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PKK

Mitgliedschaft in einer „Terrororganisation“: Kurdischer Abgeordneter muss ins Gefängnis

Ein Abgeordneter der prokurdischen Partei HDP ist in der Türkei wegen Mitgliedschaft in einer "Terrororganisation" zu sechseinhalb Jahren Gefängnis veurteilt worden. Sie gehörten der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) an, die Verbindungen zur Terrororganisation PKK hat.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Screenshot YouTube)

Erdoğan sauer auf Fußballfans: Wir sind keine intolerante Nation

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat auf das Verhalten türkischer Fußballfans am 17. November mit Bestürzung reagiert. Während der Schweigeminute für die Terror-Opfer von Paris waren lautstarke Buhrufe und Pfiffe zu hören. Die Täter bezeichnete er als respektlos.

HDP-Abgeordnete im Hungerstreik gegen Ausgangssperre in Südosttürkei

Rund eine Woche nach dem Beginn einer Ausgangssperre in der südosttürkischen Stadt Nusaybin sind vier Abgeordnete der Oppositionspartei HDP in den Hungerstreik getreten. Die Männer wollen das Essen verweigern, bis die Ausgangssperre aufgehoben werde. Sie protestieren damit gegen die «kollektive Bestrafung» Tausender Einwohner in Nusaybin, heißt es.

Die Mannschaften auf dem Platz gedenken der Terroropfer von Paris. (Screenshot YouTube)

Buhrufe und Pfiffe: Türkische Fußballfans stören Schweigeminute für Paris-Opfer

Während des Freundschaftsspiels der Türkei gegen Griechenland ist es am Dienstagabend zu einem Eklat gekommen. Die Schweigeminute für die Opfer der Terroranschläge von Paris wurde von türkischen Fußballfans gestört. Statt Stille waren im Fatih-Terim-Stadion Buhrufe und Pfiffe zu hören.

Im Südosten der Türkei tobt ein „urbaner Krieg“. (Screenshot YouTube)

Türkische Abgeordnete verpassen wegen Ausgangssperre Vereidigung

Die Ausgangssperre im Südosten der Türkei wird nun zwei Abgeordneten zum Verhängnis. Statt wie geplant, an diesem Dienstag in Ankara vereidigt zu werden, müssen sie in Nusaybin ausharren. Sicherheitskräfte gehen dort gegen Kämpfer der Terrororganisation PKK vor.

Das Monument am Place de la République in Paris, am Samstag nach der Terror-Nacht. (Foto: Flickr/ Paris Shootings : The day after by Maya-Anaïs Yataghène CC BY 2.0)

Anschläge von Paris: Putin stellt die Frage nach den Drahtziehern

Die Anschläge von Paris könnten zu einem massiven Militär-Einsatz der Nato in Syrien führen. Russlands Präsident Putin stellt daher die Frage nach den Drahtziehern. Die Frage steht im Zusammenhang mit den russischen Militär-Erfolgen in Syrien - und mit dem Bestreben der US-Neocons und der Geheimdienste, die Anschläge schnellstmöglich für eine Ausweitung des Krieges in Syrien zu instrumentalisieren.

Die türkische Armee geht in Silvan gegen die Terrororganisation PKK vor. (Screenshot YouTube)

Im Südosten der Türkei tobt ein „urbaner Krieg“

Die Auseinandersetzungen der türkischen Armee mit der Terrororganisation PKK treffen die Bevölkerung im Südosten der Türkei schwer. Seit mehr als zehn Tagen herrscht in Teilen von Silvan eine Ausgangssperre. Die Menschen sind isoliert. Es gibt weder Elektrizität noch Wasser oder Internet.

Die türkischen Sicherheitskräfte sind auf Habachtstellung. (Foto: Flickr/ Handcuffs by Victor CC BY 2.0)

Türkei verhaftet Terror-Verdächtige, die mit den USA kollaborieren

Die türkische Polizei hat in Anatolien 18 Terror-Verdächtige von der al-Nusra Front verhaftet. Diese Gruppe ist der wichtigste US-Verbündete in Syrien.

Demirtas warf Erdoğan und dessen AK-Partei zudem vor, vor der jüngsten Wahl gezielt Angst geschürt zu haben. (Fotot: Flickr/ President of HDP Selahattin Demirtas by Julia Buzaud CC BY 2.0)

Türkische Opposition: Erdoğan strebt „konstitutionelle Dikatur“ an

Die türkische Opposition wirft Präsident Recep Tayyip Erdoğan vor, mit Hilfe einer neuen Verfassung faktisch eine Diktatur errichten zu wollen. Erdoğan strebe mit seinen Plänen für ein neues Präsidialsystem „eine Alleinherrschaft an, eine konstitutionelle Diktatur, die alle Macht in einer...

Auch für die Flüchtlinge und Migranten wird die Lage in der Türkei gefährlich. (Foto: Flickr/ The Way of the Exploding Fist by Feans CC BY 2.0)

PKK erklärt Gewaltverzicht für beendet

Die Terrororgaisation PKK hat ihren vor der Parlamentswahl ausgerufenen Gewaltverzicht für beendet erklärt. Diese Entscheidung wurde mit den jüngsten Einsätzen der türkischen Armee gegen die Kurdenrebellen begründet, wie es es in einer am Donnerstag von der prokurdischen Nachrichtenagentur Firat verbreiteten Erklärung hieß. Die Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan habe nach der Wahl gezeigt, dass die neue Regierung eine "Kriegsregierung" sein werde.

Kein Schutz durch Athen: PKK-Führer Öcalan verklagt Griechenland

Der in der Türkei inhaftierte Chef der Terroroganisation PKK, Abdullah Öcalan, hat den griechischen Staat verklagt. Athen habe ihm 1999 keinen Schutz gewährt, sondern nach Kenia geschickt, wo er von türkischen Geheimagenten entführt und in die Türkei gebracht wurde, sagten seine Rechtsanwälte am Mittwoch in Athen zur Begründung.

Gleich nach den Wahlen: Türkei bombardiert wieder PKK-Stellungen

Quasi unmittelbar nach dem Wahlsieg der islamisch-konservativen AKP in der Türkei hat die Armee nun ihre Luftangriffe gegen die Terrororganisation PKK fortgesetzt. Bereits am Montag wurden erneut PKK-Stellungen in der südostürkischen Provinz Hakkari und im Nordirak bombardiert, wie die türkischen Streitkräfte am Dienstag mitteilten.

Nach der Türkei-Wahl: Merkel mahnt zur engen Zusammenarbeit

Nach dem überraschend deutlichen Wahlsieg der islamisch-konservativen AK-Partei in der Türkei hat Kanzlerin Angela Merkel eine enge Zusammenarbeit mit dem Land bei Themen wie der Flüchtlingskrise angemahnt. Merkel habe ihrem Kollegen Ahmet Davutoglu gratuliert, erklärte ihr Sprecher. Internationale Beobachter haben den Wahlkampf in der Türkei unterdessen als unfair eingestuft.

Zwei türkische Dörfer stellten sich gegen die allgemeine Wahl-Euporie. (Foto: Flickr/ voting 2 by Hsing Wei CC BY 2.0)

Ignoriert und degradiert: Zwei türkische Dörfer boykottieren Neuwahlen

Die Wähler in zwei Dörfern im Südosten und Westen der Türkei haben die Wahlen am 1. November boykottiert. Als Grund gaben sie an, auf diesem Weg gegen einen Mangel an Aufmerksamkeit von der Regierung für ihre Region zu protestieren. Ins Gewicht fiel ihre Aktion allerdings nicht. Die Wahlbeteiligung könnte bei bis zu 90 Prozent gelegen haben.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Flickr/ Turkey’s President Recep Tayyip Erdogan by AMISOM Public Information Public Domain Mark 1.0)

Bundesregierung: Türkei muss sich jetzt kompromissbereit zeigen

Die Bundesregierung hat auf den Wahlausgang in der Türkei mit mahnenden Worten reagiert. Ankara müsse nun im Sinne der nationalen Einheit einen Kurs der Versöhnung einschlagen. Die EU-Kommission zeigt sich hingegen zurückhaltend. Sie kündigte am Montag an, mit der türkischen Regierung in allen Bereichen zum Wohle der Bürger zusammenarbeiten.

Erdoğan sagte bei seiner Stimmabgabe am Sonntag in Istanbul, man werde den «nationalen Willen» respektieren müssen, der bei der Wahl zum Ausdruck komme. (Screenshot YouTube)

Türkei wählt ein neues Parlament: Geht Erdoğans Kalkül auf?

Wieder sind die Türken dazu aufgerufen, ihre Abgeordneten zu bestimmen. Gelingt es der islamisch-konservativen AKP von Präsident Erdoğan, die absolute Mehrheit zurückzuerobern?

Erdoğan: Entschlossener Kampf gegen Terrorismus auch nach der Wahl

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat eine entschlossene Fortsetzung des Kampfes gegen den Terrorismus auch über die Neuwahl zum Parlament am Sonntag hinaus angekündigt. Er nannte in diesem Zusammenhang die Terrororganisation PKK und ihren syrischen Ableger PYD, die linksextreme DHKP-C sowie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Er warf den Gruppen erneut vor, gegen die Türkei zu kooperieren.

Neuwahlen in der Türkei: Der Beginn von Erdoğans Ende?

Seit Juni dauert die politische Ungewissheit in der Türkei an, auch die Gewalt eskaliert. Bringt die Neuwahl zum Parlament ein Ende der Hängepartie - oder lässt Erdoğan ein drittes Mal wählen?

Die Türkei ist Schlüsselland in der Flüchtlingskrise und Kandidat für einen EU-Beitritt. (Foto: Flickr/Moyan Brenn)

Stichtag 1. November: Darum ist die Türkei-Wahl für Europa so wichtig

Die Türken sind erneut zur Wahl eines Parlaments aufgerufen. Die Abstimmung hat auch Bedeutung für die EU - und für Deutschland.

Demirtas warf Erdoğan und dessen AK-Partei zudem vor, vor der jüngsten Wahl gezielt Angst geschürt zu haben. (Fotot: Flickr/ President of HDP Selahattin Demirtas by Julia Buzaud CC BY 2.0)

Aufgeheizte Stimmung: Neuwahlen in der Türkei stehen im Zeichen von Angst und Gewalt

Gefechte zwischen Armee und PKK, Angst vor Anschlägen und gegenseitige Schuldzuweisungen: Die Neuwahlen in der Türkei finden in einer aufgeheizten Stimmung statt. Die Gesellschaft ist polarisiert.