Alle Artikel zu:

Religionsunterricht

Auf einmal radikal – Beratungsteam hilft bei Extremismusfällen

Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn Eltern fürchten, dass sich ihr Kind zu einem gewaltbereiten Islamisten wandelt. Die Berliner Beratungsstelle «Hayat» hilft in der Krise und gerät dabei mitunter selbst an ihre Grenzen.

Drei Jahre nach der Premiere: Fast 14.000 islamische Religionsschüler in NRW

Zum Schuljahr 2012/2013 hatte Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland einen regulären islamischen Religionsunterricht eingeführt. Nun zog NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) eine Bilanz. Mittlerweile sind es fast 14.000 Schüler, die von diesem Angebot profitieren.

Islam in Deutschland: Von einer Gleichstellung noch weit entfernt

Ein aktuelles Gutachten sieht noch deutlichen Handlungsbedarf bei der rechtlichen Gleichstellung des Islam in Deutschland. Zwar habe es in den vergangenen Jahren Fortschritte gegeben, derzeit gibt es aber nicht überall die volle Freiheit zur islamischen Religionsausübung.

14-Jähriger muss in Österreich wegen IS-Unterstützung hinter Gitter

Ein 14-Jähriger muss in Österreich wegen Unterstützung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für acht Monate ins Gefängnis. Der Junge wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt, wovon aber 16 Monate zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Faszination Dschihad: Warum es Jugendliche in den Krieg zieht

Salafisten sprechen Jugendliche als potenzielle Rekruten für den Dschihad an. Mittlerweile ist das Alltag in vielen deutschen Städten. Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor schreibt in ihrem neuen Buch "Zum Töten bereit - Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen" darüber.

Extremismus-Prävention: Islamischer Religionsunterricht in den Ländern auf Sparflamme

Irrwege in den islamistischen Terror verhindern - auch darum soll es im Religionsunterricht für junge Muslime an deutschen Schulen gehen. Für flächendeckende Angebote ist aber noch viel zu tun.

Straßburg fordert Türkei zur Reform des Religionsunterrichts auf

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof fordert die Türkei zu Reformen im staatlichen Religionsunterricht auf. Die Straßburger Richter urteilten am Dienstag, der Religionsunterricht im türkischen Schulsystem sei diskriminierend; die religiöse Überzeugung von Minderheiten werde nicht respektiert.

Staatsvertrag mit Muslimen: Nach Hamburg und Bremen will jetzt auch Schleswig-Holstein

Als drittes Bundesland will jetzt Schleswig-Holstein einen Staatsvertrag mit Muslimen schließen. Die Verhandlungen mit muslimischen und alevitischen Interessenverbänden sollen bereits in Kürze beginnen. Vorbild der Gespräche soll das Ergebnis in Hamburg sein.

Kontrolle über Religionsunterricht: Türkische Parlamentarier können sich nicht einigen

Die Vertreter der politischen Parteien in der Verfassungskomission des türkischen Parlaments konnten ihre Differenzen in der Frage, ob der Religionsunterricht weiterhin unter staatlicher Aufsicht durchgeführt werden sollte oder nicht, nicht beilegen.

Studie: Verbände vertreten nur Minderheit der Muslime

Die deutschen Muslime sind Individualisten: Sie lassen sich im Grund kaum einordnen, der Grad der Zugehörigkeit zu Verbänden ist erstaunlich gering. Dies erschwert auch den Behörden den Umgang mit den muslimischen Bürgern.

„4+4+4+“ Schulreform: Imam-Hatip Schulen schießen wie Pilze aus dem Boden

Im Zuge der umstrittenen „4+4+4+“ Schulreform sind gut 67 neue Imam-Hatip Schulen in den 39 Bezirken Istanbuls entstanden. Insgesamt werden gut 450 Schulen neu organisiert.

NRW: Islamischer Religionsunterricht beginnt im kommenden Schuljahr

Bereits nach den Sommerferien soll der islamische Religionsunterricht an einigen Grundschulen in NRW beginnen. Eine wichtige Voraussetzung dafür war die Bestimmung eines Beirats - diese wurde nun erfüllt.

Alevitischer Religionsunterricht startet in weiterführenden Schulen

An weiterführenden Schulen gab es bislang in der Regel außer dem christlichen den sunnitisch-islamischen Unterricht. Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das den alevitischen Religionsunterricht an weiterführenden Schulen anbietet.

NRW: Muslime begrüßen Islamunterricht

Nach 30 Jahren etabliert das 6. Schuländerungsgesetz den islamischen Religionsunterricht in den öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen. Der Koordinationsrat der Muslime begrüßt den neuen Unterricht.

Neue Religionsbücher: Türkische Schüler werden mit Aleviten vertraut gemacht

Zum neuen Schuljahr 2011/2012 wird in den türkischen Religionsbüchern das Alevitentum behandelt. Im Unterrichtsfach Religions- und Moralkunde wird den Schülern erstmals der Glauben der Aleviten und außerdem die schiitischen Strömungen der Imamiten sowie der Nausarier näher gebracht.

„Warum haben wir so wenige türkische Lehrerinnen und Lehrer?“

Mit mehr türkischen Lehrern hätten die Kinder Vorbilder. Integration ist vorrangig Bildungssache. Das Problem für Deutschland: Ein gut ausgebildeter Türke bekommt in der Türkei immer bessere Jobs als ein deutsches Lehrergehalt.

"Der Islam ist eine innere Angelegenheit Deutschlands"

Arif Ünal, Integrationspolitischer Sprecher der Grünen in Nordrhein-Westfalen, erläutert, warum die Einführung des islamischen Religionsunterrichts im größten deutschen Bundesland ein großer Durchbruch und ein wichtiges Signal der Gleichstellung der Muslime ist.

NRW-Konzept könnte Modell für alle Bundesländer werden

Klaus J. Bade, Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration, lobt den Vorstoß zum Bekenntnis orientierten Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen. Das Bundesland habe für ihn schon seit Längerem eine Pionierrolle eingenommen. Zur Gretchenfrage könnte seiner Meinung nach aber der zuständige Beirat werden.

Durchbruch beim Religionsunterricht in NRW

Wie von den Deutsch Türkischen Nachrichten am Montag exklusiv gemeldet, gibt es in Nordrhein-Westfalen einen Durchbruch beim islamischen Religionsunterricht. Schulministerin Löhrmann und die Vertreter von Islamrat, Ditib, VIKZ und ZMD haben sich auf einen Zeitplan zur Einführung des Islamunterrichts geeinigt. Wir dokumentieren im Folgenden die Einigung im Wortlaut.

Deutschland und die Türkei – Vision einer strategischen Partnerschaft

In Deutschland tobt eine kontroverse Debatte über das Thema einer richtigen Politik der Integration von Migranten. Bereits ein flüchtiger Blick aber auf die Substanz dieser Diskussion lässt erkennen, dass sie einen klaren Schwerpunkt hat: Es geht – fast ausschließlich – um Migranten muslimischen Glaubens; und das bedeutet im Falle Deutschlands wesentlich um Türken und Araber.