Alle Artikel zu:

Recep Tayyip Erdoğan

Recep Tayyip Erdogan am 27. November 2015 bei einer Rede in der türkischen Stadt Bayburt. (Screenshot)

Thüringen fordert Verständnis für schwierige Lage der Türkei

Die Fronten zwischen der EU und der Türkei sind verhärtet. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft Europa Versäumnisse in der Terrorbekämpfung vor. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sieht derzeit keine Chance für die Visafreiheit. Dr. Oliver Ernst, Türkeiexperte der Konrad-Adenauer-Stiftung vermisst im Westen die Bereitschaft, sich in die türkische Lage hineinzuversetzen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Flickr/ señor Recep Tayyip Erdogan by Presidencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Türkische Wissenschaftler erhalten Aachener Friedenspreis

Der Aachener Friedenspreis geht in diesem Jahr an eine Gruppe türkischer Wissenschaftler und die Bürgerinitiative Offene Heide in Sachsen-Anhalt. Das Komitee der "WissenschaftlerInnen für den Frieden" erhält die Auszeichnung für einen im Januar veröffentlichten Appell an die türkische Regierung, in dem die Unterzeichner ein Ende des Militäreinsatzes im Südosten des Landes forderten, wie die Preisverleiher am Freitag in Aachen mitteilten.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan.(Screenshot YouTube)

Präsident Erdogan: Europa will die Türkei spalten

Im Streit um die Visafreiheit für Türken kritisiert Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die EU. Die plötzlichen Voraussetzungen seien reine Willkür.

Die Linke plädiert im Bundestag für einen Abbruch des Flüchtlings-Deals mit der Türkei. (Foto: Flickr/ FreedomHouse)

Linke und Grüne: Ja zur Visa-Erleichterung für Türken

Die EU ist in der Flüchtlingskrise auf die Türkei angewiesen. Doch die Vereinbarung mit Ankara, die auch Visafreiheit für Türken in Aussicht stellt, stößt im Bundestag auf Widerstand.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Pro Asyl wirft Merkel Heuchelei in Türkei-Politik vor

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl kritisiert Angela Merkels Lob für die Türkei: Die Kanzlerin gaukle Humanität vor. Tatsächlich erlebe man den größten Angriff auf das Menschenrecht auf Asyl in der Geschichte der EU.

Yasin Baş (Foto: privat)

„Erdowie, Erdowo, Erdoğan“?

Wie der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan in unser Kollektivgedächtnis eindringt. Eine Replik auf Alan Posener von der Welt.

Geldwäsche-Ermittlungen gegen Erdogan-Sohn Bilal in Italien

Gegen den Sohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Bilal Erdogan, wird in Italien wegen des Verdachts auf Geldwäsche ermittelt. Noch befänden sich die Untersuchungen in einer sehr frühen Phase, heißt es.

Zurück nach Italien: Erdoğans Sohn kehrt der Türkei den Rücken

Der Sohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, Bilal Erdoğan, ist mit seiner Familie offenbar nach Italien umgezogen. In Bologna will er türkischen Medien zufolge seine Promotion beenden. Der junge Mann geriet Ende 2013 in die Schlagzeilen, als ihm Untreue, Ausschreibungsmanipulation und Machtmissbrauch des Vaters vorgeworfen wurde.

Der ehemalige Präsident Bosnien-Herzegowinas Alija Izetbegović leistete im Bosnien-Krieg erbitterten Widerstand gegen die serbischen Tschetniks. In der Türkei sind Straßen und Denkmäler nach ihm benannt. (Screenshot)

Türkei und Bosnien: 8.372 Schuhe erinnern an Völkermord an Muslimen

In Ankara erinnert ein Projekt an den Genozid von Srebrenica im Jahr 1995. Um auf das grausame Kriegsverbrechen während des Bosnienkriegs aufmerksam zu machen, wurden bereits vor drei Jahren exakt 8.372 Schuhe, so viele Menschen starben bei dieser Gräueltat, zusammengetragen.

Ankara hatte im Oktober 2013 trotz der Katastrophe von Fukushima eine offizielle Vereinbarung über den Bau des zweiten türkischen Kernkraftwerks in der Schwarzmeer-Provinz Sinop mit Japan unterzeichnet. (Foto: Flickr/ Nuclear Power by Jason Hickey CC BY 2.0)

Zweites Türkisches AKW: Wird Anlage in Sinop günstiger als gedacht?

Das zweite türkische Atomkraftwerk wird offenbar weniger kostspielig, als ursprünglich angenommen. Die Anlage in Sinop an der Schwarzmeerküste wird jüngsten Schätzungen zufolge Kosten in Höhe von 16,3 Milliarden US-Dollar verusachen. Ursprünglich war von Ausgaben zwischen 22 und 25 Milliarden US-Dollar die Rede.

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan und HDP-Chef Selahattin Demirtaş sidn wie Bimmel und Bommel. Manchmal haben sie sich lieb und kooperieren und manchmal streiten sie sich. (Screenshot)

„Ruf mich nicht an“: HDP-Chef wirft Erdoğan Stalking vor

Der HDP-Chef Selahattin Demirtaş beschwert sich darüber, dass er vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan per Telefon gestalkt wird. Stattdessen soll sich Erdoğan beim Volk entschuldigen. Erdoğan hingegen lehnt den Stalking-Vorwurf ab. Er wolle Demirtaş sein Beileid ausprechen, aber Demirtaş gehe nicht ans Telefon.

Auch die Landwirtschaft um Konya soll von den Investitionen profitieren. (Bild: Flickr/Agriculture by Matthias Ripp (CC BY 2.0))

Riesiges Wirtschaftsprogramm: Türkische Städte werden Vorreiter der nachhaltigen Entwicklung

Zentralanatolische Städte werden künftig massiv in ihrer Entwicklung unterstützt. Sie sollen ökologisch, wirtschaftlich und sozial an die erfolgreichen Wirtschaftszentren des Landes aufschließen. Dafür stehen ihnen in den nächsten Jahren bis zu einer Milliarde Dollar zur Verfügung.

«Wir sind jetzt in einer Situation, in der wir es nicht mehr bei Aufrufen belassen können», so Steinmeier. (Foto: Flickr/ Frank-Walter Steinmeier and Peter Frey by Joi Ito CC BY 2.0)

Unterstützung für Erdoğan: Steinmeier vermeidet Begriff «Genozid»

Papst Franziskus nennt die Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren «Völkermord». Die Bundesregierung verwendet diesen Begriff nicht. Das sorgt selbst innerhalb der großen Koalition für Konflikte.

Erdoğan rückt von seiner Forderung nach einer Pufferzone in Syrien nicht ab. (Screenshot YouTube)

Erdoğan attackiert EU-Politiker als „religiöse Fanatiker“

Die Resolution des EU-Parlaments zum «Völkermord» an den Armeniern hat in der Türkei zu einem Eklat geführt. Die türkische Regierung wirft den Abgeordneten „religiösen und kulturellen Fanatismus“ vor. Präsident Erdoğan machte bereits im Vorfeld deutlich, dass er eine solche Resolution für völlig irrelevant hält.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon. (Foto: Flickr/130408 Ban Ki-moon bij Timmermans 1990 by Ministerie van Buitenlandse Zaken (CC BY 2.0))

UN-Generalsekretär springt Erdoğan im Streit mit Papst zur Seite

Die Türkei bekommt in der Genozid-Frage Zuspruch von höchster Stelle: Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, und die Regierung in Rom sprechen sich gegen eine Deklaration als Völkermord aus. Der Generalsekretär bezeichnete die Vorfälle jedoch als „grausames Verbrechen“.

Türkische Journalisten leben in einem Klima der Angst. (Foto: Flickr/ Blinded By Journalism 1 by Ahmad Hammoud CC BY 2.0)

International Press Institute: Verleumdungen und Journalisten-Verhaftungen bedrohen die Demokratie der Türkei

Das in Wien ansässige International Press Institute (IPI) hat sich besorgt über die aktuelle Entwicklung in der Türkei geäußert. In einem am 27. März veröffentlichten Sonderbericht warnt die älteste Organisation zur Stärkung der Pressefreiheit: Verleumdungsklagen und Verhaftungen von Journalisten bedrohen die türkische Demokratie.

Der türkische Energieminister Yildiz träumt von einem "Energy-Hub" in der Türkei (Screenshot Youtube).

Baubeginn bei TANAP: Türkei positioniert sich als europäische Energiedrehscheibe

Die Türkei will internationales Energiezentrum werden. Der Baubeginn der transanatolischen TANAP-Pipeline ist Teil dieser Strategie. Eine Strategie, mit deren Hilfe die türkische Regierung Energie auch in Zukunft bezahlbar machen will.

Der Präsident des Verfassungsgerichtes, Hasim Kilic, legte am Dienstag sein Amt nieder (Screenshot Youtube).

Erdoğan-Kritiker: Oberster türkischer Richter zieht sich zurück

Die Türkei hat künftig einen Erdoğan-Kritiker weniger. Der Präsident des Verfassungsgerichtes, Hasim Kilic, legte am Dienstag turnusgemäß sein Amt nieder. Jedoch nicht ohne vorher noch mal Probleme bei der Unabhängigkeit der Justiz zu bemängeln.

Fethullah Gülen lebt derzeit in Pennsylvania/USA (Screenshot Youtube).

Neuer Schlag gegen die Gülen-Bewegung: Türkei übernimmt Bank Asya

Die türkische Regierung geht seit langem gegen die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen vor. Der Feldzug geht nun weiter. Die türkischen Behörden haben eine Bank aus dem Gülen-Imperium übernommen.

Anders als sein Vorgänger will sich der neue türkische Premier Davutoğlu nun wieder selbst beim WEF einbringen. (Foto: Flickr/ Turkish Minister of Foreign Affairs by Foreign and Commonwealth Office CC BY 2.0)

Sechs Jahre nach Erdoğans Abgang: Türkischer Premier Davutoğlu kommt nach Davos

Sechs Jahre nach dem dramatischen Abgang des damaligen türkischen Premiers Erdoğan, wird die Türkei beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos nun wieder auf höchster Ebene vertreten. Premier Ahmet Davutoğlu hat entschieden, Ende Januar in der Schweiz dabei zu sein. Ein deutliches Signal gen Westen.