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Religionsgemeinschaft

Wieso sich die Grünen mit ihrem Islam-Papier vergaloppieren

Grünen-Chef Cem Özdemir und der religionspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Volker Beck, lehnen in einem gemeinsam veröffentlichten Papier die Anerkennung der bestehenden islamischen Vereinigungen als Religionsgemeinschaften ab.

Ehemaliger Bundespräsident Wulff: Islam soll gleichberechtigte Religionsgemeinschaft werden

Anlässlich seiner Visite in Istanbul fand der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff deutliche Worte. Deutschland müsse sich um die Anerkennung des Islams als gleichberechtigte Religionsgemeinschaft bemühen. Gleichzeitig forderte das einstiges Staatsoberhaupt aber auch mehr Freiheiten für Christen in der Türkei.

Zunehmende religiöse Intoleranz: Indonesiens Präsident schaut tatenlos zu

Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono ist in Sorge ob der wachsenden religiösen Intoleranz in seinem Land. Indonesien hat derzeit die größte muslimische Bevölkerung weltweit. Doch der Regierung ist es bisher kaum gelungen, diese einzubeziehen.

Türkischer EU-Minister Egemen Bağış: Beschneidungs-Urteil ist „nicht akzeptabel“

Das aufsehenerregende Beschneidungs-Urteil des Kölner Landgerichts bleibt auch von der türkischen Politik nicht unkommentiert. Nachdem sich hierzulande bereits der Zentralrat der Muslime sowie der Zentralrat der Juden zu Wort meldeten, rügt nun der türkische EU-Minister Egemen Bağış das unter Strafe stellen einer Beschneidung aus religiösen Gründen auf das Schärfste.

Zentralrat der Muslime: Beschneidungs-Urteil verfestigt „Vorurteile und Klischees“

Muslime und Juden sind empört über das Kölner Beschneidungs-Urteil, nach dem eine Zirkumzision an Jungen eine Straftat darstelle. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, befürchtet eine Gefährdung der Religionsfreiheit und die Verfestigung von weiteren Vorurteilen.

Wohin steuert die Islamkonferenz?

Es ist wieder so weit. Am kommenden Donnerstag treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutschen Islamkonferenz (DIK) in Berlin.

IGMG: „Wir arbeiten für das Gemeinwohl unserer Heimat Deutschland!“

Der neue Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG), Kemal Ergün, sagt im Interview: Wir wollen, dass es unserer Heimat Deutschland gut geht. Deswegen holen wir die Jugendlichen, die mit der Bierflasche herumlungern, von der Straße und versuchen ihnen beizubringen, was sie für die Gesellschaft in Deutschland leisten können. Was der Verfassungsschutz über die Bewegung berichtet, hält Ergün für „grotesk“.

Wer soll für den Islam in Deutschland sprechen?

Im Zuge einer Tagung zur Islamkonferenz an der Evangelischen Akademie in Bonn haben muslimische Teilnehmer zwar die Fortschritte bei der Integration des Islam begrüßt, gleichzeitig aber auch die immer noch unklare Vertretung der Muslime in der Bundesrepublik beklagt.

"Definieren Sie ungelungene Integration!"

Cemil Sahinöz, Gründer und Chefredakteur der Zeitung "Ayasofya", über sein Unverständnis für die negativen Reaktionen auf die jüngste Rede Erdogans in Deutschland, die Unterschiede zwischen Muslimen in Deutschland und in Amerika sowie seine Anerkennung für Angela Merkel.

Islamkonferenz: Der nächste Löscheinsatz für Angela Merkel?

Es brodelt bei den deutschen Muslimen. Die Aussagen des neuen Innenministers Hans-Peter Friedrich haben deutliche Spuren hinterlassen. Dies könnte auch Auswirkungen auf die Islam-Konferenz haben.

Kauder geht auf Distanz zu Leutheusser-Schnarrenberger

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) fordert, dass dem Islam die gleichen Chancen wie dem Christentum eingeräumt werden. Die Politikerin fürchtet, dass andernfalls ein Kulturkampf wie am Ende des 19. Jahrhunderts heraufziehen könnte. Der Unionsfraktionsvorsitzende Volker Kauder teilt ihre Sorge nicht.

Islamunterricht in Deutschland: Länder müssen sich bewegen

„Wir brauchen ihn jetzt und überall und nicht nur als Pilotprojekt“, sagt Bundesinnenminister Thomas de Maizière über den islamischen Religionsunterricht, den er möglichst rasch in ganz Deutschland etablieren möchte. Während einer Tagung in Nürnberg, organisiert im Rahmen der Deutschen Islam Konferenz, hat der CDU-Politiker die Notwendigkeit eines solchen Schrittes noch einmal herausgestellt. Jetzt setzt er die Bundesländer unter Zugzwang.

Bade: „Die eifrig geschürten islamophoben Verdächtigungen wachsen“

Klaus Bade, Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration im Interview zur deutschen Integrationsrealität als Erfolgsgeschichte, zum Islam als anerkannter Religionsgemeinschaft und zur Frage, wie sich die Demographie auf das künftige Bild Deutschlands auswirken wird.