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Praxis

Ärztemangel: In Deutschland fehlen 110.000 Ärzte bis 2030

Der Ärztemangel in Deutschland wird sich in den nächsten Jahren verschlimmern. Vor allem an Hausärzten fehlt es. Die jungen Mediziner scheuen die Eröffnung einer eigenen Praxis. Sie suchen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf, Familie und Freizeit in einer Festanstellung.

Ärzte sollen regional auf Wirtschaftlichkeit geprüft werden

Das deutsche Gesundheitssystem muss wirtschaftlicher werden. Das gilt für Ärzte und ihre Praxen ebenso wie für die Zulassung und der Vertrieb von neuen Medikamenten. Ein neues regionales Prüfsystem soll bei den Ärzten Fortschritte bringen. Ab 2016 wird schließlich das Arzneimittelneuordnungsgesetz erneut auf die Probe gestellt.

Unattraktiv: Junge Mediziner wollen nicht Landarzt werden

Junge Ärzte ziehen nicht gern aufs Land. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Verdienstmöglichkeiten und das vermeintlich aufregendere Leben in Ballungszentren sind Faktoren, die es Jungmedizinern schwer machen, in eine fremde Gegend zu ziehen. Durch Angebote der Weiterbildung zum Facharzt soll dieser Mißstand gemildert werden.

Ungleichgewicht: Männliche Hausärzte haben höhere Honorare

Männliche Hausärzte übernehmen mehr Fälle als weibliche Hausärztinnen. Diese sind häufiger in Teilzeit tätig. Daher erwirtschafteten Männer in der hausärztlichen Versorgung auch ein höheres Honorar.

Ärztemangel in Deutschland: Studie widerlegt hartnäckigen Mythos

Eine Studie des IW Köln hat ergeben, dass es in den kommenden Jahren nicht zu wenig Ärzte geben werde. Es gebe genug Absolventen und Einwanderer, um die aus dem Berufsleben scheidenden Ärzte zu ersetzen. Lediglich die regionale Verteilung der Ärztedichte sei ein Problem. Der Ärztemangel sei damit ein Mythos der Lobbygruppen der Mediziner.

Abgelehnt wegen Kopftuch: Muslima bekommt vor Amtsgericht Berlin Recht

Eine Muslima wurde aufgrund ihres Kopftuchs nicht eingestellt. Die Frau klagte und bekam Recht. Die Berliner Richter werteten das Recht der „religiösen Ausübung“ höher als das vermeintliche Recht auf „religiöse Neutralität“.