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PYD

Eine schwere Explosion erschütterte das Regierungsviertel von Ankara. (Foto: Screenshot)

Nach Anschlag in Ankara: Ermittlungen fast abgeschlossen

Zwei Tage nach dem Anschlag auf einen Militärkonvoi in Ankara hat sich die Zahl der Festgenommenen auf 17 erhöht. Die Ermittlungen seien "fast" abgeschlossen, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Präsident Recep Tayyip Erdogan bekräftigte, für ihn gebe es an der Täterschaft syrischer Kurden "keinen Zweifel".

Der türkische Präsident Erdogan spricht zur Presse. (Screenshot Youtube)

Erdogan: 14 Festnahmen nach Anschlag in Ankara

Nach dem tödlichen Selbstmordattentat in Ankara sind nach Angaben der türkischen Führung 14 Verdächtige festgenommen worden. Die Zahl werde voraussichtlich noch steigen, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag vor Journalisten in Ankara.

Rätselhafter Anschlag in Ankara erhöht Kriegs-Gefahr in Nahost

Die türkische Regierung stellt nur wenige Stunden nach einer Explosion in Ankara fest: Es war ein Anschlag, verübt von den Kurden aus Syrien. Belege für diese Behauptungen gibt es nicht. Die Dramaturgie erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Einmarschs in Syrien. Am Donnerstag nahm die Türkei ihren Beschuss des Irak wieder auf. Unklar ist, ob die Türkei die Nato um Hilfe anruft.

Türkei bestellt wegen Erklärungen über Kurden US-Botschafter ein

Im Streit um die Rolle der Kurden im syrischen Bürgerkrieg hat das türkische Außenministerium den US-Botschafter im Land, John Bass, einbestellt. Grund seien Äußerungen des Sprechers des US-Außenministeriums, John Kirby, zur nordsyrischen Kurden-Partei PYD. Kirby hatte gesagt, anders als die Türkei betrachteten die USA die PYD nicht als Terrororganisation.

Russland will Teilnahme von Kurden an Syrien-Gesprächen

Russland besteht auf eine Beteiligung der syrischen Kurden-Partei PYD an den Syrien-Friedensgesprächen. Doch die Türkei lehnt das strikt ab.

Erdoğan: Entschlossener Kampf gegen Terrorismus auch nach der Wahl

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat eine entschlossene Fortsetzung des Kampfes gegen den Terrorismus auch über die Neuwahl zum Parlament am Sonntag hinaus angekündigt. Er nannte in diesem Zusammenhang die Terrororganisation PKK und ihren syrischen Ableger PYD, die linksextreme DHKP-C sowie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Er warf den Gruppen erneut vor, gegen die Türkei zu kooperieren.

Amnesty International wirft Kurden-Milizen Kriegsverbrechen vor

Die Horror-Berichte aus Syrien nehmen kein Ende. Gräueltaten werden auf allen Seiten verübt. Jetzt werfen Menschenrechtler auch Kurden schwere Verbrechen vor. Offenbar ist Rache ihr Motiv.

Putin gegen Erdogan: Kurden in Syrien offen für Allianz mit Russland

Die Kurden in Syrien haben ihre Bereitschaft signalisiert, mit Russland zu kooperieren. Dies wäre ein Rückschlag für den türkischen Präsidenten Erdogan, der die PKK zerschlagen will. In den USA mehren sich allerdings die Stimmen, mit den Russen zu kooperieren. Deren Kampf gegen den IS gestaltet sich nämlich schwieriger als gedacht.

Erdoğan: Europa verwandelt Mittelmeer in «Grab» für Flüchtlinge

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat den Westen scharf für seine Flüchtlingspolitik kritisiert. Europa habe das Mittelmeer in ein «Grab» verwandelt und trage damit die Mitschuld an dem Tod «jedes einzelnen Flüchtlings, der sein Leben gelassen hat». Das türkische Parlament verlängerte am Donnerstag die Militäreinsätze in Syrien und im Irak.

Kurden-Sprecher: Flüchtlingskind Aylan wird in Kobane beigesetzt

Der auf der Flucht nach Europa ertrunkene dreijährige Aylan wird in seiner nordsyrischen Heimatstadt Kobane beigesetzt. Dies sagte Idriss Nassan von der Kurden-Partei PYD in Kobane. Auch sein ebenfalls ums Leben gekommener Bruder Galip und seine Mutter Rehan sollen demnach dort bestattet werden.

Syrien: Kurden-Chef fordert Allianz mit der Türkei

Der syrische Kurden-Chef Salih Muslim weist Vorwürfe zurück, wonach die Kurden ethnische Säuberungen an Turkmenen und Arabern verüben würden, zurück. Es würden auch Araber und Turkmenen in den Reihen der YPG kämpfen. Stattdessen fordert er eine enge Kooperation mit der Türkei. „Wir waren niemals und sind auch heute nicht türkenfeindlich“, so Muslim.

Teurer Bürgerkrieg: Schlacht um Kobane kostet Türkei eine Milliarde Lira

Der viermonatige Kampf um die besetzte syrische Stadt Kobane hat die türkischen Finanzen mit rund einer Milliarde Lira, umgerechnet 361,5 Millionen Euro, belastet. Verursacht wurden die Aufwendungen durch medizinische Behandlungen und den nicht abreißenden Flüchtlingsstrom. Mehrere Hundert Kämpfer und noch einmal mehrere Tausend Zivilisten suchten im Nachbarland Türkei Hilfe.

Syrien vor dem Zerfall: Kurden gründen Autonomie-Regierung

Die syrischen Kurden nutzen das Chaos des syrischen Bürgerkriegs, um eine autonome Provinz Kurdistan auszurufen. Die Deklaration erfolgt ohne jede Zustimmung der in Montreux verhandelnden Staaten. Die wichtigste Kurdenpartei klagt über Behinderung bei der Gründung des Teilstaats durch die Türkei.

Frankfurt: Salafistische Deutsch-Türken ziehen in den Syrien-Krieg

Jugendliche aus Frankfurt haben sich von Salafisten radikalisieren lassen und sind in den Syrien-Krieg gezogen. Jetzt wollen sie angeblich zurück, doch die Angst zu flüchten sei zu groß. Der Hessische Verfassungsschutz beobachtet seit Beginn dieses Jahres eine zunehmende Ausreise von Salafisten in das Kriegsgebiet.

Türkei: Grenzübergänge zu Syrien außer Kontrolle

Die Situation an der türkisch-syrischen Grenze hat sich verschärft. Verbotene Gruppierungen nutzen die anhaltenden Flüchtlingsströme von Syrien in die Türkei aus, um ebenfalls unbemerkt ins Land zu gelangen. Daneben steigt das Risiko ethnischer Konflikte ebenso wie das Schmuggelvolumen.

Syrien-Intervention: US-General Dempsey warnt vor zu hohen Kosten

Der Generalstabschef der US-Streitkräfte, Martin Dempsey, sagt, dass es fünf Optionen für eine US-Intervention in Syrien gebe. Doch jene Optionen seien sehr kostenintensiv. Zudem würde eine Intervention zu Chaos im Land führen. Dann könnten Extremisten die Oberhand gewinnen und an C-Waffen gelangen.

Syrien: Türkei begrüßt Annäherung zwischen Rebellen und PYD

Die türkische Regierung zeigt sich erfreut über den Waffenstillstand zwischen dem PKK-Ableger PYD und den syrischen Rebellen. Doch die PYD wird von Ankara nach wie vor mit Argwohn betrachtet.

US-Wissens​chaftler: „Die Türkei ist aktiv beteiligt am Syrien-Kon​flikt“

Soner Cagaptay, Direktor eines US-Think Tanks, warnt vor einer Verschärfung des Konflikts um Syrien. Eine zweifelhafte Rolle spiele die Türkei. Ankara wolle Assad um jeden Preis stürzen und unterstütze die Rebellen. Ein Religionskrieg zwischen Sunniten und Alawiten droht.

Anführer der PYD erklärt sich zum Dialog mit der Türkei bereit

Saleh Mohammed Muslim, Vorsitzender der kurdischen Partiya Yekitîya Demokrat (PYD) in Syrien will mit der Türkei in Dialog treten. Er versicherte, dass es keine Anschläge auf die Türkei aus den Gebieten gebe, die der PYD unterstehen und hofft auf ein Treffen mit dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoğlu.

Syrien: Türkische Journalisten von der PYD entführt!

Mitglieder der Partiya Yekitîya Demokrat (PYD) haben zwei türkische Journalisten gefangen genommen, die sich in Syrien aufhielten, um über die Unruhen im Land zu berichten. Während sich die Kämpfe zwischen Regimeanhängern und Opposition unvermindert fortsetzen, richtet sich die Türkei auf weitere Flüchtlingsströme ein.