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PKK

Die HDP (Halklarin Demokratik Partisi/Demokratische Partei der Völker) trat im Juni erstmals zu einer Parlamentswahl an. (Foto: Flickr/Julia Buzaud/ People waiting for Selahattin Demirtas to arrive(JBZD6376)/CC BY 2.0)

1. November: Die pro-kurdische HDP, das Zünglein an der Waage

Das Abschneiden der pro-kurdischen HDP ist entscheidend für den Ausgang der Parlamentsneuwahl in der Türkei. Bei der vorangegangenen Wahl im Juni hatte die HDP mit rund 13 Prozent überraschend die Zehn-Prozent-Hürde übersprungen. Das führte dazu, dass die islamisch-konservative AKP ihre absolute Mehrheit einbüßte. Umfragen zufolge - die die HDP nun zwischen rund 12 und 14 Prozent sehen - dürfte sich dieses Szenario bei der Neuwahl wiederholen.

Gewalt und tiefe Gräben: Neuwahl in polarisierter Türkei

Seit Juni dauert die politische Ungewissheit in der Türkei an, seitdem eskaliert auch die Gewalt. Bringt die Neuwahl zum Parlament ein Ende der Hängepartie - oder lässt Erdogan ein drittes Mal wählen?

Kurden rufen in nordsyrischer Stadt Tell Abjad Selbstverwaltung aus

Nach ihrem Vormarsch gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben die Kurden und ihre Verbündeten in der nordsyrischen Stadt Tell Abjad eine Selbstverwaltung ausgerufen. Der Ort an der Grenze zur Türkei sei nun mit dem autonomen Kanton Kobane verbunden, sagte der Co-Chef der neuen Selbstverwaltung, Mansur Salum, am Mittwoch. Kobane wird ebenfalls von den Kurden beherrscht.

Erdogan setzt Merkel unter Druck: Türkei sitzt bei Flüchtlingen auf längerem Ast

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei ihrem Bittgang in der Türkei wenig erreicht: Präsident Erdogan zeigte der Kanzlerin die kalte Schulter. Er will die Unterstützung der EU im Kampf gegen die PKK; sonst schickt die Türkei weiter Flüchtlinge nach Europa.

Türkei-Anschlag: Behörden nehmen zwei Twitter-Nutzer fest

In der Türkei wurden im Zusammenhang mit dem Anschlag in Ankara zwei Verdächtige festgenommen. Diese hatten den Anschlag wenige Stunden zuvor auf Twitter angekündigt. Einer der Verdächtigen soll zuvor in Syrien eine Bomben-Ausbildung erhalten haben.

Streit um Einstufung der Türkei als sicheres Herkunftsland

Zur Verkürzung von Asylverfahren wird in Berlin und Brüssel erwogen, die Türkei zum sicheren Herkunftsstaat zu machen. Dies würde Ankara bescheinigen, dass Menschenrechte geachtet werden und politische Verfolgung nicht stattfindet. Die Opposition im Bundestag übt Kritik.

Der Premier wertete die Anschläge als einen Versuch, das Ergebnis der Parlamentswahl am ersten November zu beeinflussen. (Screenshot YouTube)

Anschlag in Ankara: Türkische Regierung hat Islamischen Staat im Visier

Zwei Tage nach den verheerenden Anschlägen von Ankara scheint die Polizei eine heiße Spur zu haben. Dem türkischen Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu zufolge konzentrierten sich die Ermittlungen auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Eine 100-prozentige Sicherheit haben die Behörden aber bislang nicht.

Özdemir: Nach Ankara-Attentat Gespräche mit Erdogan aussetzen

Der Grünen-Vorsitzende greift den türkischen Präsidenten hart an. Er wirft ihm vor, kein Interesse an einer Waffenruhe mit den Kurden zu haben. Hinter dem Anschlag in Ankara vermutet er auch einen Angriff auf die Neuwahl in knapp drei Wochen. Özdemir fordert Konsequenzen.

Auch für die Flüchtlinge und Migranten wird die Lage in der Türkei gefährlich. (Foto: Flickr/ The Way of the Exploding Fist by Feans CC BY 2.0)

Türkische Gemeinde warnt nach Anschlag vor Gewalt auch in Deutschland

Nach dem verheerenden Bombenanschlag in Ankara warnt die Türkische Gemeinde vor gewaltsamen Auseinandersetzungen von Kurden und nationalistischen Türken auch in Deutschland.

Türkei setzt Luftkrieg trotz PKK-Angriffsverzichts fort

Die türkische Luftwaffe hat auch nach dem Aussetzen der Angriffe der Terrororganisation PKK auf den türkischen Staat erneut Stellungen der Untergrundorganisation attackiert. Am Sonntag seien Verstecke der PKK im Nordirak bombardiert worden, teilten die türkischen Streitkräfte mit. Am Samstag seien zudem 14 PKK-Kämpfer bei Luftschlägen in der südosttürkischen Provinz Diyarbakir getötet worden.

Mehr als Tausend gedenken an Anschlagsopfer in Ankara

Nach dem Terroranschlag mit mindestens 95 Toten in der Türkei haben in der Hauptstadt Ankara zahlreiche Menschen der Opfer gedacht. Nach Schätzungen versammelten sich rund tausend Menschen auf dem Sihhiye-Platz.

Anschlag in Ankara: Stehen die Neuwahlen auf dem Spiel?

Nach dem Anschlag in Ankara entbrennen in der Türkei Proteste. Die Tat könnte den Konflikt zwischen Regierung und verbotener Arbeiterpartei PKK weiter anheizen - und dies drei Wochen vor Neuwahlen.

Nach Terroranschlag in Ankara: Kurdenproteste in deutschen Städten

Nach dem Terroranschlag in der Türkei sind am Samstag in mehreren deutschen Städten spontan Hunderte Menschen auf die Straße gegangen. Zu prokurdischen Demonstrationen kam es unter anderem in Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main und Stuttgart. Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf der Proteste.

Davutoglu: «Sehr starke Hinweise» auf Selbstmordanschlag in Ankara

Nach dem Doppelanschlag auf eine Friedensdemonstration in Ankara haben sich nach Angaben der Regierung Hinweise auf Selbstmordattentäter verdichtet. «Es gibt sehr starke Hinweise darauf, dass dieser Anschlag von zwei Selbstmordattentätern verübt worden ist», sagte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu am Samstagabend.

PKK setzt Angriffe in der Türkei unter Vorbehalt aus

Vor der Wahl in der Türkei setzt die Terrororganisation PKK Angriffe auf den Staat unter Vorbehalt aus. Bedingung sei, «dass keine Angriffe gegen die kurdische Bewegung, das Volk und Guerillakräfte ausgeführt werden», hieß es in einer am Samstag über kurdische Nachrichtenagenturen verbreiteten Erklärung der PKK-Führung.

Roth: Türkei kein sicheres Herkunftsland

Nach dem schweren Anschlag in Ankara zieht die deutsche Politik unterschiedliche Schlussfolgerungen für die Flüchtlingspolitik und die diskutierte Einstufung der Türkei als sicheres Herkunftsland. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth machte am Samstag ein Klima des Hasses unter Präsident Recep Tayyip Erdogan für den Anschlag mit verantwortlich.

Laut Innenministerium war es um 10.04 Uhr (Ortszeit/09.04 MESZ)vor dem Hauptbahnhof in Ankara zu mindestens zwei Explosionen gekommen. (Screenshot YouTube)

Türkei: Bombenanschlag gegen Friedens-Demo der Kurden, mindestens 86 Tote

In Ankara haben Unbekannte einen Bombenanschlag gegen eine regierungskrititische Demo verübt, der von der kurdischen Opposition mitorganisiert wurde. Mindestens 86 Menschen starben.

Demirtas: Explosionen in Ankara waren «barbarischer Angriff»

Nach den tödlichen Explosionen in der türkischen Hauptstadt Ankara hat der Ko-Vorsitzende der prokurdischen Partei HDP von einem «barbarischen Angriff» gesprochen. Nach aktuellem Stand gab es mindestens 30 Tote und mehr als 120 Verletzte.

Kurz vor einer Kundgebung: Explosionen in Bahnhof in Ankara

Zwei Explosionen haben am Samstag einen Bahnhof in der türkischen Hauptstadt Ankara erschüttert. Den türkischen Medien zufolge habe es mindestens 30 Tote gegeben. Weitere Menschen seien verletzt worden. Die Detonationen ereigneten sich kurz vor einer geplanten Kundgebung gegen die Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und der PKK.

Putin gegen Erdogan: Kurden in Syrien offen für Allianz mit Russland

Die Kurden in Syrien haben ihre Bereitschaft signalisiert, mit Russland zu kooperieren. Dies wäre ein Rückschlag für den türkischen Präsidenten Erdogan, der die PKK zerschlagen will. In den USA mehren sich allerdings die Stimmen, mit den Russen zu kooperieren. Deren Kampf gegen den IS gestaltet sich nämlich schwieriger als gedacht.