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PKK

Bürgerkriegsähnliche Zustände: Özdemir gegen G20-Gipfeltreffen in der Türkei

Grünen-Chef Cem Özdemir hat sich angesichts der Gewaltausbrüche in der Türkei dagegen ausgesprochen, im November das Treffen der G20-Staats- und Regierungschefs im Küstenort Antalya abzuhalten. «Wir müssen auf Präsident Erdogan einwirken», so Özdemir.

Leyla Zana kann die anhaltende Gewalt nicht mehr ertragen. (Screenshot YouTube)

Fasten bis zum Tod: HDP-Politikerin Leyla Zana kündigt drastischen Protest an

Die kurdischstämmige Politikerin Leyla Zana hat mit einer radikalen Drohung das Ende der Gewalt in der Türkei gefordert. Die türkische Regierung und die PKK müssten endlich zu einem Waffenstillstand kommen. Geschehe das nicht, so will Zana ein Todesfasten beginnen.

Insgesamt seien 21 F-16 und F-4 Kampfjets im Einsatz gewesen. (Screenshot YouTube)

Neue Luftschläge: Türkisches Militär greift PKK im Nordirak an

Die türkische Luftwaffe hat erneut massive Angriffe auf Stellungen der Terrorganisation PKK im Nordirak geflogen. Nach ersten Erkenntnissen seien bei den Luftschlägen in der Nacht zum Freitag mindestens 60 Terroristen getötet worden. Unterdessen kam es am Freitag erneut zu einer tödlichen Attacke in der südosttürkischen Provinz Diyarbakır.

Lukas Podolski spricht bleibt angesichts der gefallenen türkischen Soldaten nicht stumm, sondern ergreift Partei für sie. (Screenshot)

Türkei: Fußballer Podolski salutiert für gefallene Soldaten

Lukas Podolski ergreift im Konflikt zwischen der Türkei und der PKK Partei für die gefallenen Soldaten des Landes. Im Rahmen einer Twitter-Mitteilung salutiert er mit einer türkischen Flagge im Hintergrund.

HDP-Chef Selahattin Demirtaş steht in der öffentlichen Kritik. (Screenshot)

Türkei: Öcalan übt massive Kritik an HDP-Chef Demirtaş

Der inhaftierte PKK-Chef Abdullah Öcalan macht den HDP-Chef Selahattin Demirtaş für das Chaos in der Türkei verantwortlich. Das Stocken des Friedensprozesses sei auf die Unfähigkeit von Demirtaş und der HDP zurückzuführen. Öcalan entpuppt sich als Realpolitiker.

Vermummte greifen Moschee in Bielefeld an – PKK-Parolen am Tatort

Mindestens 25 Vermummte haben eine türkische Moschee in Bielefeld angegriffen und mehrere Autos beschädigt. Hintergrund der Attacke am Donnerstagabend sei vermutlich der Konflikt zwischen Türken und Kurden in der Türkei, teilte die Polizei am Freitag mit. Die mutmaßlich kurdischen Angreifer hätten erfolglos versucht, in die Moschee einzudringen. Die Polizei nahm eine Person fest.

Aus für Frederike Geerdink: Türkei verweist niederländische Journalistin des Landes

Die Türkei hat eine niederländische Journalistin des Landes verwiesen. Frederike Geerdink, die seit Jahren im kurdisch geprägten Südosten der Türkei lebt und arbeitet, war am Sonntag festgenommen worden. Sie hatte über die eskalierende Gewalt zwischen Regierungstruppen und Kämpfern der PKK berichtet.

Erdoğans Krieg gegen die PKK stärkt den IS

Das derzeitige Vorgehen des türkischen Regierung gegen die Terrororganisation PKK ist kontraproduktiv. Nach Ansicht des Islamwissenschaftlers Guido Steinberg werde die PKK vor allem deshalb bekämpft, weil sie in Syrien große Geländegewinne erzielen konnte. Doch durch das militärische Eingreifen wird gleichzeitig der Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geschwächt.

Unruhen in der Türkei: Erdoğan handelt nach der alten Diktatorenregel

Um seine Macht zu sichern, lässt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan den Konflit mit den Kurden derzeit zusehends eskalieren. Die blutigen Auseinandersetzungen, die in den vergangenen Tagen erneut zahlreiche Tote forderten, alarmieren auch das Ausland. Die Stimmen sind sich einig: Erdoğan verfolgt eine egozentrische Politik auf Kosten der Bürger. Der Preis dafür wird immens sein.

Der kurdisch-stämmige türkische Soldat Mansur Cengiz wurde in seiner Heimatstadt Siirt bestattet. Er kam bei einem Anschlag der PKK ums Leben. (Screenshot)

Kurdischer Journalist: Die PKK und ihre Freunde im Ausland werden scheitern

Der kurdische Journalist und Menschenrechter Orhan Miroğlu ruft zur Einheit zwischen Kurden und Türken auf. Die PKK sei ein Instrument der HDP und ihrer Unterstützer im Ausland, um Türken und Kurden gegeneinander aufzuwiegeln, so Miroğlu. Ihr Ziel sei die Herbeiführung einer Katastrophe nach dem Vorbild Jugoslawiens.

Türkei: Kurden-Clans erklären PKK und HDP den Krieg

In der Südost-Türkei haben mehrere bewaffnete Kurden-Stämme ihren Zusammenschluss verkündet. Sie wollen gegen die PKK und HDP vorgehen. „Wir sind die loyalen Bürger der Türkischen Republik“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Terroristen seien durch die Luftangriffe massiv getroffen worden. (Screenshot YouTube)

Türkisches Militär: Luftschläge töten rund 100 PKK-Anhänger

Im Zuge der umfassenden Militäroperation nach einem tödlichen Terroranschlag bei dem am 6. September 16 Soldaten getötet wurden, kamen auch rund 100 Anhänger der Terrororganisation PKK ums Leben. Das gaben die türkischen Streitkräfte am Mittwoch bekannt.

Übersetzung: „Hört auf damit, jeden Kurden als Terroristen abzustempeln. Wir sind jene Kurden, die an der Front stehen, damit ihr seelenruhig in euren Betten schlafen könnt und damit die Heimat nicht gespalten wird“. (Screenshot)

Soziale Medien: „Wir sind jene Kurden, die für die Türkei kämpfen“

In den Sozialen Medien macht sich unter türkischen Bürgern Protest gegen die derzeitige Polarisierung in der Türkei breit. Kurden warnen davor, in die Falle zu tappen, die von der PKK und ihren Unterstützern gelegt wurde, um die Türkei in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Nicht zu vergessen ist: In allen Bereichen der Türkei gibt es Kurden. Nur die wenigsten von ihnen unterstützen die PKK.

Die wieder aufgeflammte Gewalt in der Türkei treibt die Menschen auf die Straßen. (Screenshot YouTube)

Protest gegen die PKK: Zehntausende gehen in der Türkei auf die Straße

Im Zuge der jüngsten Terrorattacken mit zahlreichen Toten haben nun Zehntausende Menschen in der Türkei demonstriert. In einigen Städten entlud sich dabei die Wut der Bevölkerung gegen pro-kurdische Gruppierungen. Es kam zu Gewaltausbrüchen.

Die Stimmung in der Türkei verschärft sich derzeit zusehends. (Screenshot YouTube)

Angriff auf HDP in Ankara, erneute Hürriyet-Attacke in Istanbul: Der Konflikt zwischen türkischer Regierung und PKK weitet sich aus

Die Untergrundorganisation PKK verübt Anschläge auf Sicherheitskräfte. Die türkische Regierung attackiert PKK-Stellungen. UN-Generalsekretär Ban ist besorgt über die wachsende Gewalt und die möglichen Auswirkungen auf die Region.

Eskalation: Türkische Bodentruppen marschieren im Nordirak ein

Der Konflikt der Türkei mit der Terrororganisation PKK weitet sich aus. Türkische Bodentruppen sind am Dienstag nach einem Bericht des Senders CNN Türk im Nordirak einmarschiert. Dort hat die PKK verschiedene Stützpunkte. Vorausgegangen war eine Großoffensive der türkischen Luftwaffe.

Das Ziel sei klar - es gelte, die öffentliche Ordnung und die Dominanz der legitimen Sicherheitskräfte in jeder Ecke und jedem Zentimeter der Türkei zu etablieren. (Foto: Türkische Luftwaffe)

Türkische Großoffensive: Mehr als 50 Kampfjets bombardieren PKK-Stellungen im Irak

Als Reaktion auf den verheerenden Anschlag mit 16 Toten in Daglica haben die türkischen Streitkräfte in der Nacht zum Dienstag eine Großoffensive gestartet. Die Luftwaffe flog mit mehr als 50 Kampfjets in den Nordirak. Der türkische Premier Davutoğlu hatte zuletzt eine deutliche Warnung ausgesprochen: Man wolle die Region von den Terroristen säubern.

Claudia Roth: Präsident Erdoğan führt sein Land an den Abgrund

Zu den aktuellen Entwicklungen in der Türkei äußerst sich die Politikerin Claudia Roth mit größter Sorge. Ihrer Ansicht vollziehe der türkische Präsident derzeit eine Kamiaze-Strategie. Sie ist überzeugt, die Bundesregierung und die EU stünden in der Verantwortung, auf Erdoğan einzuwirken. Denn der sei außer Kontrolle geraten.

Sevim Dağdelen: Erdoğan missbraucht Bürgerkrieg als Wahlkampf

Die Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE und stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Türkischen-Parlamentariergruppe, Sevim Dağdelen, rügt das Verhalten des türkischen Präsidenten Recept Tayyip Erdoğan und der AKP-Regierung auf das Schärfste. Beide würden nun auch den Krieg gegen die Kurden im eigenen Land forcieren. Kurz vor den Neuwahlen solle so die verlorene absolute Mehrheit zurück gewonnen werden.

Die Hürriyet-Redaktion wurde am frühen Montagmorgen von AKP:-Anhängern attackiert. (Screenshot YouTube)

Attacke auf türkische Zeitung Hürriyet: Erdoğan-Anhänger greifen Redaktion an

Die türkische Zeitung Hürriyet wurde in den frühen Morgenstunden dieses Montags von rund 150 Anhängern der Regierungspartei AKP angegriffen. Die Erdoğan-Anhänger skandierten Partei-Slogans und versuchten die Redaktion zu stürmen. Dabei zerstörten sie Glasscheiben der Eingangstür.