Alle Artikel zu:

Rechtsterrorismus

NSU-Ausschuss „terrorisiert“ Familie von totem Zeugen

Der NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags hat willkürlich Hausdurchsuchungen bei der Familie eines toten - ehemals rechtsradikalen - NSU-Zeugen veranlasst. Zuvor hatte die Anwältin der Familie den Behörden und dem Ausschuss eine „Scheinaufklärung“ in Sachen NSU vorgeworfen.

NSU-Morde: Zeuge Florian H. verbrennt im Auto

Ein wichtiger Zeuge im NSU-Fall ist in seinem Auto verbrannt. Der Wagen soll zunächst explodiert und dann ausgebrannt sein. Doch die Polizei vermutet einen Selbstmord. Florian H. sollte vom Staatsschutz vernommen werden. Bei einer früheren Befragung hatte er auf eine zweite NSU-ähnliche Terrorgruppe hingewiesen. Der Verstorbene war ebenfalls in der rechtsradikalen Szene aktiv.

Dortmund: Neues Mahnmal erinnert an NSU-Opfer

In Dortmund erinnert jetzt ein Mahnmal an alle zehn Opfer des NSU-Terrors. Unweit davon war am 4. April im Jahre 2006 der 39 Jahre alte Mehmet Kubasik in seinem Kiosk auf der Mallinckrodtstraße kaltblütig von mutmaßlichen Tätern des NSU ermordet worden.

NSU-Ausschuss: „Wir stehen noch am Anfang unserer Arbeit“

Sebastian Edathy, Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses, meint, Heinz Fromm, der als erster Behördenleiter Verantwortung für NSU-Ermittlungspannen übernimmt, verdiene für seinen Rücktritt „Respekt“. Für viele ist es allerdings ein längst überfälliger Schritt, der schon vor knapp acht Monaten hätte erfolgen sollen, um den Verfassungsschutz wieder ernstnehmen zu können.

Rechtsterroristen auch für Anschläge im Saarland verantwortlich?

Die Zwickauer Rechtsterroristen sollen möglicherweise auch hinter dem Bombenanschlag auf die Wehrmachts-Ausstellung 1999 in Saarbrücken stehen. Auch mit der Serie von Brandanschlägen in Völklingen werden sie in Verbindung gebracht.

Rechtsterror: Fahndungsplakat soll Neonazi-Unterstützer aufspüren helfen

Am Donnerstag soll ein Fahndungsplakat zur Unterstützung der Suche nach Helfern der Zwickauer Rechtsterroristen veröffentlicht werden. Die Polizei erhofft sich wichtige Hinweise aus der Bevölkerung.

Rechtsextremismus schafft Deutschland ab

In Deutschland sind Neonazis, ihre Helfer und Helfershelfer jahrelang scheinbar unerkannt und mordend durch die gesamte Republik gezogen. Wer sind die Verantwortlichen dafür, dass jahrelang ein politisch-rechtsextremistischer Hintergrund ausgeschlossen wurde, dass es sich um vermeintliche „Einzeltaten“ handelte und dass die Opfer samt ihrer Angehörigen doppelt bestraft wurden, indem öffentlich der Verdacht geäußert wurde, sie seien in kriminelle Geschäfte verwickelt und hätten Verbindungen zur „Mafia“, „Drogenszene“, „Wettanbietern“ usw.?

Deutsche und Türken: „Schon der Name Soko ‚Bosporus‘ sagt alles“

Werner Felten, Gründer des ersten türkischsprachigen Radiosenders in Deutschland Metropol FM, spricht im Interview über seine Empörung angesichts des Begriffs „Dönermorde“, den „Trauertag“ zum 50-jährigen Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei sowie die seiner Meinung nach in Deutschland existierende „Integrationsindustrie“.

Festnahme: Ralf Wohlleben besorgte Waffen für Neonazi-Trio

Am Dienstag wurde ein weiterer Mithelfer des NSU festgenommen. Ralf Wohlleben soll das Neonazi-Trio über Jahr unterstützt haben. Der 36-Jährige soll seit 1995 in der Nazi-Szene aktiv gewesen sein.

Zwei Türken bei Neonazi-Attacke in Dortmund schwer verletzt

Am vergangenen späten Samstagabend sind in Dortmund zwei Türken durch Neonazis schwer verletzt worden. Drei der sechs Täter wurden festgenommen. Einer von ihnen soll ein altbekannter gewaltbereiter Neonazi sein.

Rechtsextremismus: Knappe Mehrheit für NPD-Verbot

52 Prozent der Deutschen befürworten laut einer Umfrage von Infratest dimap ein NPD-Verbot.

Rechtsterror: Macher des NSU-Propagandafilms festgenommen

Die Polizei hat in Brandenburg den Neonazi Andre E. (32) im Landkreis Potsdam/Mittelmark festgenommen. Er wird beschuldigt, die rechtsextremen Zwickauer der Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) unterstützt zu haben.

Wiefelspütz (SPD): Friedrich Herausforderung durch Rechtsextremismus nicht gewachsen

SPD-Innenpolitiker Wiefelspütz denkt, dass ein Rücktritt des Bundesinnenministers Friedrich das Beste wäre.

Rechtsterror: Behörden kannten Neonazi-Trio seit 1998

Die Rechtsterroristen aus Zwickau sind den Behörden offenbar schon länger bekannt als bislang angenommen.

Friedrich will NPD-Verbot ohne Abzug von V-Leuten prüfen

Bundesinnenminister Friedrich hat sich in den vergangenen Tagen bereits mehrfach für die Prüfung eines neuen NPD-Verbotsverfahrens ausgesprochen. Nun denkt er auch offen über Möglichkeiten für ein solches Verfahren nach, ohne die Notwendigkeit eines Abzugs aller V-Leute.

Rechtsterror: Stiefvater der ermordeten Polizistin bestreitet NSU-Kontakte

Ralf Kiesewetter, Stiefvater der 2007 getöteten Heilbronner Polizistin Michèle Kiesewetter, hat den Verdacht bestritten, seine Stieftochter könnte aufgrund bei ihm bestehender Neonazi-Kontakte gezielt Opfer der Rechtsterroristen geworden sein.

Erdogan: Nazi-Morde ein Komplott wie Ergenekon

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat sich besorgt über die Türkenmorde in Deutschland, aber auch mögliche Verwicklungen des Staates geäußert. In puncto Aufklärung der rechtsterroristischen Fälle könne sich Deutschland ein Vorbild daran nehmen, wie die Türkei mit dem Fall Ergenekon umgegangen sei.

„Wir sind beschämt“: Lammert entschuldigt sich bei Opfern des Rechtsterrorismus

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat sich am Dienstag offiziell bei den Angehörigen der Opfer der Neonazi-Mordserie entschuldigt. Zudem einigten sich alle im Bundestag vertretenen Parteien geschlossen auf eine gemeinsame Erklärung zum Kampf gegen den rechten Terror.

Neonazis: Türkei will keine Eskalation mit Deutschland

Ahmet Davutoğlu will aufgrund der Ermordung acht türkischer Bürger in Deutschland "rechtliche Schritte" einleiten. Für den türkischen Außenminister sind die Getöteten „Märtyrer“. Insgesamt aber hält sich die türkische Regierung zurück.

BKA: Neun Verdächtige halfen dem Neonazi-Trio

Laut BKA-Präsident Jörg Ziercke werden von der Polizei mittlerweile zwölf Personen verdächtigt, Mitglieder oder Unterstützer der rechtsterroristischen Zwickauer Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) zu sein.