Alle Artikel zu:

Reformen

Aufbau nach US-Vorbild: Amerika investiert in Finanz-Berater und Medien in der Ukraine

Die USA stocken ihre Finanzhilfen für die Ukraine auf und stellen der Regierung in Kiew weitere Berater zur Seite. Diese sollen etwa dabei helfen, die ukrainische Landwirtschaft zu regulieren und mittels neuer Technologien die Öl- und Gasförderung zu erhöhen. Außerdem sollen demokratische Einrichtungen gemäß den Vorstellungen der Amerikaner aufgebaut werden - unter anderem ein Nachrichtenprogramm auf Russisch.

Swoboda: Türkei weiter von einem EU-Beitritt entfernt als 2007

Der Fraktionsvorsitzende der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europaparlament (S&D), Hannes Swoboda, sieht die Türkei weiter von einem EU-Beitritt entfernt als noch vor sieben Jahren. Bei den Beitrittsverhandlungen sei es jedoch üblich, dass man sich annähere und entferne.

Deutsch-Russischer Austausch e.V.: Neuanfang in der Ukraine erfordert Umdenken aller

Das Ende des Blutvergießens in der Ukraine wird auch in Deutschland mit Erleichterung aufgenommen. Der in Berlin ansässige Verein „Deutsch-Russischer Austausch“ mahnt jedoch. Ein Neuanfang in der Ukraine braucht ein verändertes Handeln von allen Beteiligten.

TÜSİAD-Chef: Die Türkei muss sich wieder an EU-Standards orientieren

Das Krisenmanagement der türkischen Regierung lässt nach Ansicht des führenden türkischen Wirtschaftsverbands TÜSIAD schwer zu wünschen übrig. Das Land müsse sich wieder auf seinen angestrebten EU-Beitritt besinnen. Es gilt, strukturelle Reformen umzusetzen, um die demokratischen Normen des Landes aufrechtzuerhalten und einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums entgegen zu treten.

Nach Assad-Inte​rview: Türkischer Regierungs​kritiker nimmt Erdoğan in Schutz

Assad hat im Rahmen eines Interviews mit dem türkischen Fernsehen Premier Erdoğan scharf angegriffen. Der sei Schuld an den Zuständen im gesamten Nahen Osten. Das war dann auch dem Erdoğan-Kritiker Yılmaz Özdil zu viel. Der sagt nun, dass Assad nicht das Recht habe, Erdoğan Nachhilfestunden in Demokratie zu erteilen.

EU-Fortschrittsbericht: Der Türkei droht eine neue Schelte

Der Türkei steht ein harter und kritischer EU-Fortschrittsbericht bevor. Doch Brüssel will am Beitrittsprozess festhalten. Deutschland und die Niederlande sind da anderer Ansicht. Sie haben „große Bedenken“ bezüglich des weiteren Verlaufs der Verhandlungen.

Trotz Gezi-Park Proteste: Brüssel lobt Erdoğans Reformschritte gen EU

Die EU lobt die türkische Regierung für ihre Bemühungen im aktuellen Reformprozess. Doch die Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dağdelen, sagt, dass es in der Türkei keinen derartigen Prozess gebe. Regierungsgegner werden mundtot gemacht.

Merkel-Berater: Für Südeuropa sind weitere Milliardenhilfen nötig

Angela Merkel bereitet die Öffentlichkeit diskret darauf vor, dass in den kommenden Monaten weitere Rettungs-Milliarden nach Südeuropa fließen werden. Einer ihrer Chef-Berater hält weitere Zahlungen „zum Abfedern unvermeidlicher Ausgabenkürzungen“ in den betreffenden Staaten für nötig. Damit wird neben möglichen Steuererhöhungen eine zweite Kontur der künftigen Regierungsarbeit erkennbar.

Wahlkampf: Angst vor der Bevölkerung macht Parteien stumm

Der Wahlkampf geht am nationalen Interesse der Bürger vorbei. Die Parteien müssen den Bürgern erklären, warum mehr Zentralismus in Brüssel besser sein soll als nationale Souveränität. Das Wort Reform gilt als abgenutzt. Nach der Wahl wird es nur darum gehen, Maßnahmen umzusetzen, die den Deutschen mehr Schaden als Nutzen zufügen.

CDU-Abgeordneter: Nicht nur die Türkei, auch die EU ist reformbedürftig

Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter der CDU/CSU-Fraktion, hält eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei für „langfristig sinvoll“ und „möglich“. Doch vorher müsse ein starker Demokratisierungsprozess sowohl in der Türkei als auch in der EU vollzogen werden.

Aleviten in der Türkei: Erdoğan überrascht mit Reform-Paket

Die Aleviten in der Türkei verlangen seit Jahrzehnten eine religiöse Anerkennung und Gleichstellung. Nun bringt der türkische Ministerpräsident Erdoğan ein Reform-Paket ins Rollen, das den Forderungen der Aleviten entgegenkommen könnte. Neben einer de facto Verbeamtung von alevitischen Geistlichen sollen die Aktivitäten der Gemeinden mit staatlichen Geldern gefördert werden.

Hausarzt zu werden, ist bei jungen Medizinern nicht beliebt. Nachwuchs wird aber dringend benötigt. (Foto: Flickr/Aleera*)

Deutschland sucht händeringend nach Landärzten

Immer weniger junge Mediziner wollen Hausarzt werden. Auf dem Land werden praktische Ärzte bereits dringend gesucht. Die KBV empfiehlt, dass die Tätigkeit eines niedergelassenen Haus- und Facharztes schon im Studium eine stärkere Rolle spielen müsse.

Hausarzt zu werden, ist bei jungen Medizinern nicht beliebt. Nachwuchs wird aber dringend benötigt. (Foto: Truthout.org/flickr)

Wo sind die Landärzte? Grundversorgung vielerorts massiv gefährdet

Immer weniger junge Mediziner wollen Hausarzt werden. Auf dem Land werden praktische Ärzte bereits dringend gesucht. Die KBV empfiehlt, dass die Tätigkeit eines niedergelassenen Haus- und Facharztes schon im Studium eine stärkere Rolle spielen müsse.

Istanbul: Patriarch Bartholomäus glaubt an Reformeifer von Franziskus

Der griechisch-orthodoxe Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I. glaubt, dass mit dem neuen Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Franziskus I., ein Reformprozess der gesamten Institution einhergehen wird. Langfristig könnte das sogar zu einer Wiedervereinigung der Kirchen in Ost und West führen.

Türkische Krankenhäuser legen sehr viel Wert auf Sauberkeit, Sicherheit und Optik (Foto: Ömer Ãœnlü/flickr).

Gesundheitsminister Müezzinoğlu: Türkei hat zweithöchste Patientenzufriedenheit der Welt

Der türkische Gesundheitsminister Müezzinoğlu ist stolz auf die große Patienten-Zufriedenheit innerhalb der türkischen Bevölkerung. Die Reformen seiner Regierung seien ausschlaggebend für diesen Erfolg. Allerdings müsse man noch mehr Ärzte einstellen, um die Nachfrage komplett decken zu können.

Die Türkei möchte bis 2023 eine führende Exportnation werden (Foto: Flickr/SantaRosa OLD SKOOL).

Weltbank: Die Türkei muss Wirtschaftsreformen schneller durchsetzen

Die Chef-Ökonomin der Weltbank, Marina Wes, sagt: Die Türkei ist abhängig von ausländischem Kapitalzufluss. Dies gefährde das türkische Wirtschaftswachstum. Deshalb müsse Ankara im Zuge ihrer Reformen auf die Exportwirtschaft setzen.

Mehr Zeit für Reformen: Steinbrück will bei Griechenland ein Auge zudrücken

Der Kanzlerkandidat schreckt auch vor Mehrausgaben zur Bewältigung der Schuldenkrise in Griechenland nicht zurück. Steinbrück will Griechenland mehr Zeit für die Umsetzung der Reformen geben.

EU-Minister Egemen Bağış (im Bild links) fordert konstruktive Kritik von der EU. (Foto: Consilium)

EU-Minister Bağış: „Mit der Türkei wäre die EU kein Christenklub mehr“

Der türkische Europaminister Egemen Bağış ist der Ansicht, dass die Türkei in den vergangenen Jahren wichtige EU-Reformen in die Wege geleitet habe und ihren Weg in die EU vehement verfolgen werde. Doch Menschenrechtsorganisationen zeichnen ein anderes Bild.

Philips, Europas größter Elektronikhersteller, schreitet mutig voran. (Foto: Flickr/ superturtle)

Türkei: Erste Schritte in Richtung mehr sozialer Sicherheit?

Von einem sozialen Netz wie in Deutschland können so gut wie alle Staaten der Welt nur träumen. Hierfür fehlt es den meisten Nationen nicht nur an Verständnis, sondern vor allem an Geld. In der Türkei scheint sich das Blatt nun langsam zu wenden. Die Wirtschaft boomt und so dreht das Land nun auch in Sachen Gesundheit an den Rädchen in Richtung mehr Sozialstaat.

Trotz Aussicht auf Gespräche: EU befürchtet Rückschritt der Türkei

Mit dem Wechsel der EU-Ratspräsidentschaft hat die Türkei eigentlich mehr Chancen auf Verhandlungen, doch die Abwendung von Reformen könnte auch diese wieder gefährden. Seit den Wahlen 2011 sei die Leistung der regierenden AKP eine „völlige Enttäuschung“, erklären EU-Vertreter.