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Referendum

Der türkische Staatschef Erdogan. (Screenshot)

Türkei plant Referendum über Abbruch der EU-Beitrittsgespräche

Erdogan will ein Referendum über den Abbruch der EU-Beitrittsgespräche durchführen lassen. Die Türkei habe keine “unendliche“ Geduld, so Erdogan.

Schweizer Kanton Tessin blockiert Zuzug von Ausländern

Im Tessin haben sich am Sonntag 58 Prozent dafür ausgesprochen, Schweizer gegenüber Pendlern aus dem EU-Ausland bei der Stellenvergabe zu bevorzugen. Die EU ist besorgt.

Das griechische Gesundheitssystem ist bereits am Rande seiner Belastbarkeit. (Foto: Flickr/ Sascha Kohlmann/CC by sa 2.0)

In Griechenland droht Arzneimittel-Engpass

Das griechische Gesundheitssystem hat in den vergangenen Jahren die Sparauflagen erheblich abgebaut. Doch das Nein im Referendum verschärft die Situation. Die Krankenhäuser sind hoch verschuldet, Zahlungen ins Ausland sind aufgrund der Kapitalkontrollen massiv eingeschränkt.

Der Sieg von Alexis Tsipras leitet den Anfang vom Ende der Euro-Zone ein. (Foto: Flickr/ Alexis Tsipras by SpaceShoe [Learning to live with the crisis] CC BY 2.0)

Die Lawine rollt: Die Euro-Zone steht vor dem Zerfall

Das Referendum in Griechenland ist der erste Akt in der ungeordneten Abwicklung der Euro-Zone. Die gewählten Regierungen kämpfen ab sofort nur noch um ihr eigenes Überleben. Sie sehen nicht, dass die Spaltung quer durch die Nationen verläuft – und werden dafür einen hohen Preis bezahlen.

Die Jugend hat Tsipras bedingungslos unterstützt – sie haben bei 60 Prozent Jugendarbeitslosigkeit nichts zu verlieren. (Foto: Flickr/ We remain in Europe I by alk_is CC BY 2.0)

Ernste Warnung: Die Jugendlichen Europas wollen eine andere EU

Erstmals haben die Jugendlichen eine politische Entscheidung gegen die EU-Politik getroffen: Sie beteiligten sich in Scharen am Referendum in Griechenland und haben gegen die Troika gestimmt. Der Grund ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Das ist eine extrem ernste Warnung an die EU.

Die Ansteckungsgefahr aus Griechenland für weitere Staaten der Eurozone ist groß. (Foto: Flickr/ by Pavel Lunkin CC BY 2.0)

Euro-Dämmerung: Ein System zerbricht an seinem schwächsten Glied

Egal wie das Referendum endet: Die Euro-Zone wird nicht gerettet. Ein sich abzeichnender Banken-Crash in Griechenland treibt den Preis für das Scheitern in die Höhe. Eine politische Agenda kann den wirtschaftlichen Sachverstand nicht ersetzen. Das System zerbricht an seinem schwächsten Glied.

Die Griechen sind sich unsicher: Am Sonntag entscheiden sie nicht einfach nur über neue Sparauflagen, das wissen sie. (Foto: Flickr/ Euro EU key by Ervins Strauhmanis CC BY 2.0)

Griechenland: Referendum wird knapp ausgehen

Eine aktuelle Umfrage unter den Griechen zeigt, dass es bisher noch keine klare Mehrheit für ein „Ja“ oder ein „Nein“ zu den Troika-Sparauflagen gibt. Mit dem Ergebnis des Referendums steht und fällt auch die Zukunft der Regierung. Varoufakis hat bereits seinen Rücktritt in Aussicht gestellt. Indes erhöht die EU den Druck auf die Bürger, mit „Ja“ zu stimmen.

Weltweit kam es in den vergangenen zwei Wochen bei den Top 100 der wertvollsten Unternehmen zu massiven Verlusten. (Foto: DTN)

Eskalation in Griechenland kostet Unternehmen Milliarden

Die aktuellen Entwicklungen in Griechenland haben nicht nur bei griechischen Unternehmen Spuren hinterlassen. Allein die fünf teuersten Unternehmen Deutschlands haben infolge der Marktturbulenzen 22 Milliarden Euro verloren. Bayer ist momentan das wertvollste Unternehmen Deutschlands. Doch die mit Abstand wertvollsten Unternehmen nach Börsenwert kommen aus den USA, allen voran Apple.

Griechenland das die höchste Einkommensungleichheit in der Eurozone, hier der Jachthafen von Athen im Ende Juni. (Foto: Flickr/ Luxury Boat by Erik Drost CC BY 2.0)

Ungleichheit der Einkommen ist der soziale Skandal in Griechenland

Die Krise hat in Griechenland lange vor den ersten Rettungs-Krediten der Euro-Zone begonnen. Das Hauptproblem: Durch die Kreditorgie wurde die Ungleichheit noch vergrößert. Dies wird sich nach der Krise ändern müssen.

Angela Merkel hält unbeirrt an ihrem Kurs der Einladungs-Politik fest. (Foto: Flickr/ Angela Merkel by European People's Party CC BY 2.0)

Griechenland: USA rufen den Zahltag für Europa aus

Die US-Regierung hat offenbar entschieden, dass in der Schuldenorgie in der Eurozone nun Tabula rasa gemacht werden muss. Der Crash in Griechenland wird zum Zahltag für die europäischen Steuerzahler und Sparer in Griechenland.

Das Ende der Demokratie in Europa: Volksabstimmung? Banken-Schließung!

Ein Regierungschef wagt es, das Volk zu befragen. Am nächsten Tag gibt es für kein Geld mehr, keine Banken. Die Versklavung eines ganzen Volks durch die nackte Angst - das ist die neue Währung in Europa. Der Dämon des Totalitären erhebt sich und beendet die demokratischen Freiheiten mit der Diktatur des Geldautomaten. Diese wird zuerst die Griechen verschlingen, und dann den Rest.

Referendum: Tsipras löst Schockwellen in Griechenland aus

Griechenland steuert in unbekannte Gewässer. Regierungschef Tsipras kündigte überraschend ein Referendum über die von den Gläubigern geforderten Spaßmaßnahmen an. Der Schritt wirft Fragen auf.

Hunderttausend Katalanen demonstrieren für einen unabhängigen Staat

In Barcelona demonstrierten erneut mehr als hunderttausend Katalanen für die Unabhängigkeit ihrer Region. Regionalpräsident Mas will nach einem Verbot des offiziellen Referendums am 9. November eine symbolische „Volksbefragung“ durchführen. Die Bürgerbewegung fordert Neuwahlen.

Unabhängigkeit: Schottland-Referendum ermutigt Katalanen

Das schottische Referendum hat die Katalanen bestärkt. Die Region will die Abspaltung von Spanien mit allen Mitteln. Am 9. November soll es dazu eine eigene Abstimmung geben. Madrid will die Unabhängigkeits-Bewegung verhindern und droht mit dem Verfassungsgericht.

Schottland: Ein erster Aufstand gegen den Zentralismus in Europa

Das Referendum zur schottischen Unabhängigkeit wird die EU verändern: Die hohe Wahlbeteiligung ist ein machtvolles Zeichen, dass die Bürger aktiv werden, wenn es ums Ganze geht. Die Zahl der Unions-Gegner ist innerhalb weniger Jahre von 30 Prozent auf fast 45 Prozent gestiegen. Die Angst-Kampagne der politischen und wirtschaftlichen Eliten hat nur noch mit Müh und Not funktioniert. Dem Zentralismus in Europa bläst der Wind ins Gesicht.

Wegen Terrorverdacht: Russland hält 25 Ukrainer gefangen

Russlands Föderaler Sicherheitsdienst (FSB) hat nach eigenen Angaben 25 Ukrainer verhaftet. Sie werden beschuldigt, etwa zur Zeit des Krim-Referendums im vergangenen Monat terroristische Anschläge geplant zu haben.

Vorbild Krim: Jetzt versucht auch Transnistrien erneut den Anschluss an Russland

Die Region Transnistrien in der Republik Moldau will offenbar dem Beispiel der Krim folgen und strebt ein weiteres Mal den Anschluss an Russland an. Die Anfrage von russischen Loyalisten kam nur einen Tag, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin einen Vertrag zur Einverleibung der Krim unterzeichnet hatte. Transnistrien wird von den Vereinten Nationen nicht als unabhängiger Staat anerkannt.

Für mehr Wohlstand: Jetzt sollen Venedigs Bürger über Abspaltung von Italien abstimmen

Ab Sonntag bis zum 21. März haben die Bürger in Venedig und in der umliegenden Region Venetien die Chance, sich für eine Unabhängigkeit von Italien auszusprechen. Venetien will eine „unabhängige und souveräne Republik“ werden. Die Abfuhr an Steuergeldern nach Italien wird dann sofort gestoppt.

Krim-Referendum: Türkei will Abstimmung nicht anerkennen

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat signalisiert, dass Ankara das Referendum auf der Krim am 16. März nicht anerkennen werde. 97 Prozent der Wähler hatten sich am Sonntag für einen Anschluss an Russland ausgesprochen. Die meisten Krim-Tataren hatten die Abstimmung boykottiert.

Deutsch-Russischer Austausch e.V.: Ein Krieg auf der Krim muss unbedingt verhindert werden

Während Russland und die Ukraine kurz vor dem Krim-Referendum die Muskeln spielen lassen und sich US-Außenminister John Kerry erneut mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow trifft, tönen aus Deutschland mahnende Worte in Richtung beider Parteien. Diese gibt es aber nicht nur aus der Politik, sondern auch vom Deutsch-Russischen Austausch e.V. Es gilt, einen kühlen Kopf zu bewahren und vor allem aus den Fehlern der einstigen Osteuropapolitik zu lernen.