Alle Artikel zu:

Pressefreiheit

Türkische Journalistengewerkschaft erhält SPD-Preis

Die SPD will eine türkische Journalistengewerkschaft mit einer Auszeichnung unterstützen. Die Vereinigung setzt sich insbesondere für Pressefreiheit ein.

Google will Nutzern erlauben, Nachrichten zu korrigieren

Google will künftig neben Meldungen von Usern erstellte „Faktencheks“ platzieren. Wie Google jedoch überprüfen will, ob diese Belehrungen ihrerseits den Tatsachen entsprechen ist unklar.

Europa kritisiert türkischen Ausnahmezustand

Die per Dekret erweiterten Polizeibefugnisse entrüsten Europa. Besonders die Inhaftierung von Journalisten und der Bildungselite stoßen auf Unverständnis. Sollte nun die Todesstrafe wieder eingeführt werden, könnte dies das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen sein.

Russland: Razzia beim kritischen Sender Moskauer Echo

Der russische Geheimdienst FSB hat eine Razzia beim unabhängigen Radiosender Moskauer Echo durchgeführt. Der Sender ist prononciert kritisch. Russlands Präsident Putin fürchtet, dass der Westen Russland destabilisieren könnte. Möglicherweise ist der Sender deshalb ins Visier der Behörden geraten.

Verteidigungsministerin kritisiert Entwicklungen in der Türkei

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich umfassend über die Regierung der Türkei geäußert. Neben einem Lob für die Aufnahme von Flüchtlingen, kritisierte die Ministerin viele Punkte. Besonders die Einschränkung der Pressefreiheit und die Missachtung der Menschenrechte würden sie zutiefst beunruhigen.

Einreiseverbot für Journalisten: Bundestag beschäftigt sich mit Pressefreiheit in der Türkei

Der Bundestag beschäftigt sich am Mittwoch mit der Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei. Die Aktuelle Stunde dazu hatte die Fraktion der Grünen beantragt.

Hat Deutschland keine anderen Probleme?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird nach ihrer Erklärung über den Fall Böhmermann zum Teil heftig und emotional angegangen. Hat Merkel diese hässlichen Angriffe verdient? Mitnichten.

Jan Böhmermann erhielt innerhalb weniger Tage heftige Kritik aus der Türkei, eine Rüge von Kanzlerin Merkel und den Grimme-Preis. (Scrennshot: Dailymotion)

Erdogan-Satire: Das ZDF verblödelt die ernste Lage in der Türkei

Statt sich mit der Lage der Menschenrechte für Journalisten, Kurden und Flüchtlingen in der Türkei zu beschäftigen, verblödelt das ZDF mit der Löschung einer Satire-Sendung die notwendige Diskussion über die Zustände in der Türkei. Der Vorfall zeigt: Der Sender entspricht nicht den Ansprüchen, die die Gebührenzahler an einen öffentlich-rechtlichen Sender stellen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Screenshot Youtube)

Türkei bestellt deutschen Botschafter wegen TV-Satire ein

Die Türkei hat den deutschen Botschafter einbestellt, weil eine deutsche TV-Satire offenbar das Missfallen von Präsident Erdogan erregt hat. Auch EU-Diplomaten haben den Zorn Erdogans auf sich gezogen, weil sie bei den Prozessen gegen kritische Journalisten anwesend waren.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Screenshot YouTube)

Erdogan beleidigt: «Birgün»-Journalist muss ins Gefängnis

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan zeigt erneut Härte gegen die kritische Presse. Weil er Erdoğan als Dieb bezeichnet hat, wurde ein Journalist jetzt zu einer längeren Gefängnisstrafe verurteilt. Die vermeintliche Beleidigung ist allerdings ein Wortspiel.

Ausschreitungen bei Protesten gegen die Inhaftierung von Nadija Sawtschenko in Russland. (Screenshot Youtube)

Deutschland fordert von Russland Einhaltung der Menschenrechte

Die Bundesregierung fordert von Russland die Einhaltung der Menschenrechte im Zusammenhang mit der Behandlung der ukrainischen Kampfpilotin Sawtschenko. Sie solle aus humanitären Gründen freigelassen werden.

Die Sonntagsausgabe der Zeitung «Zaman». (Screenshot)

«Zaman»-Redaktion in Deutschland will unabhängig weiterarbeiten

Nachdem die türkische Zeitung «Zaman» auf Regierungslinie gebracht wurde, versucht sich die deutsche Ausgabe des Blattes nun unabhängig zu machen. Inhalte, die in der Türkei produziert wurden, seien mangels Unabhängigkeit nicht mehr verwertbar.

Nach «Zaman» auch Nachrichtenagentur Cihan unter Zwangsverwaltung

Während die EU in der Flüchtlingskrise mit der Türkei berät, wird dort ein weiteres Oppositionsmedium unter Kontrolle des Staates gestellt: die Nachrichtenagentur Cihan. Sie ist eng verbunden mit der Zeitung «Zaman» - die inzwischen auf Regierungslinie gezwungen wurde.

Die Sonntagsausgabe der Zeitung «Zaman». (Screenshot)

EU zum Fall „Zaman“: Die Regierung bestimmt nicht, was in der Zeitung steht

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) hat sich beim türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu über das Vorgehen Ankaras gegen die regierungskritische Zeitung "Zaman" beschwert. Medienfreiheit sei ein Kernelement der Identität der EU. Das beddeute, dass nicht die Regierung bestimme, was in den Zeitungen stehe.

Die Sonntagsausgabe der Zeitung «Zaman». (Screenshot)

Türkei bringt Gülen-Zeitung auf Regierungslinie

Nach der Übernahme der größten türkischen Oppositionszeitung haben Treuhänder das Blatt auf Regierungslinie gebracht. Die Sonntagsausgabe der Zeitung «Zaman» erschien mit einem Foto von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan auf der Titelseite. Weiteres Thema ist die fast fertiggestellte dritte Bosporus-Brücke - ein Prestigeprojekt Erdogans.

Die Zeitung «Zaman» wird unter die Aufsicht einer staatlichen Treuhandverwaltung gestellt. (Screenshot YouTube)

Erdogan stellt Gülen-Zeitung Zaman unter Kontrolle der Regierung

Empört weist die politische Führung in Ankara regelmäßig Vorwürfe zurück, wonach sie die Pressefreiheit einschränken würde. Jetzt stellt ein Gericht die größte kritische Zeitung der Türkei unter staatliche Aufsicht.

Türkei schließt Medien von regierungskritischem Konzern

Die türkische Staatsanwaltschaft hat die Schließung aller Medien eines kritischen Konzerns angeordnet. Sowohl Fernsehsender als auch Radiosender und Zeitungen der Ipek Media Gruppe seien geschlossen worden. Dazu zählen unter anderem der Sender Bugün TV und die Zeitung «Milliyet».

Erdogan: Kein Respekt für Gerichtsentscheidung im Fall Can Dündar

Drei Monate saßen der Chefredakteur der türkischen Zeitung «Cumhuriyet» und ein Kollege in Untersuchungshaft - bis das Verfassungsgericht intervenierte. Staatspräsident Erdogan will die Entscheidung jedoch nicht akzeptieren.

Die beiden Männer wurden von ihren Familien und Kollegen vor dem Gefängnistor jubelnd empfangen. (Screenshot Youtube)

Türkische Journalisten von Europa enttäuscht

Aufgrund der Flüchtlingskrise schweigt sich Europa gegenüber der Türkei aus. Kritische Themen wie Menschenrechte und Pressefreiheit werden nicht öffentlich angesprochen. Dabei spitzt sich die Situation weiter zu. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ist dabei, «eine Atmosphäre des Hasses» in der Türkei zu schaffen.

Türkische Behörden stoppen Ausstrahlung von kritischem TV-Sender

Die türkischen Behörden haben die Ausstrahlung des regierungskritischen Fernsehsenders IMC TV gestoppt. Eine offizielle Begründung für das Vorgehen gibt es bislang nicht. Der Stopp unterbrach die Ausstrahlung eines Interviews mit dem Chefredakteur und dem Hauptstadt-Büroleiter der regierungskritischen Zeitung «Cumhuriyet» zum Thema Pressefreiheit.