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Rechnungshof

Rechnungshof: EU-Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit versagt

Der Europäische Rechnungshof zweifelt an den Kosten und der Wirksamkeit des milliardenschweren Jugend-Programms der EU. Es bestehe die Gefahr, dass die Jugend vermehrt als Billigarbeiter eingesetzt würden.

AKW-Knowhow aus Japan: Jetzt kommt es nach Europa

Toshiba kauft fünfzig Prozent am britischen Atomenergie-Konsortium NuGen. 102 Millionen Euro haben die Japaner dafür gezahlt. Damit kommt japanisches Know-How nach Europa. Angesichts der Katastrophe von Fukushima keine besonders beruhigende Nachricht. Großbritannien hält nach wie vor an seiner Atomenergie-Strategie fest und will in den nächsten Jahren neue Kernkraftwerke bauen. Für britischer Firmen ist Fukushima ein gutes Geschäft.

Fukushima: Rettungsarbeiter wurden massiv ausgebeutet

Die Arbeiter, die versuchen müssen, die zerstörte Atom-Anlage von Fukushima zu retten, werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt: Unterirdische Bezahlung, elende Unterkünfte, keine medizinische Betreuung. Die Katastrophe entwickelt sich zur humanitären Schande.

Atom-Manager über Fukushima: Das ist ein wunderbarer Ort

Der britische Atom-Manager Adrian Simper sieht die größte Gefahr von Fukushima in den Krokodilen, die in den Sümpfen leben. Er würde jederzeit mit seiner Familie nach Fukushima ziehen. Es sei ein wunderbarer Ort. Simper arbeitet für die Internationale Atom-Müllabfuhr. Für dieses Unternehmen ist die Katastrophe ein fantastisches Geschäft - finanziert mit 38 Milliarden Euro vom japanischen Steuerzahler.

Agrar-Subventionen: EU fördert damit deutsche Konzerne

Über fünf Milliarden Euro flossen 2012 von der EU zur Förderung der Landwirtschaft nach Deutschland. Ein Großteil ging aber vor allem an große Konzerne. Auch Unternehmen, die vordergründig gar nichts mit Landwirtschaft zu tun haben, profitierten davon. Rheinmetall, BASF und Südzucker stehen auf der Liste der Begünstigten.

140 Millionen illegale Zahlungen: Griechenland steckt tief im Korruptionssumpf

Im Jahr 2010, als die Troika dem Land das erste Mal harte Sparmaßnahmen aufzwang, sparte die Regierung nicht an den Ausgaben für den öffentlichen Sektor. Von massiver Verschwendung ist die Rede. Beispielsweise allein 5.500 Euro wurden für den Kauf von Zigarren für den Entwicklungsminister ausgegeben.

Betrugsvorwürfe gegen NRW-Staatssekretärin Kaykin: Was lief beim Bau der Moschee-Begegnungsstätte in Duisburg-Marxloh schief?

Die CDU fordert den Rücktritt der NRW-Sozialstaatssekretärin Zülfiye Kaykin (SPD), die Unterstützung in der NRW-Landesregierung schwindet und die Politikerin selbst schweigt. Wie ein Prüfbericht des Landesrechnungshof hervorbrachte, sollen beim Bau der Moschee-Begegnungsstätte in Duisburg-Marxloh 2,8 Millionen Euro Fördergelder nicht korrekt verwendet worden sein. Kaykin war hier früher Geschäftsführerin.

Mavi-Marmara-Bericht: Netanjahu wusste von drohender Eskalation

Trotz wiederholter Warnungen habe der israelische Premier Benjamin Netanjahu eine Eskalation auf der türkischen Gaza-Hilfsflotille Mavi-Marmara in Kauf genommen, das geht aus einem aktuellen Bericht zum Vorfall hervor. Noch immer streitet er das allerdings vehement ab.