Alle Artikel zu:

Rechtsradikalismus

Wie islamkritische Zeitungen Unwahrheiten über Atatürk verbreiten

Die Türkei trauerte vor wenigen Tagen um seinen Republikgründer und ersten Staatspräsidenten Mustafa Kemal, genannt “Atatürk”, der Vater der Türken. Doch bis zum heutigen Tag wird er von islamfeindlichen Kreisen missbraucht. Die nutzen sogar falsche Zitate des Republikgründers, um Muslime zu entmenschlichen und den Islam als niederträchtige Religion darzustellen.

Bau der ersten Moschee in Athen: Konsortium erhält den Zuschlag

Lange Zeit waren die Planungen rund um die erste staatlich finanzierte Moschee in Athen festgefahren. Am Donnerstag kam nun wieder Bewegung in das Vorhaben. Ein griechisches Konsortium bestehend aus drei Unternehmen soll den Zuschlag für den Bau der Anlage erhalten haben.

NSU-Terror: Selbstmord von Mundlos und Böhnhardt technisch „unmöglich“

Die Zweifel an der Selbstmord-These in Bezug auf die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vertiefen sich. Waffen-Analysten sagen, dass die Selbstmorde aus technischen Gründen schlichtweg unmöglich seien.

Gegen Zuwanderung: Rechte Online-Aktivisten sind deutschlandweit vernetzt

In Europa sind rechte Gruppierungen online vernetzt. Eine von ihnen ist die „Identitäre Bewegung“. Ihre Anhänger wenden sich nach eigenen Angaben gegen „Massenzuwanderung“ und den Islam. Doch ihre Anhänger und Sympathisanten kommen nicht aus den Unterschichten Europas, sondern aus der Mitte der Gesellschaft.

Zuwanderung: Medwedew will keine „ethnischen Enklaven“ in Russland

Der Kreml will dem Aufflammen ethnischer und religiöser Konflikte in den Städten Russlands vorbeugen. Die Entstehung von ethnischen Stadtvierteln soll unterbunden werden. Einwanderer seien grundsätzlich willkommen. Im vergangenen Jahr sagte Präsident Putin, dass Russland ein Vielvölkerstaat sei. Nur so könne das Land eine starke Rolle in der Welt spielen.

Keine Angst vor Rechtsradikalen: Athen baut erste Moschee

In Athen soll schon bald die erste Moschee entstehen. Seit der Bekanntgabe des Projekts schlägt das Projekt aufgrund der Kritik von Rechtsradikalen fehl. Jetzt sollen größere Unternehmen mit dem Bau beauftragt werden, die sich den Reaktionen stellen können.

Allgäu: Rechtsradi​kaler Thüringer erschlägt Aussiedler

Ein rechtsradikaler Bauarbeiter aus Thüringen hat im Allgäu einen Spätaussiedler erschlagen. Am Rande eines Volksfests soll es zum Streit gekommen sein. Zuvor soll der Tatverdächtige Falk H. das Opfer rassistisch beschimpft haben.

Rechte Anschläge seit April: „NSU lebt weiter und ihr werdet die nächsten Opfer sein“

In den vergangenen Monaten ist es zu mehreren rechtsradikalen Anschlägen gegen Moscheen, Initiativen, Denkmäler und Vereine gekommen. Das Bundesministerium des Innern hat die Vorfälle dokumentiert. Die Anschläge sollen im Zusammenhang mit dem NSU-Prozess stehen.

Abschlusssitzung der NSU: Rolle der Sicherheitsbehörden ist „beschämend“

Sebastian Edathy sagt: In der NSU-Affäre liegt ein „beispielloses und beschämendes Versagen“ seitens der Sicherheitsbehörden vor. Zuvor hatte NSU-Opferanwalt Mehmet Daimagüler gesagt: Es gibt institutionellen Rassismus.

Anti-Terror-Datei: Wer kontrolliert das BKA bei der Ausforschung?

Der Bayreuther Staatsrechtler, Oliver Lepsius, hält die Anti-Terror-Datei (ATD) für sinnvoll. Sie hole die Geheimdienste ein bisschen aus der „geheimen Ecke“. Doch es herrsche auch ein Rechtsschutzproblem. Der Bürger hat immer weniger Möglichkeiten, seine Rechte gegen Grundrechtseingriffe zu wahren.

Griechenland: Berichte über massive Willkür der Polizei gegen Ausländer

Eine Liste mit zahlreichen Gewaltdelikten der griechischen Polizei gegen Ausländer wurde Sonntag veröffentlicht. Die Justiz will nun gezielt gegen die beschuldigten Beamten vorgehen. Das Ausmaß der Vorfälle reicht von Erniedrigung bis Folterung.

Deutsche und Türken: „Schon der Name Soko ‚Bosporus‘ sagt alles“

Werner Felten, Gründer des ersten türkischsprachigen Radiosenders in Deutschland Metropol FM, spricht im Interview über seine Empörung angesichts des Begriffs „Dönermorde“, den „Trauertag“ zum 50-jährigen Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei sowie die seiner Meinung nach in Deutschland existierende „Integrationsindustrie“.

Döner-Morde: Holger G. war den Behörden bekannt

Im Zuge der Ermittlungen rund um die bisher unaufgeklärten Morde an acht Türken und einem Griechen ist am vergangenen Wochenende ein weiterer Verdächtiger festgenommen worden. Nicht nur in der Szene ist der jedoch kein Unbekannter.

Döner-Mörder: Waren sie Einzeltäter oder gibt es ein Netzwerk?

Zwei Zwickauer Neonazis begingen nach einem Banküberfall Selbstmord. Die Polizei fand in ihrer Wohnung ekelhafte Bekennervideos zu den bisher unaufgeklärten Morden an acht Türken und einem Griechen. Steckt hinter ihnen ein Netzwerk, das auch weiter gefährlich ist?

Zwangsheirat und Dönermord

Aufgeregt wird die Studie über die Zwangsheirat unter Menschen mit muslimischem Hintergrund in der deutschen Öffentlichkeit und in den Medien diskutiert. Sofort stellt sich die Frage: warum deutsche Behörden so hilflos gegenüber solchen Fällen von Rechtsmissbrauch sind. Oder wird hier genauso vorbei gesehen wie bei den Hunderttausenden von Missbrauchsfällen an Kindern durch Schutzbefohlene in den letzten vier Jahrzehnten?

Sarrazin, ein Jahr danach: Wie Rassismus wieder salonfähig wurde

Inzwischen ist es ein Jahr her, daß der Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin sein Pamphlet "Deutschland schafft sich ab" veröffentlicht hat. Aber noch immer geistern seine Behauptungen durch antiislamische Kreise und bilden die Begründungen für ihren Kampf. Obwohl alle seine wesentlichen Hypothesen schon widerlegt sind, pilgert Sarrazin weiter durchs Land und hat offenbar nichts dazugelernt.