Alle Artikel zu:

Religionsfreiheit

Antidiskriminierungsstelle: Länder sollen Kopftuchverbote überdenken

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat das wegweisende Kopftuch-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes genutzt, um nun auch den Ländern einen entsprechenden Denkanstoß zu geben. Es gelte zu prüfen, ob ein generelles Kopftuch-Verbot im öffentlichen Dienst überhaupt noch sinnvoll sei. Immerhin habe Karlsruhe durch sein Urteil auch die Religionsfreiheit gestärkt.

Heute schon einen Muslim „gebasht“?

„Bashing“ nennt man die wörtliche oder auch körperliche Attacke gegen etwas oder jemanden. Eine öffentliche Schmähung von Muslimen, sei es nun verbal oder physisch, wird als „muslim-bashing“ bezeichnet. „Muslim-bashing“ scheint in letzter Zeit eine neue Volkssportart oder Freizeitbeschäftigung - teilweise auch unter Muslimen und Türken - geworden zu sein.

„Wir sind da, wir sind deutsch, wir wollen mitentscheiden“

Auf dem ersten deutschen Bundeskongress der „Neuen Deutschen Organisationen" trafen sich am Wochenende rund 80 Initiativen in Berlin. Die „Neuen Deutschen" wollen in die öffentlichen Debatten miteinbezogen werden. Und fordern das Grundrecht auf Religionsfreiheit ein.

„Haut ab!“: Jüdisches Museum Berlin geht der Beschneidung auf den Grund

Die kontroverse und teils heftige Diskussion um die Beschneidung von Jungen in Deutschland liegt noch nicht lange zurück. Was Juden und Muslime praktizieren, ist für Christen und Atheisten offenbar ein Problem. In Berlin widmet sich nun eine Ausstellung dem Thema und schaut genauer hin.

Urteil: Kopftuch-Verbot am Arbeitsplatz ist zulässig

Kirchliche Einrichtungen dürfen den Mitarbeiterinnen das Tragen eines Kopftuches verbieten. Die Arbeitnehmer sind zu einem „neutralen Verhalten“ verpflichtet. Das hat das Bundesarbeitsgericht am Mittwoch entschieden.

Juristentag stellt sich hinter religiöse Beschneidung von Jungen

Der Deutsche Juristentag hat keine grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen. Durchgeführt werden dürfe diese aber nur dann, wenn dem Vorgang ein ernsthaftes religiöses Selbstverständnis zu Grunde läge.

Menschenrechtler: Religionsfreiheit auf der Krim eingeschränkt

Im Zuge der Regionalwahlen auf der umkämpften Halbinsel Krim an diesem Sonntag beklagt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine zunehmende Beschneidung der Religionsfreiheit. «Die pro-russischen Behörden auf der Krim und der dortige Geheimdienst haben den Druck auf alle erhöht, die als pro-ukrainisch oder anti-russisch gelten könnten», sagte Osteuropa-Referentin Sarah Reinke in Göttingen.

Weltverfolgungsindex 2014: Christenverfolgung nimmt dramatisch zu

Die Religionsfreiheit ist in weiten Teilen der Welt auf dem Rückzug. Das typische christenverfolgende Land ist autokratisch, islamisch geprägt, ein „Failed State“ und liegt in Asien oder Nordafrika, so das Ergebnis einer Studie von Open Doors. Die Türkei hingegen ist das zweite Mal infolge nicht Teil der Spitzengruppe. Damit zeichnet sich die Türkei als eines der beiden weltweit einzigen Länder mit muslimischer Mehrheit aus, die nicht durch systematische Christenverfolgung auffallen.

Geplanter Moscheebau entzweit die Bürger von Leipzig

In Leipzig tobt ein Kulturkampf zwischen dem Islam und den Einheimischen. Das jedenfalls ist die Wahrnehmung einiger Bürger, wenn es um den Bau einer Moschee geht. Die islamische Ahmadiyya-Gemeinde möchte aus eigenen Mitteln ein Gotteshaus bauen. Doch die Widerstände sind groß.

Türkei: Abgeordnete bezeichnet Kopftuch als „zweischneidiges Schwert“

In der Türkei tobt eine Islam-Debatte. Auslöser der Debatte ist der Umstand, dass sich vier weibliche Abgeordnete der AKP für das Tragen des Kopftuchs entschieden haben. Doch die Opposition läuft Sturm. Sie macht auf den „Zwang“ aufmerksam, der hinter dem Kopftuch stehe.

Ramadan 2013 in Deutschland: Muslime und Christen sind gemeinsam gefordert

In ihren Grußbotschaften zum Ramadan 2013 wenden sich die Evangelische und Katholische Kirche nicht nur an die Muslime, sondern appellieren auch an alle Christen in der Bundesrepublik. Vertreter beider Glaubensrichtungen verweisen auf die verbindenden Elemente und fordern zu gemeinsamer Fürsorge und Einsatz für die Religionsfreiheit auf.

Grünen-Abgeordneter zum NSU-Prozess: „Ein unwürdiges Schauspiel im Gerichtssaal“

Der zweite Verhandlungstag im NSU-Prozess lief hitzig ab. Die Verteidigung versuchte durch durchgehende Anträge den Prozess zu verzögern. Der Grünen-Abgeordnete Mehmet Kılıç zeigte sich erbost über die Tricksereien der Verteidigung. Zuvor hatte Verfassungsschutz-Präsident Maaßen geraten, die Erwartungen an den Prozess nicht zu hoch zu setzen.

Orthodoxe Christen in der Türkei: Springen jetzt US-Senatoren für ihre Rechte ein?

Mehr als 9000 Kilometer liegen zwischen dem US-amerikanischen Springfield und der türkischen Metropole Istanbul. Für einige Senatoren aus Illinois ist das jedoch keine Distanz, wenn es um den Einsatz für religiöse Minderheiten in der Türkei geht. Sie denken derzeit über eine Resolution nach, die die türkische Regierung für ihre Behandlung der orthodoxen religiösen Hierarchie im Land kritisieren würde.Ob darüber abgestimmt wird, ist bisher allerdings ungewiss.

Schulterschluss: Davutoğlu und Westerwelle vereinbaren strategischen Dialog

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu und sein deutscher Amtskollege Guido Westerwelle haben an diesem Sonntag den Startschuss für einen strategischen Dialog zwischen Deutschland und der Türkei gegeben. Bei einem Treffen in der Villa Borsig unterzeichneten sie eine entsprechende Erklärung. Gestärkt werden soll so die bilaterale Zusammenarbeit. Zuletzt warb der FDP-Politiker deutlich wie nie für einen EU-Beitritt der Türkei.

Islam: Lale Akgün kontert Avni Altiners Angriff auf „Islam ist Barmherzigkeit“

Am 13. April dieses Jahres stand auf der Seite der Deutsch-Türkischen Nachrichten ein Artikel von Avni Altiner, dem Vorsitzenden der Schura Niedersachsen, der damit in einem mehrseitigen Schreiben Mouhanad Khorchides inhaltliche Positionen angegriffen hat. Es geht dabei um dessen Buch „Islam ist Barmherzigkeit“. Dieser Artikel hat viele empörte Reaktionen ausgelöst; eine davon ist im Folgenden von mir.

Studie: Christentum ist die weltweit am meisten verfolgte Religion

Eine neue Studie zeigt: Das Christentum ist die weltweit am meisten verfolgte Religion. Der Grund: Die Politiker gehen aus Angst von „Rassismus“ nicht entschieden gegen Terroristen vor, die sich auf den Islam berufen. Jüngstes Beispiel für die moderne Christenverfolgung: In Nigeria überfielen Terroristen am Weihnachtsabend eine Kirche, verfolgten die fliehenden Gläubigen in ihre Häuser und töteten 6 Menschen.

Pew Research Center: Intoleranz auf Grund der Religion nimmt zu

Rund 75 Prozent der Weltbevölkerung sehen sich derzeit mit Einschränkungen auf Grund ihrer Religionszugehörigkeit konfrontiert. Zurückzuführen ist das auf die zunehmenden Bestrebungen von Regierungen, Religion in bestimmte Grenzen zu zwingen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des renommierten Pew Research Centers.

Sorge christlicher Armenier in Deutschland: Zunehmende Islamisierungstendenzen in der Türkei?

Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) fürchtet eine zunehmende Islamisierung in der Türkei. Jüngster Anlass stellt ein Vorschlag des türkischen Vizepräsidenten Bülent Arinç dar. Er wünscht, die griechisch-orthodoxe Basilika Hagia Sofia wieder in eine Moschee umzuwandeln. In einer Pressemitteilung ruft der ZAD nun zu Solidarität mit den türkischen Christen auf.

US-Bericht über Religionsfreiheit: US-Amerikaner kritisieren die Türkei

Die USA übt in ihrem jährlichen Bericht zur Religionsfreiheit harte Kritik an der Türkei. Noch immer komme es zu starken Einschränkungen. Zu den in der Türkei problematischen Themen gehöre beispielsweise die noch nicht erfolgte Wiedereröffnung des griechisch-orthodoxen Priesterseminars Halki, das Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst, die fehlende Möglichkeit der Wehrdienstverweigerung, die obligatorische religiöse Erziehung sowie die Hindernisse, denen Aleviten in der Türkei in ihrer Religionsausübung ausgesetzt seien.

Beschneidung: Starten jetzt die Österreicher einen Angriff auf die Religionsfreiheit?

Die in Deutschland kontrovers geführte Debatte um eine religiöse Beschneidung von Kindern bricht sich auch im Nachbarland Österreich Bahn, nachdem zwei Landeshauptmänner dort Ärzten von einer Durchführung religiös motivierter Beschneidungen abraten.