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Recep Akdağ

Mit einschlägigen Warnhinweisen wollen die türkischen Behörden die Menschen vom Alkohol abbringen. (Foto: Flickr/ Drab Makyo)

„Alkohol ist nicht dein Freund“: Türkische Verbraucher sollen mit Warnhinweisen erzogen werden

Der türkische Staat will seine Bürger nun ganz plakativ vor den Folgen des Alkoholkonsums warnen. Binnen der kommenden zehn Monate sollen entsprechende Warnhinweise auf den Getränkeflaschen angebracht werden. Untermauert werden sollen die Merksätze mit einschlägigem Bildmaterial.

In Sachen Gesundheitsversorgung hat die Türkei in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. (Foto: Flickr/ morrissey)

Londoner Gesundheitsexperte: Türkische Reformen könnten Vorbild für Rest der Welt sein

Binnen weniger Jahre hat es die Türkei geschafft, die Gesundheitsversorgung des Landes effektiv zu reformieren. Flächendeckend ist nun eine medizinische Versorgung verfügbar. Die Kosten für die Umsetzung halten sich jedoch in Grenzen. Ein Modell, dass durchaus auch für andere Nationen vorbildhaft sein könnte.

Das Alkoholverbot in Afyonkarahisar steht nicht auf juristisch sicheren Füßen. (Foto: Drab Makyo/flickr)

Alkoholverbot in Afyonkarahisar: Maßnahme ohne rechtliche Grundlage

Ein Verwaltungsgericht in der Ägäis-Provinz Afyonkarahisar hat ein Verbot von Alkohol im öffentlichen Raum aus dem vergangenen Jahr gekippt. Nach Ansicht des Richters fehle dem im Sommer 2012 durchaus kontrovers diskutierten Verbot „eine gesetzliche Grundlage“.

Tausende sind seit vergangener Nacht in die Profilfalle getappt. (Foto: Screenshot)

Türkischer Twitter-Fake: Falscher Bildungsminister zieht tausende Follower an

Wahrscheinlich war es die hohe Internetaffinität türkischer Politiker, die die Twitter-User gleich in Scharen in die Account-Falle tappen ließ. Ein Fake-Profil des neu ernannten türkischen Bildungsministers Nabi Avcı zog gleich mehrere Tausend Follower an. Besonders peinlich: Es gab sogar einen Fake-Hinweis in den Profil-Informationen.

6-Jähriger ist HIV positiv: Schule in Şanlıurfa verweigert die Aufnahme

Kurz nach dem internationalen Welt-Aids-Tag wird in der Türkei ein schockierender Fall von Diskriminierung bekannt. Eine Schule in Şanlıurfa soll sich geweigert haben, einen sechsjährigen Schüler aufzunehmen. Der Grund: Der Kleine ist HIV positiv. Die jetzige Ablehnung ist jedoch nur das Ende der Fahnenstange. Die Familie wird seit der Diagnose von den Bewohnern ihres Dorfes ausgegrenzt.

Patienten haben Vertrauen in die Türkei. Das Gesundheitssystem ist gut, politische Stabilität und wirtschaftliches Wachstum haben das Land vorangebracht. (Foto: Murat Livaneli/flickr)

Auf der Suche nach Heilung: Türkei empfängt jedes Jahr mehr als 200.000 Patienten

Die Türkei ist nicht nur eine beliebte Destination, wenn es ums Ausspannen vom Alltag geht. Nach Angaben des türkischen Gesundheitsministers Recep Akdağ kämen heute rund 200.000 Menschen pro Jahr in die Türkei, um sich dort medizinisch behandeln zu lassen. Mittlerweile mische das Land unter den weltweiten Top Ten im Gesundheitstourismus mit - Tendenz steigend.

In der Türkei gab es im vergangenen Jahr sogar Ideen, Schwangerschaftsabbrüche nach der vierten Woche zu verbieten. (Foto: SmashPhotography/flickr)

Abtreibung nach der 10. Woche: Türkische Regierungspartei fordert Gefängnis bis zu drei Jahren

Türkische Frauen, die sich nach der zehnten Schwangerschaftswoche einer medizinisch unnötigen Abtreibung unterziehen, könnte künftig eine Gefängnisstrafe zwischen einem und drei Jahren drohen. Diese Regelung sieht ein neuer, noch nicht verabschiedeter Gesetzesentwurf vor.

Nur „verhältnismäßig“: Türkischer Gesundheitsminister warnt Polizei vor übertriebenem Pfeffersprayeinsatz

Der türkische Gesundheitsminister Recep Akdağ hat die hiesige Polizei gewarnt, während Demonstrationen Pfefferspray künftig „verhältnismäßig“ einzusetzen. In jüngerer Vergangenheit kam es zu zwei Todesfällen, die in Zusammenhang mit solchen Polizeieinsätzen stehen.

Für die türkische Regierung steht die Sicherheit der Mutter im Vordergrund. (Foto: nanny snowflake/flickr)

Abtreibungsverbot: Regierung rückt von ihren Plänen ab

Mit dem Kopf durch die Wand, gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit und wider internationaler Proteste: Beim Thema Abtreibung, das musste die türkische Regierung nun lernen, funktioniert das nicht. Bereits in der vergangenen Woche kündigte der Gesundheitsminister einen "Mittelweg" an. Jetzt ist klar, ein de facto Verbot von Abtreibungen wird es nicht geben.

Gesundheitsminister: Türkische Regierung will in Abtreibungsfrage einen „Mittelweg“ finden

Die hitzige Debatte um das Thema Abtreibung in der Türkei geht in eine neue Runde: Wie Gesundheitsminister Recep Akdağ nun ankündigt, werde der Vorschlag der Regierung, der dem Parlament vorgelegt werden soll, einen "Mittelweg" finden, der sowohl das Recht der Mutter auf eine Wahl als auch das Recht des Fötus auf Leben berücksichtigen werde. Konkreter wurde er allerdings nicht. Der Diskussion bietet er damit mehr Zündstoff, als dass er Klarheit schafft.

Kind ja oder nein: Diese Entscheidung sollte am Ende immer bei der Mutter liegen. (Foto: Ed Yourdon/flickr)

Ausschuss des Europarats: Ein türkisches Abtreibungsverbot ist nicht akzeptabel

Der Ausschuss für Gleichstellung und Nichtdiskriminierung des Europarats hat seine Besorgnis über die Initiative der türkischen Regierung hinsichtlich eines Abtreibungsverbotes zum Ausdruck gebracht. "Ein Abtreibungsverbot", so heißt es, "führt nicht zu weniger Abtreibungen, sondern zu illegalen Abbrüchen."

Abtreibungs-Debatte: Jetzt mischt sich auch noch das Amt für Religiöse Angelegenheiten ein

Erst am vergangenen Wochenende waren Tausende türkische Frauen auf die Straße gegangen, um ihrem Unmut über die jüngsten Bestrebungen der Regierung in puncto Abtreibung Luft zu machen. Jetzt meldet sich auch der Leiter des türkischen Amtes für Religiöse Angelegenheiten, Mehmet Görmez, zu Wort. Eine Unterstützung ist er den Protestierenden allerdings nicht. Seiner Ansicht nach hätten Eltern kein Recht das Leben eines Fötus zu beenden. Dieser hätte sein eigenes Recht auf Leben.

Kind ja oder nein? Das wollen türkische Frauen immer noch selbst entscheiden. (Foto: KanDiD KameRaz)

Abtreibungsverbot: Tausende türkische Frauen gehen auf die Straße

Nicht nur online, auch auf den Straßen regt sich Widerstand gegen die harte Linie von Premier Erdogan und seinem Gefolge. Am vergangenen Wochenende trieb die geplante Verschärfung des türkischen Abtreibungsrechts Tausende Frauen unterschiedlichster Herkunft auf die Straße. In mehreren türkischen Städten protestierten sie gegen derart rigide Beschneidungen.

Wie Gesundheitsminister Recep Akdağ erklärt, nimmt ein Anti-Abtreibungs-Gesetz mittlerweile immer konkretere Züge an. (Foto: DTN)

Türkischer Gesundheitsminister: Anti-Abtreibungs-Gesetz schon nächsten Monat bereit

Was Ende der vergangenen Woche noch weit weg war, nimmt nun tatsächlich immer konkretere Züge an. Mitten in der Debatte um die Aussagen des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdogan gibt nun der türkische Gesundheitsminister Recep Akdağ an diesem Mittwoch bekannt, dass das Ministerium plane einen Gesetzentwurf zum Thema Schwangerschaftsabbruch bereits im nächsten Monat abzuschließen und anschließend dem Kabinett zu präsentieren.

Das Leben beginnt erst später. Nach Ansicht von Ayhan Sefer Üstün sitzt die türkische Bevölkerung einem Irrglauben auf. (Foto: SanShoot/flickr)

Ayhan Sefer Üstün: Abtreibung sollte verboten werden!

In der Diskussion um die Aussagen des türkischem Premier Recep Tayyip Erdogan hat sich nun auch der Präsident der Parlamentarischen Kommission für Menschenrechte, Ayhan Sefer Üstün, eingemischt. Er ergreift Partei für Erdogan und erklärt, dass er ebenfalls gegen Kaiserschnitte und Abtreibungen ist.

Akdağ: Eine gute Versorgung muss nicht teuer sein. (Foto: robert.harwig/flickr)

Erfolgreiche Gesundheitsreformen: WHO betrachtet Türkei als Vorbild

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Türkei während ihrer 65. Weltgesundheitsversammlung, die vom 21. bis 26. Mai in Genf stattfand, als eine beispielhafte Nation hinsichtlich ihrer Gesundheitsreformen vorgestellt. Unter den Repräsentanten aus mehr als 190 Nationen befanden sich auch der türkische Gesundheitsminister Recep Akdağ sowie WHO-Generaldirektorin Margaret Chan.

"Abtreibung ist Mord!" Hat der türkische Premier Erdogan hier zu schnell geschossen? (Foto: DTN)

Abtreibungsgegner Erdogan: Jetzt treten Frauenrechtsgruppen auf den Plan!

Die ablehnende Haltung des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan zu den Themen Kaiserschnittgeburten und Abtreibungen hat nun den Zorn türkischer Frauenrechtsgruppen, aber auch einiger weiblicher Abgeordneter heraufbeschworen. Es ist eine Debatte darüber entfacht, ob die türkische Regierung überhaupt das Recht hätte in ethische Entscheidungen der Menschen einzugreifen.

Das Alkoholverbot in Afyonkarahisar sorgt offenbar noch immer für Verwirrung. (Foto: Drab Makyo/flickr)

Alkoholverbot in Afyonkarahisar: Behörden sprechen erste Bußgelder aus

Seit vergangenen Sonntag, den 13. Mai 2012, ist es nun tatsächlich in Kraft: Das umstrittene Alkoholverbot in Afyonkarahisar. Am 24. April erging durch das Büro des Gouverneurs der Beschluss, den Konsum und den Verkauf von Alkohol an öffentlichen Plätzen massiv zu beschränken. Jetzt wird durchgegriffen.

Alkoholverbot: Sorge um die Teilnehmer im Straßenverkehr oder der Anfang weiterer Einschränkungen? (Foto: tom_focus/flickr)

Alkoholverbot in Afyonkarahisar: Entscheidung spaltet die Gemüter

Kein offener Verkauf, kein offener Konsum von Alkohol: Ein kürzlich erlassenes Verbot des Gouverneurs von Afyonkarahisar, das dem Wohl und Schutz der Bevölkerung dienen soll, ruft gemischte Reaktionen hervor. Die Argumentation der Verbrechensprävention kann nicht von allen nachvollzogen werden.

In Afyonkarahisar hat Alkohol in der Öffentlichkeit nichts mehr zu suchen. (Foto: JamesDPhotography/flickr)

Zum „öffentlichen Wohl“: Türkische Stadt verbietet Alkohol

In der westanatolischen Stadt Afyonkarahisar heißt es künftig "Schluss mit lustig". Dort wurde der Verkauf und Konsum von Alkohol auf öffentlichen Plätzen nun "zum Wohle der Allgemeinheit" verboten.