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Presse

Ansicht der türkischen Zeitung Sabah an diesem Mittwoch. (Screenshot http://www.gazeteoku.com)

Türkische Zeitung stellt Künstler an den Pranger

Eine türkische Zeitung hat berühmte Künstler wegen kritischer Twitter-Nachrichten an den Pranger gestellt. Die regierungsnahe «Sabah» erschien in ihrer Mittwochausgabe unter anderem mit dem Foto des bekannten Pianisten Fazil Say auf der Titelseite und der Überschrift: «Die Künstler, die ihr Volk verachten».

Brüssel zieht düstere Bilanz zu Menschenrechten in Türkei

Die EU wirbt um die Türkei. Das Land ist ein wichtiger Transitstaat für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa. Doch die Lage dort macht nach einem Medienbericht der EU-Kommission Sorgen.

Medienzensur in der Türkei: US-Außenminister Kerry soll Regierung umstimmen

Eine große Mehrheit der US-Senatoren hat Außenminister John Kerry aufgefordert, sich für mehr Pressefreiheit in der Türkei einzusetzen. In einem von 74 Senatoren unterzeichneten Schreiben äußern sie ihre Sorge über Strafen gegen türkische Medien und deren Zensur durch die Regierung. Das sei ein Affront gegen die Grundprinzipien der Demokratie.

Auszeichnung für Hate Poetry: „Intelligente wie kreative Form des Widerstands gegen Rassismus“

Sie werden von Rassisten beschimpft und stellen diese wiederum mit viel Humor an den Pranger. Die Journalisten mit ausländischen Wurzeln begeistern mit ihrer so genannten Hate Poetry seit einigen Jahren die Republik. Jetzt wurden sie dafür mit dem „Sonderpreis Journalisten des Jahres 2014“ ausgezeichnet.

Lachen gegen Rassismus und Pegida: Journalisten mit ausländischen Wurzeln lesen Hass-Briefe vor

Sie machen sich einen Spaß daraus, von Rassisten beschimpft zu werden: Bei «Hate Poetry» lesen Journalisten mit ausländischen Wurzeln Hassschreiben vor. Pegida beschert ihnen immer mehr Post - inklusive dem Leserwunsch nach Vergasung von «Muselmanen».

Druck auf Medien: Türkei verwehrt langjährigen Journalisten den Presseausweis

Die Türkei hat 94 langjährigen einheimischen Journalisten eine Verlängerung ihres Presseausweises verweigert. Die Erneuerung sei von der zuständigen Behörde ohne Begründung abgelehnt worden. Betroffene kritisieren: Noch nie war der Druck auf Journalisten in der Türkei derart offen.

Wegen Kritik am Kopftuch-Missbrauch: Türkische Medien starten „Hexenjagd“ gegen Politikerin

Şafak Pavey heißt die neue „Zielscheibe“ der regierungsnahen Medien in der Türkei. Auslöser der Kritik an der Politikerin war eine Kopftuch-Rede im türkischen Parlament. Dort hatte sie den Missbrauch des Kopftuchs und der Frauen für politische Zwecke verurteilt. Doch Pavey gilt nicht als Kopftuch-Gegnerin. Sie fordert nur gleiche Rechte für alle gesellschaftlichen Gruppen.

Türkischer Journalist: Selbstzensur treibt Medien in die Unglaubwürdigkeit

Für den türkischen Journalist Can Dundar ist das Gebaren seiner Kollegen derzeit kaum erträglich. Im Land hat sich eine ungeheuerliche Selbstzensur breit gemacht. Es droht der totale Vertrauensverlust in die Redakteure und die Verlagshäuser.

AKP-Meinungsmacher: Türkische Regierung geht im Netz gegen Oppositionelle vor

6.000 Freiwillige sollen das Social-Media-Team der AKP bilden. Sie sollen zukünftig Kritik an der Regierungspartei im Internet verfolgen und „korrigieren“. Zu den Protesten in der Türkei hätten vor allem falsche Informationen im Netz geführt. Auf diese Wiese will die Regierung jede Kritik nun im Keim ersticken.

Islam-Krit​iker Abdel-Sama​d ermutigt Imam zur Anzeige gegen PI-News

Offenbar bahnt sich ein großer Streit zwischen Hamed Abdel-Samad und PI-News an. Grund: PI-News hatte zuvor berichtet, dass Imam Benjamin Idriz den Deutsch-Ägypter auf eine „schwarze Liste“ gesetzt habe. Doch Abdel-Samad glaubt dem nicht und ermutigt Idriz zu einer Anzeige gegen PI-News.

Erdoğan gegen die Presse: „Türkische Medien hätten sich gegen Opposition stellen sollen“

Erdoğan überschreitet in Bezug auf die Presse erneut seine Befugnisse. Diesmal erklärte er, dass sich die türkischen Medien stärker gegen die Opposition hätten stellen sollen, als er von dieser beleidigt wurde. Damit nicht genug: Er will außerdem eine stärkere Anti-Assad-Berichterstattung.

Wendepunkt in Myanmar: Ab 1. April 2013 gibt es Tageszeitungen

Bisher haben sich unabhängige Nachrichten in und aus Myanmar vor allem über Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter verbreitet. Jetzt stehen die Reporter des Landes vor einem echten Umbruch. Ab dem 1. April dieses Jahres soll es endlich wieder Tageszeitungen geben.

Dokumenten-Affäre: Die BDP weist jede Verantwortung zurück

Die Affäre um in den türkischen Medien veröffentlichte Gesprächsdokumente reißt nicht ab. Jetzt meldet sich die Oppositionspartei BDP zu Wort und weist jede Verantwortung von sich. Von ihrer Seite seien keine Inhalte, die zwischen dem PKK-Chef Abdullah Öcalan und drei BDP-Abgeordenten auf İmralı besprochen wurden, durchgesickert.

Wegbereiter des türkischen Internetjournalismus: Yurtsan Atakan ist tot

Der türkische Journalist Yurtsan Atakan, der für die Einführung und Verbreitung des Technologie-Journalismus in seiner Heimat mitverantwortlich zeichnet, ist am vergangenen Mittwoch im Alter von nur 49 Jahren gestorben.

Berichten über heimliche Tonbandaufnahmen: Droht türkischen Journalisten künftig zwei Jahre Gefängnis?

Das türkische Justizministerium soll angeblich an einem neuen Justiz-Paket arbeiten, das auch einen Artikel beinhalte, der Journalisten mit zwei bis fünf Jahren Gefängnis bestraft, wenn sie sich in ihrer Berichterstattung auf heimlich aufgenommene Tonbandaufnahmen berufen, die ins Internet gestellt wurden.

Wirbel um Mini-Sarkozy: Ist Carla Bruni schon Mutter?

Das Warten auf Frankreichs Präsidentenbaby gestaltet sich dieser Tage zu einer echten Zerreißprobe. Die Medien überschlagen sich mit Meldungen: Mal soll das Kind bereits geboren sein. Dann wieder Fotos, die Carla Bruni hochschwanger zeigen.

Carla Bruni hofft auf baldige Geburt – weil sie endlich wieder rauchen will

Wie viele andere hochschwangere Frauen sehnt sich auch Frankreichs Präsidentengattin Carla Bruni danach, dass ihr Baby endlich das Licht der Welt erblickt. Doch die First Lady gesteht zudem: Es geht nicht allein darum, ihr Kind in den Armen zu halten. Sie möchte wieder rauchen und trinken.

Gül-Besuch: „Bitte räumen Sie sofort den Saal!“

Mit Neugier waren viele Besucher zum Vortrag von Präsident Gül an die Humboldt Universität gekommen. Doch schon bald wurde klar, dass Güls Worte nicht das einzige Thema des Abends sein würden.

Carla Bruni: Keiner darf Sarkozys Baby fotografieren

Nicht mehr lange, dann kommt das erste gemeinsame Kind von Sängerin Carla Bruni und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zur Welt. Geht es nach dem Willen der Eltern, wird das Familienglück allerdings eine rein private Angelegenheit.