konsulat in der nordirakischen Stadt Erbil sind auch türkische Staatsbürger. Zwei der Toten sowie fünf der Verletzten seien Türken, teilte das Außenministerium in Ankara in der Nacht zu Samstag mit.

Warum ein Autonomiegebiet für die Yeziden in Kurdistan keine Lösung ist

Die Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen (GEA) hat beschlossen, sich für die Autonomie für die Yeziden und andere Minderheiten und insbesondere für die „Autonomie für Schingal“ einzusetzen (1). Diese Forderung scheint wenig durchdacht und zukunftsweisend zu sein.

Ähnlichkeit mit kurdischen Kämpferinnen: Moderiese H&M entschuldigt sich für Outfit

Ein olivgrüner Overall des schwedischen Textileinzelhandelsunternehmen Hennes & Mauritz hat im Netz für empörte Reaktionen gesorgt. Das neue Kleidungsstück erinnerte Internetuser an den Aufzug kurdischer Kämpferinnen der Volksverteidigungseinheiten YPG in Syrien. Jetzt ruderte das Unternehmen zurück. Es sei nie die Absicht gewesen, diesen Stil zu immitieren.

Geopolitik im Windschatten der Terror-Abwehr: Nato-Mitglied Türkei kooperiert mit IS

Eines der geopolitischen Ziele der Amerikaner im Kampf gegen den Islamischen Staat ist offenbar die Stärkung des Nato-Mitglieds Türkei. Die Türkei hat, von den Amerikanern offenbar toleriert, Waffen an den IS geliefert. Die gigantischen Flüchtlingszahlen aus der Türkei dürften falsch sein. Die Türkei will, dass sich die PKK im Kampf gegen den IS aufreibt. So könnte Ankara verhindern, dass jemals ein kurdischer Staat auf ihrem Territorium gefordert wird. Für die Nato ist eine stabile Türkei in der aktuellen Krisensituation von größter strategischer Bedeutung.

Tauben und Falken: Die PKK zerfällt in zwei Lager und bedroht die Einheit der Türkei

Die Kurden in der Türkei und im Nordirak sind sich uneinig. Das gefährtet ihren Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat". Ein Umstand, der auf lange Sicht auch für die Türkei gefährlich ist. Der Westen setzt derweil auf die kurdischen Peschmerga-Kämpfer. Doch damit könnte gleichzeitig auch die Terrororganisation PKK mit schweren Waffen aufgerüstet werden.