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Reyhanlı

Stehlen für den Terror: Syrische Dschihadisten klauen rund 2000 Autos in der Türkei

In den vergangenen zwei Jahren wurden rund 2000 in der Türkei gestohlene Fahrzeuge ins benachbarte Bürgerkriegsland Syrien verschoben. Das Gros waren Nutzfahrzeuge wie Lieferwägen. Die türkische Polizei geht davon aus, dass die meisten Autos direkt an dort kämpfende Dschihadisten verkauft wurden.

Kurz vor Syrienkonferenz: Türkische Behörden geben Bombenwarnung für einzelne Städte heraus

Einen Tag vor der Genf II-Konferenz im schweizerischen Montreux sind die türkischen Behörden in Alarmbereitschaft. Sowohl für Istanbul, Ankara als auch die südtürkische Provinz Hatay wurden Bombenwarnungen ausgegeben. Die Sicherheitskräfte haben einen Tipp bekommen, dass eine der Al-Qaida nahestehende Gruppierung Selbstmordanschläge plane.

Istanbul und Ankara in Gefahr: Al-Qaida droht Türkei mit Selbstmordattentaten

Ein Ableger der islamistischen Terrororganisation Al-Qaida will Anschläge in der Türkei verüben. Der Grund dafür ist die Schließung der türkisch-syrischen Grenzübergänge seitens der AKP-Regierung. Doch Premier Erdoğan gibt nicht nach. Am Dienstagabend wurden sechs Al-Qaida-Verdächtige Personen in der Stadt Bursa festgenommen.

Gestrandet in der Fremde: Türkei diskutiert Staatsbürgerschaft für syrische Flüchtlinge

Seit gut zwei Jahren strömen syrische Flüchtlinge in die Türkei. Während einige den Weg zurück in die Heimat finden, suchen nicht wenige dauerhaften Schutz im Nachbarland. Nun ist eine Debatte darüber entbrannt, wie mit diesen Menschen künftig umgegangen werden soll. Betrachtet man sie weiterhin als Gäste oder gewährt man ihnen gar die türkische Staatsbürgerschaft?

Anschlag vereitelt: 177 Kilogramm Sprengstoff an türkisch-syrischer Grenze sichergestellt

Die türkische Polizei hat in einem Auto 177 Kilogramm Sprengstoff entdeckt. Der Fund gelang in der südtürkischen Provinz Kilis. Zwei syrische Staatsangehörige wurden darauf hin festgenommen. Erst im Mai kam es in Reyhanlı zu einem verheerenden Doppelanschlag.

Syrische Flüchtlinge: Türkische Ärzte fürchten neue Epidemien

Die Türkische Ärztevereinigung (TBB) sorgt sich um die medizinische Situation an der türkisch-syrischen Grenze. Einige Krankheiten, die in der Türkei verschwunden sind, wie etwa Typhus, Masern, Tuberkulose und Malaria könnten das Land schon bald erneut heimsuchen. Auch das Thema Waffen werde zunehmend zum Problem. Schuld daran seien die Flüchtlingsströme aus Syrien.

Türkei in Wut: Steckt Al-Kaida hinter Anschlägen von Reyhanlı?

Die Cyberaktivisten von RedHack haben Dokumente des Nachrichtendienstes der türkischen Gendarmerie veröffentlicht, die die radikal-islamistische al-Nusra Front als Drahtzieher der Bombenanschläge von Reyhanlı enttarnen sollen. Doch der türkische Außenminister Davutoğlu lehnt diese Behauptung ab.

Sicherheitsrisiko: Türkei macht Grenzübergang zu Syrien dicht

Ein zentraler Grenzübergang zur Türkei soll schon bald komplett geschlossen werden, bisher wurde er nur vorübergehend dichtgemacht. Vorfälle wie die Reyhanlı-Anschläge sollen so verhindert werden.

Internationale Krisen Gruppe (ICG): Die Türkei muss sich gegenüber Syrien zurückhalten

Der Direktor der Internationalen Krisen Gruppe (ICG), Hugh Pope, hat die Türkei aufgefordert, sich angesichts der Unwirksamkeit ihrer Syrien-Politik in den vergangenen zwei Jahren, in Zurückhaltung zu üben. Schon jetzt werde die Türkei gerade in der arabischen Welt kaum mehr verstanden.

Bombenanschläge von Reyhanlı: Hat die Polizei massiv geschlampt?

Schwere Vorwürfe gegen die Sicherheitskräfte in Reyhanlı. Fast einen halben Tag lang sollen die Tatorte nach den Bombenanschlägen nicht bewacht worden sein. Es wird befürchtet, dass so unter Umständen wichtige Beweise einer der verheerendsten Terroranschläge, die die Türkei je erlebt hat, abhanden gekommen sein könnten. Unterdessen wurde bekannt, dass nun offenbar die türkisch-syrischen Grenzen besser geschützt werden sollen.

Türkei: Hauptverdächtiger von Reyhanlı-Anschlag gefasst

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Reyhanlı-Anschlag festgenommenen steigt. Die Wut der Einheimischen richtet sich zwar vor allem gegen syrische Flüchtlinge, bei den Verdächtigen handelt es sich allerdings nur um Türken. Zudem werden weitere Anschläge befüchtet.

Die Folgen von Reyhanlı: Syrische Flüchtlinge verlassen aus Angst vor Übergriffen die Stadt

Die Bombenanschläge in der türkisch-syrischen Grenzstadt Reyhanlı vom 11. Mai haben auch in der syrischen Flüchtlingscommunity Spuren hinterlassen. Aus Angst vor Übergriffen, entscheiden sich derzeit immer mehr, die Gegend zu verlassen. Und das nicht ohne Grund: Die Wut unter den Einheimischen scheint zu wachsen.

Bombenanschläge von Reyhanlı: Eigentlich war Ankara das Ziel

Drei Tage nach den verheerenden Bombenexplosionen in der türkisch-syrischen Grenzstadt Reyhanlı sollen Untersuchungen ergeben haben, dass das eigentliche Ziel der Anschläge die türkische Hauptstadt Ankara gewesen sei. Das teilte jetzt Vizepremier Atalay Beşir mit.

Türkei-Anschläge: Ankara verbietet freie Berichterstattung

Ein türkisches Gericht hat eine Nachrichtensperre über die Bombenanschläge in Reyhanlı verhängt. „Vorbereitende Untersuchungen“ zum Fall dürfen nicht gestört werden. Doch türkische Journalisten laufen Sturm gegen die Entscheidung.

Türkei-Anschläge: AKP-Abgeordneter wirft CHP Nähe zu Assad vor

Der Erdoğan-Vertraute und AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar greift die Opposition scharf an. Sie habe die Anschläge von Reyhanlı zum Anlass genommen, die Außenpolitik der AKP zu sabotieren. Doch das sei auch das Ziel des Assad-Regimes.

Nach Bombenanschlägen: Tausende Demonstranten fordern Erdoğans Rücktritt

Tausende sind am vergangenen Sonntag auf die Straßen von Hatay gegangen, um Erdoğans Rücktritt zu fordern. Die Demonstranten werfen der türkischen Regierung Kollaboration mit den USA und Unfähigkeit vor. Doch Alternativen zur aktuellen Politik Ankaras hat die Opposition auch nicht anzubieten.

Explosionen in der Türkei: Kannte der Geheimdienst Details über Anschlagsplan?

Der türkische Geheimdienst (MIT) soll die Polizei und die Gendarmerie schon im Februar über die Anschlagspläne informiert haben. Sogar die Kennzeichen der Attentats-Fahrzeuge war bekannt. Doch die Warnung wurde von den Sicherheitskräften nicht beachtet.

MHP-Abgeordneter hatte gewarnt: „Hatay sitzt auf einer tickenden Zeitbombe“

Der MHP-Abgeordnete Şefik Çirkin hatte die AKP-Regierung drei Tage vor den Anschlägen in Reyhanlı gewarnt. Er sagte, dass die Lage sehr angespannt sei und es zu Ereignissen ungeahnten Ausmaßes kommen könnte. Zudem forderte er Sicherheitsmaßnahmen. Seine Worte blieben ungehört. Jetzt wurden neun Verdächtige festgenommen.

Explosionen in türkisch-syrischer Grenzstadt fordern mehr als 40 Tote

Bei zwei Explosionen in einer türkischen Stadt nahe der syrischen Grenze wurden an diesem Samstagnachmittag über 40 Menschen getötet und mehr als 100 weitere verletzt. Noch ist unklar, wer hinter den Anschlägen steckt. Am Abend detonierte zudem ein Auto-Tank.

Türkei: Ausschreitungen zwischen syrischen Flüchtlingen und Einwohnern

In der türkischen Stadt Reyhanlı ist es zu Ausschreitungen zwischen Syrern und Türken gekommen. Zuvor kam es zum Rechnungs-Streit zwischen einem syrischen Flüchtling und einem türkischen Restaurantbesitzer. Die türkischen Sicherheitskräfte mussten einschreiten.